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Ein kleiner Pieks kann vor gefährlichen Krankheiten schützen. Lesen Sie, mit welchen Impfungen Sie von klein auf geschützt durchs Leben gehen. Und wie Sie bestens vorbereitet in ferne Länder reisen.

Ist Ihr Impfpass auf dem aktuellen Stand? Ein wichtiges Thema, denn Impfungen können Erkrankungen mit schwerwiegenden Folgen verhindern – wenn Sie sie rechtzeitig wahrnehmen und auffrischen lassen. Bereits ab dem dritten Monat nach der Geburt kann mit der sogenannten Grundimmunisierung von Säuglingen begonnen werden.

In Ihrem Impfpass werden alle Impfungen mit Terminen sorgfältig dokumentiert, sodass Sie sie jederzeit überprüfen können. Gut zu wissen, wenn Sie den Impfpass verlegt haben: Ihr Arzt muss Daten zu Impfungen zehn Jahre lang aufbewahren. Vergessen Sie nicht die Impfungen, die Sie auf Fernreisen schützen. Fragen Sie im Zweifelsfall Ihren Arzt und lassen Sie sich beraten.

Diese Schutzimpfungen sollten Sie kennen

Dank umfangreicher Impfprogramme haben zahlreiche Krankheiten heutzutage ihren Schrecken verloren. Dennoch bestehen gerade bei Erwachsenen noch erhebliche Impflücken. Insbesondere folgende wichtige Schutzimpfungen sollten Ihnen ein Begriff sein:

Tetanusimpfung gegen Wundstarrkrampf,
FSME-Impfung (Frühsommermeningitis),
HPV-Impfung (Humane Papilloa-Virus),
MMR-Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln,
Windpockenimpfung,
Polioimpfung gegen Kinderlähmung,
Keuchhustenimpfung

Wichtige Schutzimpfungen

Regelmäßige Impfungen

Oftmals ist es mit einer einzigen Impfung nicht getan. Der Impfstoff verliert im Laufe der Zeit angesichts der abnehmenden Antikörper seine Wirkung, so dass Sie den Krankheitserregern erneut schutzlos ausgeliefert sind. Praktischerweise ist es zumeist nicht erforderlich, sich gegen jede Erkrankung einzeln impfen zu lassen. Die heutigen Kombinationspräparate verbinden gleich mehrere Impfstoffe miteinander. In Deutschland sollte jeder Erwachsene in seinem Leben mindestens dreimal gegen Polio, Tetanus und Diphterie geimpft werden.

Tetanusimpfung hilft gegen Blutvergiftung

Hierzulande auch als Wundstarrkrampf bekannt, handelt es sich bei Tetanus um eine Erkrankung, die durch das weltweit verbreitete Bakterium Clostridium tetani ausgelöst wird. Bereits bei geringsten Verletzungen kann das Gift des Bakteriums in den Körper gelangen und eine lebensbedrohliche Blutvergiftung hervorrufen. Eine überstandene Tetanus-Erkrankung bedeutet dabei nicht ein Leben lang Schutz. Unser Körper kann von sich aus keine Antikörper gegen den Tetanus-Giftstoff bilden.

Nur eine Tetanusimpfung vermag zuverlässig vor dieser Erkrankung zu schützen. Die Ständige Impfkommission des Robert-Koch-Institutes (STIKO) empfiehlt, mit der Tetanusimpfung bereits bei Säuglingen nach Vollendung des zweiten Lebensmonats zu beginnen und gemäß dem Impfkalender zu vervollständigen. Wer als Erwachsener über eine Grundimmunisierung verfügt, sollte diesen Impfschutz alle zehn Jahre auffrischen.

Zecken: Regelmäßige Auffrischung bei der FSME-Impfung

Die Frühsommermeningitis (FSME) wird durch Zecken übertragen. Der FSME-Virus kann hierbei eine Hirnhautentzündung auslösen. Umso wichtiger ist es, sich bereits frühzeitig um eine FSME-Impfung zu bemühen. Weil bei sehr kleinen Kindern Fieberreaktionen möglich sind, empfiehlt die STIKO in Übereinstimmung mit der Impfkommission der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DAKJ) eine FSME-Impfung ab einem Alter von drei Jahren. Die FSME-Impfung, die alle fünf Jahre aufgefrischt werden sollte, besteht aus drei Impfungen über einen Zeitraum von zehn bis 15 Monaten.

