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Tischtennis im Verein: kleiner Ball, große Chance

Schnelle Ballwechsel, spannende Wettkämpfe und ein niedrigschwelliger Einstieg machen Tischtennis seit Jahrzehnten zu einer festen Größe im Vereinssport.

Auf den Punkt

  • Tischtennis zählt mit mehr als 500.000 Mitgliedern zu den beliebtesten Vereinssportarten in Deutschland.
  • Für einen erfolgreichen Trainingsbetrieb braucht es vor allem ausreichend Hallenzeiten, Tischtennisplatten und -schläger sowie engagierte Trainer und Übungsleiter.
  • Klare Zuständigkeiten, die Einhaltung von Aufsichtspflichten und Maßnahmen zur Verletzungsprävention sorgen für einen sicheren Vereinsalltag.
  • Ligabetrieb, Tischtennisturniere und Vereinsveranstaltungen fördern den Zusammenhalt im Verein und helfen dabei, neue Mitglieder zu gewinnen.
  • Langfristig erfolgreiche Tischtennisvereine investieren besonders in die Nachwuchsförderung und schaffen attraktive Angebote für Menschen aller Altersgruppen und Hintergründe.
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Tischtennis im Verein etablieren

In Deutschland spielen laut Angaben des Deutschen Tischtennis-Bundes mehr als 500.000 Menschen in rund 9.600 Tischtennisvereinen und -abteilungen. Damit zählt Tischtennis zu den größten Rückschlagsportarten im organisierten Vereinssport.

Sie möchten Tischtennis neu in Ihrem Verein anbieten oder eine bestehende Abteilung weiterentwickeln? Dann lohnt sich zunächst ein Blick auf die Rahmenbedingungen. Anders als viele andere Sportarten benötigt Tischtennis zwar vergleichsweise wenig Infrastruktur, ganz ohne Planung geht es jedoch nicht. Hallenzeiten, Ausstattung, Trainer und die Anbindung an die Verbandsstrukturen sollten bereits vor dem Start geklärt werden.

Dabei muss nicht sofort eine leistungsorientierte Abteilung entstehen. Viele Vereine beginnen mit offenen Trainingsangeboten oder Schnupperkursen und bauen ihr Angebot Schritt für Schritt aus. Entscheidend ist, von Anfang an verlässliche Strukturen zu schaffen, damit Interessierte dauerhaft im Verein bleiben und sich der Trainingsbetrieb nachhaltig entwickeln kann.

Welche Infrastruktur benötigt ein Tischtennisverein?

Im Vergleich zu vielen anderen Sportarten sind die infrastrukturellen Anforderungen im Tischtennis überschaubar.

Zentral ist zunächst die Verfügbarkeit geeigneter Hallenzeiten. In der Regel müssen sie bei der Stadt oder dem Stadtsportbund beantragt werden, da die Vereine üblicherweise in städtischen Hallen trainieren und spielen.

Gerade in Mehrspartenvereinen sind Sporthallen häufig stark ausgelastet, sodass feste Trainingszeiten frühzeitig abgestimmt werden sollten. Darüber hinaus benötigt ein Tischtennisverein ausreichend Tischtennisplatten, die in Fachkreisen auch Tischtennistische heißen. Wie viele Platten erforderlich sind, hängt von der Anzahl der aktiven Mitglieder und Trainingsgruppen ab. Für einen reibungslosen Trainingsbetrieb sollten 2 bis maximal 4 Spielerinnen und Spieler an einer Platte trainieren.

Neben der Spielfläche sind auch geeignete Lagerflächen wichtig: Tischtennisplatten, Netze, Banden, Zählgeräte und weiteres Trainingsmaterial müssen sicher verstaut werden können.

Übrigens: Auch Barrierefreiheit und Inklusion sind wichtige Bestandteile des Vereinslebens. Da sich Tischtennis als Rollstuhlsport anbietet, erleichtern ein möglichst stufenloser Zugang zur Sportstätte sowie barrierefreie Sanitäranlagen Menschen mit körperlichen Einschränkungen die Teilnahme am Vereinssport.

