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28.01.2016

Zika-Virus: Was Brasilien-Reisende wissen sollten

Das Zika-Virus wird durch Stechmücken übertragen, ist besonders anspruchslos und breitet sich zurzeit rasant aus. Der Erreger kann Fieber und Hautausschlag verursachen und steht im Verdacht, dem Gehirn ungeborener Kinder zu schaden. Ursprünglich aus Uganda stammend, ist das Zika-Virus aktuell in Brasilien am stärksten verbreitet. Experten vermuten, dass es sich durch die vielen Reisenden während der Fußball-WM in 2014 so schnell so flächendeckend verbreiten konnte. Und nun steht mit den diesjährigen Olympischen Spielen im August die nächste große Sportveranstaltung auf dem südamerikanischen Kontinent vor der Tür.

Das Virus und seine Symptome

Das Zika-Virus wird durch die so genannte Aedes-Stechmücke auf Menschen übertragen. Betroffene klagen häufig über Fieber, Hautausschlag und seltener über Muskel- und Kopfschmerzen oder Erbrechen. Während der Ausschlag bis zu sechs Tage andauern kann, ist von den anderen Symptomen meist früher nichts mehr zu spüren. Problematisch ist die diagnostische Abgrenzung zu Dengue- und Westnilfieber, die mit ähnlichen Symptomen einhergehen. Nur eine Blutuntersuchung kann hier Aufschluss geben.

Für wen ist das Virus gefährlich?

Da das Zika-Virus in der Regel nicht von Mensch zu Mensch übertragen wird, ist eine Verbreitung durch eingeschleppte Fälle in Deutschland nicht zu erwarten. Und für gesunde Erwachsene besteht meist keine Gefahr für Leib und Leben. Das für Infektionskrankheiten zuständige Robert-Koch-Instituts rät schwangeren Frauen, eine Reise in betroffene Gebiete unbedingt zu vermeiden. Denn extrem gefährlich soll das Virus für Föten sein. Infiziert sich die schwangere Frau, kann das Zika-Virus schwere Fehlbildungen bei ihrem ungeborenen Kind verursachen. Dabei sind der Schädel und das Gehirn des Kindes kleiner als normal. Je nach dem Grad der Fehlbildung leiden Kinder, die die Geburt überleben, unter Einschränkungen bis hin zu schweren geistigen Behinderungen.

Wie können sich Schwangere schützen?

Werdende Mütter, die unbedingt in die gefährdeten Gebiete reisen müssen oder künftig Schwangere, die auf das Erlebnis der Olympischen Spiele nicht verzichten mögen, sollten einige Vorsichtsmaßnahmen treffen. Da es keine Impfung gibt, bleibt nach Auskunft der ARAG Experten nur die konsequente Einhaltung persönlicher Mückenschutzmaßnahmen. So beispielsweise das Tragen langer, bedeckender Kleidungsstücke, das täglich mehrfache Auftragen von Mückenschutzmitteln auf unbedeckte Hautflächen sowie das Schlafen unter imprägnierten Moskitonetzen. Auch ein Besuch bei einem Tropen- oder Reisemediziner vor Antritt der Reise ist unbedingt empfehlenswert.

Was Sie zum Impfen wissen sollten

Lesen Sie, welche Impfungen sinnvoll sind, beispielsweise vor einer Urlaubsreise, und was man tun kann, wenn man seinen Impfpass nicht findet.

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