12.01.2016

Scheidung? Prüfen Sie Ihre Lebensversicherung!

Wer eine Lebensversicherung abschließt, sollte sich genau überlegen, wen er als Begünstigen im Todesfall einsetzt. Die ARAG Experten verweisen auf einen Fall, nach dem ein Arbeitnehmer eine betriebliche Lebensversicherung abschloss. Nach seiner Pensionierung führte er die Versicherung beitragsfrei fort. Auf dem Vordruck kreuzte er als Begünstigten den „verwitweten Ehegatten“ an – also in diesem Fall seine Frau. Doch die Ehe des Pensionärs zerbrach und er heiratete neu. Nach seinem Tod zahlte die Versicherung seiner geschiedenen Ex-Frau das Geld aus.

Das wollte die Witwe nicht akzeptieren und ging vor Gericht. Ihr Argument: Die Police sei so zu interpretieren, dass der zum Zeitpunkt des Todes aktuelle Ehegatte das Geld bekommt. Doch die Richter sahen den Fall anders. Als der Verstorbene den Vertrag schloss, hatte er sich für seine damalige Ehefrau als Begünstigte entschieden. Die Erklärung gegenüber dem Versicherer sei dahingehend auszulegen, dass der mit dem Versicherungsnehmer zum Zeitpunkt der Bezugsrechtserklärung verheiratete Ehegatte bezugsberechtigt sein soll. (Bundesgerichtshof, IV ZR 437/14). Die ARAG Experten empfehlen daher, im Falle einer Scheidung bestehende Lebensversicherungen zu überprüfen und die Bezugsberechtigung gegebenenfalls schriftlich anzupassen.

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