Wenn Sie perspektivisch am offiziellen Spielbetrieb teilnehmen möchten, sind die Anforderungen der zuständigen Landesverbände zu beachten. Diese betreffen beispielsweise Hallengröße, Beleuchtung, Spielfeldabgrenzungen oder die Anzahl der verfügbaren Wettkampfplatten.

Ausstattung

Kleiner Verein

Mittlerer Verein

Großer Verein

Aktive Spieler

bis 30

30–100

über 100

Tischtennisplatten

4–6

8–12

12–20+

Hallenzeiten

1–2 pro Woche

2–4 pro Woche

Mehrere Trainings- und Wettkampftermine

Trainer/Übungsleiter

1–2

2–5

Mehrere Trainerteams, Jugendwart, Sportwart

Leihschläger

5–10

10–20

20+

Lagerfläche

Geräteraum

Separater Lagerbereich

Großer Materialraum

Wettkampfausstattung

Optional

Empfohlen

Erforderlich

Integration und Inklusion: Chancen durch Tischtennis

Tischtennis gilt als besonders inklusiver Vereinssport. Menschen unterschiedlicher Altersgruppen, Herkunft oder körperlicher Voraussetzungen können gemeinsam trainieren und am Vereinsleben teilnehmen. Diesen Gedanken verfolgt beispielsweise auch die Kampagne „One Game. One World." des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB).

Die Botschaft dahinter: Jeder Mensch soll die Chance haben, Tischtennis zu spielen – idealerweise im Verein. Unter dem Motto „Weltoffen. Grenzenlos. Gemeinsam." setzt sich die Kampagne für mehr Vielfalt, Integration und gesellschaftliche Teilhabe im Tischtennissport ein. Für Vereine bietet sich damit die Chance, neue Zielgruppen anzusprechen und ein offenes, vielfältiges Vereinsleben aktiv zu fördern.

Die ARAG setzt mit ihrem langjährigen Sponsoring auf Tischtennis, weil Fairness und Sportsgeist diesen “Gentleman-Sport” auszeichnen. Außerdem wird Tischtennis von Männern und Frauen gleichermaßen gespielt und geschätzt, was es zu einem Sport macht, der Geschlechtergleichheit fördert. Auch Inklusion ist ein großes Thema. Hier erfahren Sie mehr zum vielfältigen Engagement der ARAG.

Trainer im Tischtennisverein – Qualifikation, Aufgaben und Verantwortung

Trainer und Trainerinnen sind das Herzstück jeder Tischtennis-Abteilung. Sie vermitteln Technik, Taktik und prägen die Entwicklung der Mitglieder. Gerade im Nachwuchsbereich haben engagierte Trainer einen entscheidenden Einfluss darauf, ob Kinder und Jugendliche langfristig im Verein bleiben.

Die wichtigsten Aufgaben:

  • Trainingsplanung: Vorbereitung und Durchführung alters- und leistungsgerechter Trainingseinheiten für Anfänger, Fortgeschrittene und Wettkampfspieler.
  • Nachwuchsförderung: Begleitung junger Mitglieder, Förderung von Talenten und Unterstützung einer langfristigen Bindung an den Verein.
  • Betreuung bei Wettkämpfen: Unterstützung von Spielerinnen, Spielern und Mannschaften bei Punktspielen und Turnieren sowie organisatorische Begleitung an Spieltagen.
  • Mitgliederentwicklung: Motivation der Sportlerinnen und Sportler, Förderung von Teamgeist und Schaffung eines positiven Trainingsumfelds.
  • Ansprechpartner im Vereinsalltag: Unterstützung bei Fragen rund um Training, Spielbetrieb und persönliche Entwicklung der Mitglieder.

Aufsichtspflichten und rechtliche Verantwortung

Mit der Betreuung von Trainingsgruppen übernehmen Trainerinnen und Trainer sowie Übungsleiterinnen und Übungsleiter auch rechtliche Verantwortung. Besonders bei Kindern und Jugendlichen besteht eine Aufsichtspflicht, die darauf abzielt, Gefahren zu vermeiden und einen sicheren Trainingsbetrieb zu gewährleisten. Dabei müssen Verantwortliche unter anderem folgende Punkte beachten:

  • Aufsicht von Kindern und Jugendlichen
    Minderjährige dürfen während des Trainings nicht unbeaufsichtigt bleiben. Umfang und Intensität der Aufsicht richten sich unter anderem nach Alter, Reife und Gruppengröße.
  • Kinderschutz
    Es besteht bei Kindern neben der Aufsichtspflicht in den Vereinen auch die Pflicht der Erstellung eines Kinderschutzkonzepts, verbunden mit einer möglichen Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund.

