19.07.2021

Plogging, Pliking, Plalking und Plycling sind nicht etwa Wörter mit Schreibfehlern, sondern ganz moderne Outdoor-Aktivitäten, die alle einen Gedanken haben: Sport treiben und Müll sammeln zu verbinden. Dieser Trend kommt aus Schweden und findet zunehmend auch Anhänger in Deutschland. Die ARAG Experten stellen das umweltfreundliche Workout vor und haben noch weitere neue Sportarten entdeckt.

Was ist Plogging, Pliking, Plalking und Plycling?

Die Begriffe Plogging, Pliking, Plalking und Plycling setzen sich aus der jeweiligen Sportart – also Jogging (Laufen), Hiking (Wandern), Walking (Gehen) und Cycling (Radfahren) – und dem schwedischen Wort 'Plocka' zusammen, was übersetzt 'aufheben' oder 'sammeln' bedeutet.

Das Bemerkenswerte daran: Gesammelt wird Müll, der beim Joggen, Wandern oder Radeln am Wegesrand entdeckt wird. Diese Kombination ist also nicht nur aus gesundheitlichen, sondern auch aus ökologischen Gründen äußerst sinnvoll und macht nicht nur die Umwelt fit, sondern auch den Sportler, indem er sich beim Aufheben der weggeworfenen Fundstücke bückt, beugt, dehnt und das zusätzliche Gewicht trägt.

Gut vorbereitet loslegen

Ob zu Fuß oder mit dem Rad, ob eher der Müll im Fokus steht oder der Sport: Plogger & Co. sollten auf die richtige Ausstattung achten, wie etwa das richtige Schuhwerk für den jeweiligen Sport, sondern zudem an Arbeitshandschuhe, Müllsäcke und evtl. eine Müllzange denken. Dann kann es auch schon losgehen. Welche Strecke man für seine sportliche Freizeitaktivität wählt, ist egal, denn Müll lässt sich leider überall genügend finden.

Wer das Gewicht des gesammelten Mülls erfassen und an den Nabu übermitteln will, benötigt auch eine Waage. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann sich beim Nabu ein kostenloses Müllsammel-Set bestellen (Mail an ICCD@NABU.de). Dies enthält auch einen Müllerfassungsbogen, in dem im Rahmen eines umfangreichen Monitorings eingetragen werden kann, um welche Art Müll es sich handelt und wie viel Müll gesammelt wurde. Die ARAG Experten raten, spektakuläre Müllfunde mit einem Foto zu dokumentieren. Das Ergebnis der Sammlung und Fotos können dann online präsentiert werden.

Meeresschutzaktion ‚Costal Cleanup Day‘

Bei dieser Aktion steht weniger der Sport im Mittelpunkt, sondern der Schutz von Flüssen, Seen und Meeren. Im Rahmen der Initiative Meere ohne Plastik organisiert der Nabu (Naturschutzbund Deutschland e. V.) aktive Küstenputzaktionen, beispielsweise den Coastal Cleanup Day, bei dem freiwillige Helfer Küsten und Flussufer säubern. Dabei werden nicht nur gefährliche Abfälle gesammelt; die Aktion liefert wichtige Informationen über das Ausmaß und die Herkunft des Mülls.

Im Trend: Alternativen zum Fitness-Studio

Slingfitness
Bei diesem Ganzkörpertraining kommen Fitnessgeräte der etwas anderen Art zum Einsatz – nämlich Gurte, Tücher und freischwebende Schlaufen (englisch sling). Vor allem bei Rückenschmerzen kann ein gezieltes Training nicht nur die Schmerzen lindern, sondern auch die Stabilität des gesamten Muskel-Skelett-Systems positiv beeinflussen. Ob an der Tür, einer Zimmerdecke oder draußen an einem Baum – befestigen lassen sich diese Gummibänder aus Elasthan nahezu überall. Sogar Yoga lässt sich mit Slingfitness kombinieren. Dabei geht es am Gurtbandsystem teilweise sogar kopfüber in die Lüfte, woher diese Variante auch ihren Namen hat: Aerial Yoga (luftiges Yoga).

Calisthenics
Eine moderne Version des 70er-Jahre-Trimm-dichs nennt sich Calisthenics (griechisch: kalos “schön” und sthenos “Kraft”). Hier lautet die Devise, ausschließlich mit dem eigenen Körpergewicht zu trainieren. In vielen öffentlichen Trainingsparks stehen dazu Reck, Barren oder ähnliche Stangen bereit, an denen Sportler sich verausgaben können. Für Anfänger empfiehlt es sich allerdings, mit Klimmzügen, Liegestützen und Kniebeugen zu starten. Ihren Ursprung haben diese Eigengewichtsübungen im antiken Griechenland und mittlerweile finden sich Calisthenics-Fans sogar auf der Straße zum “Street Workout” zusammen, um gemeinsame Übungen zu absolvieren.

Outdoor Fitness
Es ist so simpel wie es klingt: Gesportelt wird draußen, Hilfsmittel sind nur der eigene Körper und die kleinen Dinge, die man ohnehin um sich herum in der Natur findet. So kann die Parkbank für Dehnübungen genutzt werden, der Baumstamm im Wald für das Beintraining oder die Treppe im Park für die Ausdauer. Wer gerne im Team trainiert, sollte beim nächsten Spaziergang nach Outdoor-Fitness-Gruppen Ausschau halten: Oft haben sie in Parks oder im Wald feste Trainings-Plätze.

Bokwa
Bokwa ist nicht etwa ein russischer Eintopf, sondern ein hochintensives Tanz-Workout, bei dem Bewegungen aus der Step Aerobic, dem Boxen oder Kickboxen mit diversen Tanzarten kombiniert werden. Entsprechend erklärt sich der Begriff: Bo steht für Boxen, Kwa für Kwaito, eine südafrikanische Musikrichtung mit kräftigen House Beats. Beim Bokwa werden Muskelgruppen am ganzen Körper beansprucht.

Hula Hoop
Der amerikanische Trend aus den 50er Jahren ist zurück. Mit dem Reifen kreist man aktiv um Bauch, Arme, Beine oder Hals. Dabei kann der Reifen verschiedene Größen und Gewichte haben. Anfänger sollten eher zu Reifen mit großem Durchmesser und mehr Gewicht greifen, da diese sich langsamer drehen. Vor dem Körper aufgestellt, reicht der optimale Hola Hoop-Reifen bei Normalgewichtigen bis zum Bauchnabel. Je nach Trainingseinheit können die Bauch-, Rücken-, Bein-, Po- und Armmuskelgruppen trainiert werden. Alles, was hierfür benötigt wird, ist ein Hola Hoop Reifen, etwas Platz und wer mag, etwas motivierende Musik.

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