07.02.2018

Jedes Jahr verletzen sich zahlreiche Skifahrer – vom Hobby-Sportler bis zum Extrem-Abfahrer. Nun stellte die Auswertungsstelle für Skiunfälle ihren aktuellen Bericht vor: Die erhobenen Daten sind Grundlage für die Erarbeitung von Sicherheitsmaßnahmen für die gesamte „Skisportgemeinde“ und helfen so dabei, das Risiko für Verletzungen im Skisport weiter zu senken.

Clever vorbeugen mit unserer Broschüre zum alpinen Skisport

Sportunfallprävention im Alpinen Skisport

Wir informieren u.a. wie man sich mit einer gezielten Skigymnastik auf den Skiwinter vorbereitet, was zu einem Ausrüstungs-Check gehört und warum gutes Sehen Voraussetzung für sicheres Skifahren ist.

Verletzungsrisiko steigt leicht an

Mit hochgerechnet etwa 41.000 bis 43.000 steigt die Gesamtzahl aller verletzten Skifahrer/innen in der Saison 2016/17 leicht an. Analysiert wurden Unfälle deutscher Skifahrer/innen, die nach einem Skiunfall ärztlich behandelt werden mussten. Der Rückgang im Vergleich zur Basissaison 1979/80 beläuft sich auf fast 58 Prozentpunkte. Die Unfallzahlen im Skisport zeigen sich seit nunmehr sieben Saisons auf recht konstantem, niedrigem Niveau.

Zahl der stationär behandelten Skifahrer/innen sinkt leicht

In der aktuellen Saison wurden 1,68 von 1.000 Skifahrer/innen aufgrund eines Skiunfalls stationär im Krankenhaus behandelt. Im Vergleich zur Vorsaison sinkt diese Zahl leicht. Hochgerechnet ergeben sich 7.000 bis 7.100 stationär behandelte Skifahrer/innen. Warum sind diese Fallzahlen besonders interessant? „Der stationäre Aufenthalt in einem Krankenhaus ist ein Indikator für die Schwere der vorliegenden Verletzung“ erklärt David Schulz, Leiter der Auswertungsstelle für Skiunfälle. „Der Vergleich mit vorangegangenen Skisaisons macht deutlich, dass die Zahl der stationär behandelten verletzten Skifahrer sinkt. Ursache hierfür sind neben der geringeren Zahl an Skiverletzungen auch höhere Sicherheitsstandards und veränderte Behandlungsmethoden“, so Schulz weiter.

Der Anteil der Knieverletzungen steigt nochmals an

Im Vergleich zur Saison 2015/16 sind mit 2,77 je 1.000 Skifahrer/innen mehr Knieverletzungen zu verzeichnen. Der Anteil der Knieverletzungen steigt somit nochmals an und beträgt jetzt 31,6 Prozent. Das Knie ist somit der verletzungsanfälligste Körperteil auf unseren Pisten; gefolgt von Schulter (20,2 Prozent) und Kopf (11,0 Prozent). Auch wenn in Deutschland (in anderen Urlaubsländern aber schon!) keine Helmpflicht besteht, sollte jeder Ski- oder Snowboardfahrer über eine solche Kopfbedeckung verfügen. „Der Helm ist die einfachste Möglichkeit, nicht nur die Anzahl, sondern auch die Schwere der Kopfverletzungen zu reduzieren", erinnert hier unser Experte David Schulz.

Das Risiko für Kollisionsunfälle

Das Risiko für Kollisionsunfälle steigt in der Saison 2016/17 leicht von 1,13 auf 1,15 je 1.000 Skifahrer/innen an. Nach wie vor werden über 15 Prozent aller Verletzungen durch Kollisionen verursacht. Kollisionen gehören also immer noch zu den wichtigsten Unfallursachen.

Lawinenairbag – immer schön oben bleiben

Die Chancen eine Lawine zu überstehen steigen, wenn es gelingt, an der Oberfläche zu bleiben – und genau das ermöglicht ein Lawinenairbag.

Kennen Sie die FIS-Regeln?

Bei Unfällen auf Skipisten sind die FIS-Regeln rechtlich bindend. Machen Sie sich daher mit den Verhaltensregeln des Internationalen Skiverbandes vertraut, bevor Sie auf der Piste starten.

UNSERE EMPFEHLUNG

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Wozu eine Skiversicherung? Ganz einfach: Wenn’s auf der Piste mal kracht, brauchen Sie jemanden, der Ihnen den Rücken freihält. Rechtlich, finanziell und in Gesundheitsfragen.

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