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Pflege-Bahr: Pflegevorsorge mit Zuschuss vom Staat

Die staatlich geförderte Pflege-Zusatzversicherung – auch Pflege-Bahr genannt – wird mit 60 Euro pro Jahr bezuschusst. Unser dazu passendes Produkt heißt ARAG FörderPflege und ist der optimale Ergänzungsbaustein zu unserem Pflegetagegeld oder unserer Pflegekostenversicherung. Ihre Vorteile mit Pflege-Bahr:

Pro Monat erhalten Sie 5 Euro Zuschuss vom Staat
Monatsgeld und Beitrag sind so festgelegt, dass Sie immer die volle staatliche Förderung erhalten.
Für die Förderpflege ist keine Gesundheitsprüfung erforderlich, die Wartezeit beträgt fünf Jahre
 

Warum ist eine Absicherung mit Pflege-Bahr sinnvoll?

Mehr als zwei Millionen Menschen sind bereits heute in Deutschland auf Pflege angewiesen. Und es werden stetig mehr. Auf sie kommen neben physischen und psychischen auch hohe wirtschaftliche Belastungen zu. Denn die gesetzliche Pflegeversicherung gewährt lediglich eine Grundversorgung.

Weil die staatlichen Leistungen die tatsächlichen Pflegekosten in der Regel nicht decken, kann im Pflegefall ein hoher Eigenanteil fällig werden. Besonders bei der Einstufung in einen höheren Pflegegrad. Reichen die Einkünfte aus Rente oder Pension und das Privatvermögen nicht aus, werden die nächsten Angehörigen für die Finanzierung der Restkosten herangezogen. Erst wenn alle finanziellen Spielräume ausgeschöpft sind, kommt der Staat für die Restkosten auf.

Mit dem staatlich geförderten Pflege-Bahr können Sie diese Versorgungslücke teilweise ausgleichen. Möchten Sie jedoch im Falle von Pflegebedürftigkeit Ihre finanzielle Freiheit in möglichst ganz bewahren und im Fall der Fälle auch Ihren Ehepartner oder Ihre Kinder vor eventuell hohen Extrakosten schützen, sollte die Absicherung mit Pflege-Bahr nur ein ergänzender Baustein Ihrer privaten Pflegevorsorge sein.

Eine Beispielrechnung

 
Die vollstationäre Pflege in einem Pflegeheim kostet
Die gesetzliche Pflegeversicherung
zahlt maximal

Somit müssten Sie im Pflegefall
selbst zahlen

ca. 3.500 € pro Monat
2.005 € pro Monat
1.495 € pro Monat

Kosten und Leistungen unserer Pflege-Bahr-Versicherung

Was unser Pflege-Bahr kostet

 

monatlich 10 €

Und pro Monat gibt der Staat 5 Euro dazu. Somit geben Sie 10 Euro aus und zahlen tatsächlich 15 Euro in Ihre private Pflegevorsorge ein.

Was unser Pflege-Bahr leistet

  • Sie erhalten ein Pflegemonatsgeld abhängig vom Pflegegrad – mindestens 600 Euro in Pflegegrad 5.
  • Das Pflegemonatsgeld ist frei verfügbar, das heißt: Die Auszahlung der Leistungen ist nicht an die Art der Pflege gebunden.
  • Monatsgeld und Beitrag sind für jedes Eintrittsalter so festgelegt, dass Sie immer die volle staatliche Förderung erhalten.
 

So ist das Pflegemonatsgeld gestaffelt

Im Pflegefall zahlen wir das Pflegemonatsgeld. Die Höhe richtet sich nach dem Pflegegrad in den Sie eingestuft werden. So zahlen wir zum Beispiel bei einem Pflegemonatsgeld von 600 Euro in den einzelnen Pflegegraden pro Monat folgende Beträge aus:

Eine Beispielrechnung

Pflegegrad 1
10 % von 600 Euro
= 60 Euro
Pflegegrad 2
20 % von 600 Euro
= 120 Euro
Pflegegrad 3
30 % von 600 Euro
= 180 Euro
Pflegegrad 4
40 % von 600 Euro
= 240 Euro
Pflegegrad 5
100 % von 600 Euro
= 600 Euro
 

Warum loht es sich, Pflege-Bahr jetzt abzuschließen?

