17.09.2013

Das Ende der Dynamo-Pflicht

Endlich ist legal, was Radfahrer schon lange praktizieren: Seit August sind an Fahrrädern auch Lampen mit Akkus und Batterien erlaubt. Das sieht eine Änderung der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) vor. Die Pflicht zum Dynamo ist damit Geschichte. Bleibt ein Problem: Batterie-Stecklampen. Im Gesetzestext steht immer noch, dass Licht-Einrichtungen "fest angebracht" werden müssen. Hier wollen die Politiker aber nachbessern und die weit verbreiteten Anstecklampen legalisieren. Im geplanten Änderungsentwurf will das Verkehrsministerium klarstellen, dass auch feste Clipverbindungen und Steckleuchten zulässig sind. „Fest angebracht“ soll bedeuten, dass die Verbindung während der Fahrt angebracht bleibt und nur durch Zutun des Radlers gelöst werden kann.

Einkaufstipp für Fahrradlampen

Gesetzeskonforme Radler dürfen nur Batterielampen mit sechs Volt benutzen. Ob das aber kontrolliert wird, ist fraglich. Beim Kauf sollte man außerdem auf das Prüfzeichen achten, das aus einer Wellenlinie, einem großen "K" für die Prüfung in Karlsruhe und einer fünfstelligen Zahl besteht. Außerdem ist eine Mindestbeleuchtungsstärke von zehn Lux vorgeschrieben. Eine Kontrollleuchte für den Batteriezustand ist ebenfalls Pflicht.

Pedelecs profitieren

Auch Pedelecs mussten bislang eine separate Dynamo-Lichtanlage vorweisen. Damit ist jetzt Schluss: Elektrofahr­räder können mit der Neuregelung den Strom fürs Licht aus ihrem Fahrakku speisen.

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