11.01.2012

Ein-Prozent-Regelung nicht immer anwendbar

Überlässt ein Arbeitgeber dem Arbeitnehmer unentgeltlich oder verbilligt einen Dienstwagen auch zur privaten Nutzung, führt dies nach der ständigen Rechtsprechung des Senats zu einem steuerbaren Nutzungsvorteil des Arbeitnehmers, der als Arbeitslohn zu erfassen ist. Der Vorteil ist, wenn kein Fahrtenbuch geführt wird, nach der Ein-Prozent-Regelung zu bewerten.

In einem nun entschiedenen Fall standen dem Kläger Firmenwagen für Probe- und Vorführfahrten sowie für die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte zur Verfügung. Das Finanzamt wandte die Ein-Prozent-Regelung an.

Das Gericht machte jedoch deutlich, dass die Nutzung eines Fahrzeugs für die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte keine private Nutzung ist. Denn der Gesetzgeber hat diese Fahrten im Einkommenssteuergesetz der Erwerbssphäre zugeordnet, erläutern ARAG Experten. Das Gericht hat nunmehr zu überprüfen, ob Privatfahrten mit den Fahrzeugen unternommen werden (BFH; Az.: VI R 56/10).

ARAG Live-Chat

Sie haben eine Frage?
Unser Kundenservice hilft Ihnen im Live-Chat gerne weiter.

Hallo,
wie können wir Ihnen helfen?

Alle wichtigen Kontakt-
möglichkeiten finden Sie hier.

ARAG Live-Chat

Sie haben eine Frage?
Unser Kundenservice hilft Ihnen im Live-Chat gerne weiter.

Kontakt & Services

  • Berater finden
    ARAG vor Ort

    Hier finden Sie unsere ARAG Geschäftsstellen in Ihrer Nähe oder die Kontaktdaten Ihres ARAG Beraters.

  • Rückruf-Service
    Rufen Sie uns an

    Wir sind jederzeit für Sie erreichbar.
    7 Tage, 24 Stunden

    0211 98 700 700

    Sie möchten zurückgerufen werden?

    Wunschtermin vereinbaren

    Zum ARAG Rückruf-Service

  • Nachricht schreiben
    Schreiben Sie uns eine Nachricht

    Sie haben ein Anliegen oder eine Frage? Schreiben Sie uns gerne über unser verschlüsseltes Kontaktformular. So sind Ihre Daten geschützt und sicher.

  • Schaden melden
  • Alle Services im Überblick