Unregelmäßige Impfungen

Diverse Impfungen müssen nicht wiederholt werden. Bei manchen Impfstoffen ist hingegen die zeitliche Wirksamkeit noch nicht genau bekannt, wie etwa im Falle der HPV-Impfung. Einige Impfungen werden hingegen erst dann erforderlich, wenn Sie eine Fernreise in Gebiete planen, in denen bestimmte Krankheitserreger weit verbreitet sind. Dazu zählen Impfungen gegen Gelbfieber, Malaria, Typhus oder Cholera. Hierzulande sind die Erreger dieser Krankheiten zum Glück nicht anzutreffen.

Für Mädchen: die HPV-Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs

Das Humane Papilloa-Virus (HPV) ist für die häufigste sexuell übertragbare Infektion verantwortlich. Während manche Typen gutartige Warzen verursachen, werden andere mit der Entstehung von Krebs am Gebärmutterhals in Verbindung gebracht. Seit 2006 sind Impfstoffe verfügbar, die einen Schutz gegen die krebsauslösenden HPV-Typen bieten, welche am häufigsten für Gebärmutterhalskrebs verantwortlich sind.

Die STIKO rät Mädchen im Alter von neun bis vierzehn Jahren zur HPV-Impfung, anhand von zwei Impfdosen im Abstand von sechs Monaten. Abgeschlossen sein sollte die HPV-Impfung idealerweise vor dem ersten Geschlechtsverkehr. Aktuelle Studien gehen davon aus, dass der Impfschutz mehr als zwanzig Jahre anhält.

TBC-Impfung wird nicht mehr empfohlen

Einst sollte die TBC Impfung vor einer chronisch verlaufenden Infektionskrankheit schützen, die fast ausschließlich die Lungen befällt. Übertragen durch Tröpfcheninfektionen, trat diese Krankheit überwiegend bei chronisch kranken, körperlich geschwächten und untergewichtigen Menschen auf. Die TBC-Impfung wird allerdings bereits seit 1998 von der STIKO nicht mehr empfohlen.

Die Gründe hierfür sind das äußerst geringe Infektionsrisiko und die Tatsache, dass es nach TBC-Impfungen häufig zu Komplikationen kam. Eine Rücknahme der Impfempfehlung hat auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vorgenommen, da das Infektionsrisiko in Deutschland unter 0,1 Prozent liegt. Darüber hinaus ist die Krankheit in den meisten Fällen mit Medikamenten gut behandelbar.

Virusgrippe – sind Sie gefährdet?

Virusgrippe – sind Sie gefährdet?

Die echte Virusgruppe ist hochansteckend und kann lebensbedrohlich werden. Bereits wenn einer der folgenden Punkte auf Sie zutrifft, sollten Sie sich gegen Grippe impfen lassen:

  • Ihr Immunsystem ist geschwächt. Ursachen sind Schlafmangel, Rauchen, falsche Ernährung, Stress oder AIDS.
  • Sie arbeiten als Verkäufer, Erzieher, im medizinischen Bereich oder in einem anderen Beruf mit viel Kontakt zu anderen Menschen.
  • Sie benutzen regelmäßig öffentliche Verkehrsmittel.
  • Sie leiden an chronischen Herzerkrankungen, Lungenerkrankungen oder an Diabetes.
  • Sie sind schwanger.
  • Sie sind über 60 Jahre alt.

Impfungen für Babys, Kinder und Jugendliche

Gerade Säuglinge sind in Hinblick auf bestimmte Erkrankungen besonders gefährdet, da ihr Immunsystem noch nicht voll ausgebildet ist. Durch eine Impfung wird das Immunsystem so aktiviert, dass es sich vor Bedrohungen besser schützen kann. Für einen gesunden Säugling ist zudem das individuelle Risiko äußerst gering.

Die empfohlenen Impfungen der STIKO sind im Impfkalender zusammengefasst. Hier findet sich der vorgeschlagene Zeitrahmen für Grundimmunisierung und Auffrischungen, gestaffelt nach Lebensalter in Monaten bzw. Jahren. Besonders wichtig für Kinder sind die Impfungen gegen Masern, Mumps, Röteln (MMR), Windpocken, Polio und Keuchhusten.