  • Sicherer Trainingsbetrieb
    Trainerinnen und Trainer sollten darauf achten, dass Geräte und Sportstätten sicher genutzt werden und mögliche Gefahrenquellen frühzeitig erkannt werden.
  • Klare Verhaltensregeln
    Vereinsrichtlinien schaffen Orientierung für Trainerinnen und Trainer, sowie Mitglieder oder Eltern und helfen, Missverständnisse zu vermeiden.
  • Dokumentation wichtiger Vorgänge
    Unfälle, besondere Vorkommnisse oder Einverständniserklärungen sollten nachvollziehbar dokumentiert werden.

Klare Zuständigkeiten und transparente Abläufe helfen dabei, Risiken zu minimieren und allen Beteiligten ein sicheres Umfeld für den Sport zu bieten.

Welche Lizenzen gibt es im Tischtennis?

Für den Trainingsbetrieb sind keine Trainerlizenzen zwingend vorgeschrieben. Dennoch profitieren Vereine von qualifizierten Übungsleitern, die über die Verbände ausgebildet werden können. Trainerlizenzen sind zeitlich befristet und müssen regelmäßig durch Fortbildungen verlängert werden.

Lizenzstufe

Zielgruppe

Schwerpunkte

Vereinshelfer

Ehrenamtliche und Nachwuchstrainer

Unterstützung im Trainingsbetrieb, Grundlagen der Vereinsarbeit

C-Lizenz

Trainer im Breiten- und Nachwuchssport

Trainingsplanung, Technikvermittlung, Gruppenleitung

B-Lizenz

Leistungsorientierte Trainer

Wettkampfbetreuung, Leistungsentwicklung, Trainingssteuerung

Seit dem 1. Juli 2024 benötigen Spielerinnen und Spieler für die Teilnahme an vielen offiziellen Individualturnieren eine gültige Turnierlizenz des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB). Dazu zählen beispielsweise offene Turniere, Kreismeisterschaften, Ranglistenturniere oder Deutsche Meisterschaften. Für den regulären Mannschaftsspielbetrieb im Verein ist hingegen keine Turnierlizenz erforderlich.

Für Erwachsene ist die Turnierlizenz kostenpflichtig und wird über das Portal myTischtennis beantragt. Nachwuchsspieler erhalten je nach Wettbewerbsform automatisch eine entsprechende Lizenz oder können eine kostenfreie Turnierlizenz beantragen.

Verletzungsprävention beim Tischtennis

Tischtennis gilt als vergleichsweise verletzungsarme Sportart. Dennoch können durch die schnellen Bewegungen, häufige Richtungswechsel und einseitige Belastungen Beschwerden entstehen. Besonders häufig betroffen sind Schultern, Knie, Rücken sowie Handgelenke und Ellenbogen. Umso wichtiger ist es, Sportverletzungen richtig zu behandeln und natürlich auch vorbeugend für einen sicheren Trainingsbetrieb zu sorgen.

Wie Trainerinnen, Trainer und Verantwortliche verletzte Sportlerinnen und Sportler sicher zurück ins Training führen, erfahren Sie in unserem passenden Ratgeber „Return to Sport im Verein: Sicherer Wiedereinstieg nach Sportverletzungen“.