Ganz einfach: Je jünger Sie sind, wenn Sie unseren Pflege-Bahr abschließen, desto mehr Leistung können Sie von uns im Pflegefall erwarten. Wie Sie in dem Rechenbeispiel sehen, ist das ausgezahlte Monatsgeld fast doppelt so hoch, wenn Sie Pflege-Bahr mit 30 Jahren anstatt beispielsweise mit 50 Jahren abschließen. Und das bei gleichem Beitrag!

Eine Beispielrechnung

Eintrittsalter
Monatsbeitrag
Monatsgeld
30 Jahre
15 €
1184,10 €
40 Jahre
15 €
775,80 €
50 Jahre
15 €
600,00 €

Das ändert sich mit der Pflegereform in 2017

Am 1. Januar 2017 tritt mit dem Pflegestärkungsgesetz II die weitreichendste Reform seit Bestehen der Pflegeversicherung in Kraft. Pflegebedürftigkeit wird dann neu definiert, fünf Pflegegrade ersetzen die vorhandenen Pflegestufen.

Pflegebedürftigkeit wird neu definiert

Aktuell werden Menschen mit geistigen oder psychischen Beeinträchtigungen (zum Beispiel Demenz) nicht in gleicher Weise berücksichtigt wie diejenigen mit rein körperlichen. Sie werden ungleich behandelt – sowohl bei der Begutachtung als auch hinsichtlich der Art und Höhe der Leistungen, die sie aus der Pflegeversicherung erhalten. Dies wird nun anders: Ab dem 1. Januar 2017 gelten ein neues Begutachtungsverfahren und ein angepasstes Leistungsrecht.

Wie wird Pflege künftig bewertet?

Die „Minutenpflege“ gehört bald der Vergangenheit an. Denn die persönlichen Bedürfnisse sollen besser berücksichtigt werden. Deshalb orientiert sich die Einstufung der Pflegebedürftigkeit nicht mehr an der Zeit, die zur Unterstützung eines Pflegebedürftigen benötigt wird. Stattdessen wird das Maß der Selbstständigkeit zugrunde gelegt.

Neues Begutachtungsverfahren

Ab 2017 werden vor Einstufung in einen Pflegegrad sechs Lebensbereiche geprüft und unterschiedlich gewichtet. Kognitive oder psychische Beeinträchtigungen spielen dabei eine größere Rolle als bisher.

Auswirkungen auf Pflege-Bahr

Unabhängig von der Pflegereform profitieren Sie auch künftig in unverändertem Umfang von der Förderung Ihrer Pflegevorsorge durch den Gesetzgeber! Es ändert sich lediglich die Leistungsstaffelung:

Bisher
Pflegestufe
Leistung
0
10 %
1
20 %
2
30 %
3
100 %
Neu ab dem 1.1.2017
Pflegegrad
Leistung
1
10 %
2
20 %
3
30 %
4
40 %
5
100 %

So nehmen Sie Pflege-Bahr in Anspruch

Stellen Sie einen Antrag auf Leistung aus der Pflegepflichtversicherung bei der gesetzlichen oder privaten Pflegepflichtversicherung. Informieren Sie uns möglichst zeitgleich darüber – telefonisch unter 089 4124 8300 oder per E-Mail an .

Der Medizinischen Dienst Ihrer Krankenkasse bzw. der privaten Pflegeversicherung erstellt ein Pflegegutachten. Wenn Sie in einen der fünf Pflegegrade eingestuft werden, erhalten Sie eine Leistungszusage der Pflegepflichtversicherung.

Schicken Sie diese Leistungszusage zusammen mit dem Pflegegutachten als Kopie an: ARAG-Krankenversicherung, Leistungsabteilung, Hollerithstr. 11, 81829 München. Sie erhalten von uns zeitnah eine Leistungszusage, in der wir Ihnen die Erstattung des Pflegetagegelds schriftlich mitteilen.

Die versicherte Leistung wird monatlich an Sie ausgezahlt. Ein Kostennachweis ist dafür nicht erforderlich.

Schließlich benötigen wir In vierteljährlichen Abständen einen Nachweis über das Fortbestehen Ihrer Pflegebedürftigkeit. Die Bestätigung darüber erhalten Sie von Ihrer gesetzlichen Pflegeversicherung.

089 4124 8300

Natürlich unterstützen wir Sie gerne in diesen Angelegenheiten.

 

So können Sie den Pflege-Bahr ergänzen