23.09.2019

In Köln und Leverkusen wurden in 2018 mehr als 9.000 Räder gestohlen – immer öfter auch E-Bikes und Pedelecs oder deren teure Akkus. Im Frühjahr diesen Jahres hat die Kölner Polizei eine sechs Beamten starke Ermittlungsgruppe gebildet, um den Diebstählen gegenzusteuern. Lesen Sie, wie Sie selbst zur Sicherheit Ihres Fahrrades beitragen können und welche Versicherung wichtig ist.

Richtig abschließen

Ein stabiles Fahrradschloss sollte zur Grundausstattung eines jeden Fahrrads gehören. Das beste Schloss taugt aber nur etwas, wenn man das Fahrrad damit stets an einen fest verankerten Gegenstand anschließt – auch in Fahrradabstellräumen!

Es reicht nicht aus, nur das Vorder- oder Hinterrad zu blockieren. So gesicherte Fahrräder können mühelos weggetragen oder verladen werden. Dünne Ketten- oder (Spiral-) Kabel- und Bügelschlösser mit dünnen Bügeln sind kein ausreichender Schutz für das Rad. Diebe können diese Schlösser einfach durchtrennen. Besser sind stabile Panzerkabel- und Faltschlösser.

Fotos machen

Machen Sie Fotos von Ihrem Rad und dem Zubehör. Das hilft bei der Identifizierung gestohlener Räder.

Codieren hilft

Um ein Fahrrad dann zweifelsfrei identifizieren zu können, ist eine individuelle Kennzeichnung mit einer Rahmennummer besonders wichtig. Diese ist bei den meisten in Deutschland verkauften Rädern in den Rahmen eingeschlagen. Hat das Fahrrad keine Rahmennummer, kann man selbst eine individuelle Kennzeichnung anbringen, zum Beispiel durch Eingravieren einer Individualnummer.

Die Polizei empfiehlt eine Fahrradcodierung mit Kraftfahrzeugkennzeichen, Gemeindeschlüssel, Straßenschlüssel, Hausnummer und Initialen. Damit kann zweifelsfrei die Wohnanschrift des rechtmäßigen Besitzers ermittelt werden. Fachhändler wissen in der Regel schon beim Kauf, wo man ein Rad codieren lassen kann.

Das Fahrrad optimal versichern

Fahrräder und Elektroräder können heute gut und gerne mehrere tausend Euro kosten. Da lohnt sich eine Versicherung besonders. Manchmal hilft auch schon ein Blick in bestehende Versicherungspolicen. Wir raten aber, in eine Fahrradversicherung zu investieren, die Ihr Rad Tag und Nacht schützt.

  • Hausratversicherung

    In der Regel erstattet die Hausratversicherung die Kosten für ein gestohlenes Fahrrad oder nicht versicherungspflichtiges Pedelec, wenn es aus dem Haus oder dem abgeschlossenen Keller beziehungsweise der abgeschlossenen Garage gestohlen wurde. Wird Ihr Fahrrad oder nicht versicherungspflichtiges Pedelec unterwegs gestohlen, tritt die Hausratversicherung nicht ein. In diesem Fall hilft eine extra Fahrradversicherung. Übrigens: Geschädigte müssen den Diebstahl unverzüglich sowohl der Polizei als auch ihrer Versicherung melden.
  • Fahrradversicherung

    Bei der Fahrradversicherung der ARAG sind Fahrräder und nicht versicherungspflichtige Pedelecs inklusive fest verbundenem Zubehör versichert. Es spielt keine Rolle, wann der Diebstahl begangen wird, sofern das Rad richtig gesichert ist. Die Fahrradversicherung der ARAG erstattet im Fall eines Diebstahls den Neuwert des Fahrrads, maximal bis zu der bei Vertragsabschluss festgelegten Versicherungssumme. Nur so ist auch die Neuanschaffung eines hochwertigen Fahrrades gesichert.

Versicherungspflicht für E-Bikes und S-Pedelecs

E-Bikes und S-Pedelecs brauchen wie Mofas eine Haftpflichtversicherung, die um eine Teilkaskoversicherung mit Diebstahlschutz erweitert werden kann.

Wenden Sie sich gerne an unsere ARAG Berater in Ihrer Nähe, die Ihnen auch mit dem Versicherungskennzeichen weiterhelfen, das Sie am Rad montieren müssen.

UNSERE EMPFEHLUNG

Fahrradversicherung

Mit unserer Fahrradversicherung ist Ihr Fahrrad Tag und Nacht rund um die Uhr versichert! Gilt auch für nicht versicherungspflichtige Pedelecs.

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