Prävention durch richtiges Training

Ein durchdachtes und strukturiertes Training hilft dabei, Verletzungen zu vermeiden und die Leistungsfähigkeit der Spieler langfristig zu erhalten. Halten Sie sich an die folgenden 3 Punkte:

  1. Aufwärmprogramme: Vor jeder Trainingseinheit sollten Muskulatur und Kreislauf gezielt aktiviert werden, um das Verletzungsrisiko zu senken. Lauf-, Koordinations- und erste Schlagübungen bereiten zusätzlich auf die schnellen Bewegungen und Richtungswechsel im Tischtennis vor.
  2. Ausgleichstraining: Übungen für Beweglichkeit, Gleichgewicht und Reaktionsfähigkeit verbessern die Bewegungsabläufe und beugen Fehlbelastungen vor. Ergänzende Kräftigungs- und Beweglichkeitsübungen helfen dabei, muskuläre Dysbalancen auszugleichen und Überlastungsbeschwerden vorzubeugen.
  3. Belastungssteuerung: Trainingsintensität und -umfang sollten dem Alter, Fitnesslevel und Leistungsstand der Spielerinnen und Spieler angepasst werden, um Überlastungen zu vermeiden.

Sicherheit in Halle und Trainingsbetrieb

Neben dem Training selbst spielt auch die Trainingsumgebung eine wichtige Rolle für die Sicherheit der Mitglieder. Tischtennisplatten sollten stets stabil aufgestellt werden und genügend Abstand zueinander sowie zu Wänden, Geräten und anderen Hindernissen bieten. So können sich die Spielerinnen und Spieler auch bei schnellen Lauf- und Ausweichbewegungen sicher bewegen.

Besondere Aufmerksamkeit verdient der Hallenboden. Verschmutzungen, Feuchtigkeit oder herumliegende Gegenstände können schnell zu Stürzen führen. Taschen, Trinkflaschen oder andere Gegenstände sollten außerhalb der Spielfläche aufbewahrt werden. Vor Trainingsbeginn empfiehlt sich ein kurzer Sicherheitscheck der Halle und der eingesetzten Sportgeräte.

Auch die Ausstattung sollte regelmäßig kontrolliert werden. Beschädigte Tischtennisplatten, defekte Netzanlagen oder lose Bauteile können ein Sicherheitsrisiko darstellen und sollten zeitnah repariert oder ausgetauscht werden. Hierbei und bei der Organisation weiterer wichtiger Inspektionen – wie Jahreshauptinspektionen, bei denen neben der Ausstattung auch die Sporthalle geprüft wird – kann der Leitfaden Sportanlagenmanagement als Orientierung dienen.

Für den Ernstfall empfiehlt sich außerdem ein klar definiertes Erste-Hilfe-Konzept. Dazu gehören ein leicht zugänglicher Verbandskasten, geschulte Ansprechpartner sowie feste Abläufe, damit bei Verletzungen oder medizinischen Notfällen schnell und richtig gehandelt werden kann.

Versicherungsschutz im Vereinsalltag

Ob Training, Punktspiel oder Vereinsveranstaltung: Wo Menschen gemeinsam Sport treiben, lassen sich Unfälle und Schäden nicht vollständig ausschließen. Umso wichtiger ist ein passender Versicherungsschutz, der Mitglieder, Ehrenamtliche und den Verein selbst absichert.

Die richtige Tischtennis-Ausrüstung: Schläger, Platte & Co.

Für den Einstieg in den Tischtennissport ist keine umfangreiche Ausrüstung erforderlich. Spielerinnen und Spieler nutzen häufig aus Gewohnheit ihre eigenen Schläger. Dennoch sollten Vereine darauf achten, dass sowohl Anfänger als auch erfahrene Spieler mit geeignetem Material trainieren können. Das richtige Equipment trägt zu einem sicheren und erfolgreichen Trainingsbetrieb bei.

Der passende Tischtennisschläger für Anfänger und Fortgeschrittene

Beim Tischtennisschläger haben Mitglieder grundsätzlich die Wahl zwischen Fertigschlägern und individuell zusammengestellten Modellen. Für Anfänger reichen hochwertige Fertigschläger in der Regel aus, da sie ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten und den Einstieg erleichtern. Fortgeschrittene Spieler entscheiden sich häufig für individuell kombinierte Hölzer und Beläge, die auf den eigenen Spielstil abgestimmt sind.

Bei der Auswahl spielen Faktoren wie Kontrolle, Geschwindigkeit und Spin-Eigenschaften eine wichtige Rolle. Während Einsteigermodelle bereits ab etwa 20 bis 50 Euro erhältlich sind, können individuell konfigurierte Schläger deutlich teurer ausfallen.

