Mit dem Begriff Reha-Management kann kaum ein Versicherter oder ein Unfallopfer wirklich etwas anfangen. Manche winken von vornherein ab, wenn ihnen ihr Versicherer Reha-Management anbietet, weil sie glauben, es handele sich nur um ein weiteres zusätzliches Behandlungsangebot. Andere fürchten sogar, man wolle damit Kosten bei ihnen sparen und Leistungen vorenthalten.

Dabei ist es ganz einfach – Reha-Management ist dazu da, dem Betroffenen in einer schwierigen Lebenssituation zu helfen, ihn zu beraten und ihm Wege aufzuzeigen, die den Alltag leichter machen können. Wenn dann der Betroffene erlebt, wie sich Möglichkeiten ergeben, an die bisher keiner gedacht hat, sich Türen zu Therapien öffnen, die vorher verschlossen schienen, und sich von Tag zu Tag die Situation bessert, erfährt er, wie wirksam und sinnvoll Reha-Management wirklich sein kann.

Aber berichten wir von einem Betroffenen, was er mit der Beratung durch den IHR-Rehabilitationsdienst erlebt hat. Hier seine Geschichte:
Herr R. hatte am 15. November 2017 beim Fußballspielen einen Unterschenkeltrümmerbruch am rechten Bein erlitten.

Bei der Behandlung im Krankenhaus wurde ihm deutlich gemacht, dass er das Bein in den kommenden sechs bis acht Wochen nicht belasten dürfe. Man gab ihm zwei Unterarmgehstützen und wies darauf hin, das Bein möglichst zu entlasten – ohne ihm jedoch zu erklären, wie er dies mit den Gehstützen umsetzen sollte.

Tausend Fragen schossen Herrn R. durch den Kopf: Wie sollte er zu Hause die Treppen herauf- und herunterkommen, sich im Bad bewegen? Autofahren ging gar nicht. Wie sollte er zu den Therapien kommen? Was war mit seinem Job? Wer zahlt was? Er hatte auf all diese Fragen keine Antwort und fühlte sich hilflos.

Die Probleme fingen nach dem Krankenhausaufenthalt erst recht an: Ganz banal mit dem Gang zur Toilette und dem Weg zum Arzt. Bei Schnee und Eis kein Spaß auf Krücken. Und es war niemand da, der Tipps geben konnte.

Aber dann meldete sich die ARAG Sportversicherung bei ihm und bot ihm das Reha-Management an. Die ARAG Sport teilte Herrn R. mit, dass ein Berater auf Wunsch zu ihm nach Haus käme und ihm Hilfestellung z.B. bei der Auswahl der Therapien und der Beantragung von Leistungen bei den Sozialversicherungsträgern anbieten würde. Eben ein „Lotse im Dschungel von Medizin und Reha“.

Der Berater kam und stellte sich vor. Sie sprachen über die Situation, und schon gab es von Seiten des Beraters Tipps und Hinweise wie zum Beispiel die Einholung einer ärztlichen Zweitmeinung. Darüber hinaus vereinbarte er für Herrn R. direkt einen Termin – eine Woche später war der schon in einer Spezialklinik. Zum anderen empfahl der Berater Herrn K. einen Physiotherapeuten, der ihm zunächst erst einmal beibrachte, wie er mit den Krücken umgehen musste. Dass dieser zu ihm nach Hause kam, hatte den großen Vorteil, dass man die Übungen direkt im häuslichen Umfeld durchführen und die alltäglichen Probleme wie Toilettengang, Schuhe zubinden etc. lösen konnte. Herr R. hatte bis dahin nicht gewusst, dass Therapeuten auch nach Haus kommen.

Außerdem kümmerte sich der Berater um die Fahrdienste und die Kosten der Maßnahmen sowie darum, dass die Kosten der ärztlichen Zweitmeinung sowie der Physiotherapie von der Krankenkasse übernommen wurden. Der Berater unterstützte Herrn R. bei der Kostenübernahme durch die Kassenärztliche Vereinigung (KV) und vermittelte ihm auch ein Fitnessstudio, wo er unter ärztlicher Leitung trainieren konnte. Schon nach kurzer Zeit fing das Training an.

Würde Herr R. das Reha-Management weiterempfehlen? Auf jeden Fall. Das war das Beste, was Herrn R. passieren konnte. Vielleicht findet man aber einen einfacheren Begriff. „Beratung“ und „Lotse“ umschrieben es in jedem Fall gut, berichtete Herr R..

Deutschlandweit ist der IHR Rehabilitations-Dienst mit seinen mehr als 70 Beratern vor Ort tätig. Der IHR wird in der Regel von einem Versicherungsunternehmen beauftragt und verfügt über 20 Jahre Praxis und Erfahrung in der „erfolgreichen Integration und Rehabilitation Schwerbetroffener“. Seine Aufgabe besteht darin, sowohl den Betroffenen und deren Familien, als auch deren Rechtsanwälten, Versicherungen und Gesundheitsdienstleistern beratend und koordinierend zur Seite zu stehen.

Bei dem Dienstleistungsangebot des IHR geht es immer um die optimale Gestaltung und Koordination der häufig komplexen und langwierigen Rehabilitation und Wiedereingliederung in ein möglichst normales und eigenständiges Leben. Ziel ist es, die Betroffenen in der schwierigen Phase zu begleiten und zu lotsen, um die Reha-Phase optimal gestalten zu können. So kann der IHR helfen, die unterschiedlichen therapeutischen und rehabilitativen Aktivitäten zu planen und zu koordinieren.

Herr R. ist kein Einzelfall. Mittlerweile hat der IHR mehr als 25.000 Menschen in solchen Situationen begleitet und beraten. Neutral, zügig, effizient und erfolgreich. Ein Lotse eben für alle Lebenslagen!

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