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04.02.2016

Pferdehalter müssen Steuern zahlen

Bislang gibt es nur drei Kommunen in Hessen, die nach einem höchstrichterlichen Beschluss auf ihr Recht pochen, die Pferdehalter zur Kasse zu bitten. Künftig müssen nach Angaben der ARAG Experten auch Pferdehalter in ganz Deutschland befürchten, vom Fiskus zur Kasse gebeten zu werden.

Die Richter begründen die Pferdesteuer damit, dass Pferdehalter in der Regel überdurchschnittlich vermögend sind. Und diese besondere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit darf nun mit einer Steuer abgeschöpft werden. Damit nicht eine juristisch so genannte "erdrosselnde Wirkung" eintritt, Pferdehalter also finanziell übermäßig belastet werden, ist ein Steuersatz von 200 Euro pro Pferd und Jahr vorgesehen.

Die ARAG Experten weisen allerdings darauf hin, dass dies nur ein Richtwert ist. Eine der drei hessischen Gemeinden, die diese Steuer bereits erhebt, verlangt 300 Euro von seinen Pferdehaltern (BVerwG Leipzig, Az.: 9 BN 2.15).

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