Anforderungen an die Tischtennisplatte

Für den regelmäßigen Trainings- und Wettkampfbetrieb sollten Vereine auf robuste Tischtennisplatten mit gleichmäßigen Spieleigenschaften setzen. Neben klassischen Indoor-Modellen gibt es auch wetterfeste Outdoor-Platten, die sich insbesondere für Freizeitangebote im Außenbereich eignen. Regelmäßige Reinigung und eine sachgerechte Lagerung helfen dabei, die Lebensdauer der Platten zu verlängern.

Wer am offiziellen Spielbetrieb teilnehmen möchte, sollte zudem darauf achten, dass die Platten den Anforderungen der Verbände entsprechen. Relevant sind vor allem diese Punkte:

  • Wettkampfgeeignete Maße: 2,74 m lang, 1,525 m breit und 76 cm hoch.
  • Normiertes Sprungverhalten: Der Ball muss auf der gesamten Platte gleichmäßig aufspringen.
  • Dunkle, matte Spielfläche: Um Reflexionen zu vermeiden.
  • ITTF-Zulassung: Für offizielle Wettkämpfe werden häufig vom Weltverband (ITTF) zugelassene Modelle verwendet.
  • Ausreichende Spielfeldgröße: Nicht nur die Platte selbst, sondern auch genügend Bewegungsraum um die Platte herum ist für den Spielbetrieb wichtig.

Weitere sinnvolle Ausstattung

Über Schläger und Tischtennisplatten hinaus können weitere Hilfsmittel den Trainingsbetrieb unterstützen. Ballroboter ermöglichen ein gezieltes Techniktraining, während Zählgeräte vor allem bei Wettkämpfen und Turnieren zum Einsatz kommen. Ergänzend können Trainingshilfen wie Koordinationsleitern, Hütchen oder Zielmarkierungen genutzt werden, um Beweglichkeit, Reaktion und Präzision zu fördern.

Kostenübersicht für Tischtennisschläger und Vereinsausstattung

Ausstattung

Empfehlung für Vereine

Preisrahmen

Einsteiger-Schläger

Für Schnupperangebote und Leihmaterial

ca. 20–50 €

Wettkampf-Schläger

Für ambitionierte Spieler

ab ca. 80 €

Tischtennisplatte Indoor

Trainings- und Spielbetrieb in der Halle

ca. 400–1.200 €

Tischtennisplatte Outdoor

Freizeit- und Außenbereich

ca. 600–2.000 €

Ballroboter

Technik- und Wiederholungstraining

ca. 300–2.000 €

Zählgerät

Punkt- und Satzzählung bei Spielen

ca. 20–100 €

  • Die Preise dienen als Orientierung und können je nach Hersteller und Ausstattung variieren.

Die wichtigsten Tischtennis-Regeln

Auch wenn Tischtennis auf den ersten Blick unkompliziert wirkt, sollten alle Beteiligten die Regeln kennen. Um Anfängern den Einstieg zu erleichtern, bieten sich Regelabende, Schnuppertrainings oder kurze Regelübersichten an. So lernen neue Mitglieder die wichtigsten Grundlagen kennen und können schnell am Trainings- und Spielbetrieb teilnehmen. Die wichtigsten Tischtennis-Regeln:

Punktevergabe

Zu den grundlegenden Spielregeln gehört, dass ein Satz bis 11 Punkte gespielt wird und mit mindestens 2 Punkten Vorsprung gewonnen werden muss. Nach jedem Satz wechseln die Spieler die Seiten. Ein Spiel wird in der Regel über 3 Gewinnsätze entschieden.

Aufschlag

Besondere Aufmerksamkeit gilt den Aufschlagregeln. Beim Aufschlag muss der Ball nach dem Hochwerfen „mit dem Schläger gespielt werden“ und dann muss der Ball zunächst auf der eigenen Spielhälfte aufspringen.

Einzel vs. Doppel

Im Einzel darf der Aufschlag von jeder Position hinter dem Tisch auf die andere Seite gespielt werden, im Doppel muss von der eigenen rechten Seite diagonal gespielt werden. Jeder Spieler hat im Einzel und Doppel stets zwei Aufschläge, dann wechselt das Aufschlagsrecht. Im Doppel müssen die Spieler eines Teams im Ballwechsel die Bälle abwechselnd schlagen.

