ARAG.de verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen, stimmen Sie der Cookie Nutzung zu. Mehr zu Cookies

04.03.2016

Mietminderung wegen Entzugs der Dachboden-Nutzung

Mieter können eine Mietminderung auch für mitvermietete Gemeinschaftsräume geltend machen. Sofern mietvertraglich die Mitnutzung entsprechender Gemeinschaftsflächen vereinbart worden ist, stellt der Entzug der Nutzungsmöglichkeit dieser Flächen einen Mangel der Mietsache dar. Zu solchen Gemeinschaftsflächen bzw. Gemeinschaftsräumen zählen u.a. Keller, Dachboden, Treppenhaus und Hausflur.

Im konkreten Fall ging es um die Nutzung einen Dachbodens zum Trocknen der Wäsche. Diese Nutzungsmöglichkeit wurde vom Eigentümer kurzfristig entzogen, obwohl die Fläche ursprünglich mitvermietet gewesen war. Der Wegfall dieser Fläche mindert nach Ansicht der Richter die Tauglichkeit der Mieträume zum vertragsgemäßen Gebrauch, da die eigentliche Wohnung lediglich 75 m² groß war. Laut ARAG Experten hielten die Richter aber lediglich eine Mietminderungin Höhe von zwei Prozent der Nettomiete für angemessen (AG Köln, Az.: 203 C 192/14).

Ihr gutes Recht auf Mietminderung

Undichte Fenster, Schimmelbefall oder Lärmbelästigung – ab wann darf man die Miete mindern? Wie hoch ist der Grad der Mietminderung? Wir geben Ihnen einen Überblick über die Rechte und Pflichten von Mietern.

Mieterhöhung: Was ist erlaubt?

Wann darf Ihr Vermieter die Miete erhöhen, welche Regeln muss er dabei beachten und was für Rechte haben Sie in einem solchen Fall? Hier erfahren Sie es!

UNSERE EMPFEHLUNG

Mietrechtsschutz

Der Mietrechtsschutz stärkt Ihre Position bei Konflikten mit Vermietern, Nachbarn oder der Hausverwaltung