Fair Play

Neben den offiziellen Regeln spielt auch Fair Play eine wichtige Rolle. Dazu gehören ein respektvoller Umgang mit Gegnern, Schiedsrichtern und Mitspielern sowie die Einhaltung der Wettkampf- und Vereinsregeln.

Wettkämpfe und Events als Mitglieder-Magnet

Wettkämpfe und Veranstaltungen fördern den Zusammenhalt, schaffen gemeinsame Erlebnisse und können dazu beitragen, Mitglieder langfristig an den Verein zu binden.

Tischtennis als Mannschaftssport im Ligabetrieb

Auch wenn Tischtennis oft als Einzelsport wahrgenommen wird, spielt der Mannschaftsgedanke im Vereinsalltag eine zentrale Rolle. Bereits in den unteren Spielklassen entstehen feste Teams, die gemeinsam trainieren und Spieltage bestreiten.

Der Einstieg in den Ligabetrieb erfolgt meist über die unteren Spielklassen auf Kreis- oder Bezirksebene. Vereine melden ihre Mannschaften über den zuständigen Tischtennisverband an und organisieren anschließend Heim- und Auswärtsspiele während der Saison. Ansprechpartner für Fragen zu Meldungen, Spielklassen oder Fristen sind die jeweiligen Kreis-, Bezirks- oder Landesverbände.

Nicht jedes Mitglied möchte am Ligabetrieb teilnehmen. Vereinsmeisterschaften, Hobbyturniere oder generationenübergreifende Doppelturniere bieten deshalb eine vielversprechende Möglichkeit, auch Freizeitspieler bei einer vereinsinternen Veranstaltung aktiv einzubinden.

Gerade Tischtennis eignet sich hervorragend für niedrigschwellige Mitmach-Angebote. Ein offener Trainingsabend oder ein Jedermann-Turnier lassen sich mit vergleichsweise wenig Aufwand organisieren und bieten Interessierten die Möglichkeit, den Verein kennenzulernen. Oft entstehen daraus langfristige neue Mitgliedschaften.

Nachwuchsförderung im Tischtennis

Viele Tischtennisvereine kennen die Herausforderung: Während die Wartelisten im Kindertraining gut gefüllt sind, wird es bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen oft deutlich schwieriger. Eine erfolgreiche Nachwuchsförderung endet deshalb nicht mit der Gewinnung neuer Mitglieder, sondern umfasst deren langfristige Entwicklung im Verein.

Besonders erfolgreich sind Vereine, die frühzeitig auf Kooperationen mit Schulen, Ganztagsangeboten oder Ferienprogrammen setzen. So können sich Kinder für den Sport begeistern und erste Kontakte zum Verein knüpfen. Ebenso wichtig sind feste Trainingsgruppen, qualifizierte Trainer und altersgerechte Trainingsangebote. Denn gerade in den ersten Monaten entscheidet sich oft, ob aus einem Schnupperteilnehmer ein langfristiges Vereinsmitglied wird.

Damit Jugendliche dem Verein auch nach den ersten Jahren erhalten bleiben, sollten sie möglichst früh in Mannschaften integriert und aktiv in das Vereinsleben eingebunden werden. Gemeinsame Wettkämpfe, Vereinsveranstaltungen oder Trainingslager stärken die Identifikation mit dem Verein und fördern den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe.

ARAG und Tischtennis: Das gehört einfach zusammen

Seit Jahrzehnten ist die ARAG einer der Sponsoren der dynamischen Sportart. Wir unterstützen am Standort unserer Konzernzentrale mit Borussia Düsseldorf eine der erfolgreichsten Vereinsmannschaften in Europa. Seit 2001 sind wir stolzer Hauptsponsor. Auch schlägt unser Herz für die deutschen Tischtennis-Nationalmannschaften. Besonders den Nachwuchs fördern wir gerne bei außergewöhnlichen Events wie den esonders den Nachwuchs fördern wir gerne bei außergewöhnlichen Events wie den "Mini-Meisterschaften". Warum wir Tischtennis lieben und was uns mit Weltstar Timo Boll verbindet, lesen Sie hier.

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