Impfungen für Babys, Kinder und Jugendliche

Die 6-fach-Impfung als Basisschutz

Erfreulicherweise müssen nicht alle Impfungen bei Babys einzeln vorgenommen werden. Im Säuglingsalter wird für die erste Grundimmunisierung zumeist eine 6-fach-Impfung verabreicht. Diese immunisiert gegen Wundstarrkrampf (Tetanus), Kinderlähmung (Polio), Keuchhusten, Hepatitis B, Hib (Heamophilus influenzae) und Diphterie. Bis spätestens zum 15. Lebensmonat sind es insgesamt vier Impftermine. Eine Auffrischung wird zwischen dem neunten und dem vollendeten siebzehnten Lebensjahr empfohlen.

Lebenslang immun gegen Mumps, Masern & Röteln

Masern gehen in der Regel mit Hautausschlägen, Husten und Fieberschüben einher, während Mumps in erster Linie zu Entzündungen beider Ohrspeicheldrüsen führt. Typische Symptome von Röteln sind hingegen fleckige Hautausschläge und geschwollene Lymphknoten. Gewöhnlich wird eine MMR-Impfung als Kombinationsspritze gegen alle drei Kinderkrankheiten im Alter zwischen 11 bis 14 Monaten vorgenommen. Im Alter zwischen 15 und 23 Monaten erfolgt dann die zweite Impfung. Anschließend besteht eine lebenslange Immunität.

Die Impfung gegen Windpocken

Bei Windpocken (Varizellen) handelt es sich um eine hochansteckende Erkrankung. Überwiegend wird diese von Mensch zu Mensch etwa durch Niesen oder Husten übertragen. Typisch für die Erkrankung sind linsengroße rote Flecken auf der Haut. Die STIKO empfiehlt seit 2004, gegen Windpocken zu impfen. Die Schutzimpfungsrichtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) rät, die Grundimmunisierung mit der Windpockenimpfung vorzugsweise im Alter von elf bis 14 Monaten zu beginnen. Die zweite und letzte Impfdosis sollte vor Ende des zweiten Lebensjahres verabreicht werden.

Die Polioimpfung

Kinderlähmung oder auch Polio: Die Erkrankung kann von einem nahezu symptomfreien Verlauf bis hin zu schwerwiegender Schädigung von Rückenmark und Gehirn verschiedene Formen annehmen. Polio gilt in Europa als ausgerottet. Damit das so bleibt, sollte weiter geimpft werden. Früher war es eine Schluckimpfung; heute wird Impfstoff injiziert.

Gegen Keuchhusten impfen

Diese hochansteckende und langwierige Krankheit wird durch kleinste Tröpfchen beim Niesen oder Husten übertragen. Anfangs besteht Schnupfen und ein uncharakteristischer Husten, der jedoch mit der Zeit in stakkatoartige Hustenanfälle mutiert. Lebensbedrohliche Auswüchse lassen sich allerdings mit einer Keuchhustenimpfung vermeiden. Die STIKO empfiehlt eine möglichst frühe Grundimmunisierung im Säuglingsalter, die aus vier Impfungen besteht. Zudem rät die Kommission zu einer fünften Impfung im Alter zwischen neun und siebzehn Jahren. Der Impfschutz hält lediglich etwa zehn Jahre.

 

Wichtiges Gerichtsurteil

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat festgelegt, wer von zwei sorgeberechtigten, getrennt lebenden Eltern über die Schutzimpfungen eines Kindes entscheiden darf, wenn diese nicht einig sind. Unsere Experten erläutern das Urteil.

Das sind die wichtigsten Reiseimpfungen

Zu den gefährlichen Erkrankungen auf Reisen zählen Gelbfieber, Malaria, Typhus und Cholera.

Infografik zu wichtigen Reiseimpfungen

Wo ist eine Gelbfieberimpfung sinnvoll?

Die durch Mücken übertragene Krankheit ist vor allem in Südamerika und Afrika verbreitet. Auch in einigen Ländern Asiens besteht Impfpflicht bei der Einreise nach einem Aufenthalt in einem Gelbfiebergebiet. Der Impfschutz beginnt zehn Tage nach erstmaliger Impfung und besteht für zehn Jahre. Möglich ist eine Gelbfiberimpfung ab dem vollendeten sechsten Lebensmonat, wird jedoch erst ab Vollendung des neunten Lebensmonats empfohlen.

Wo die Malariaprophylaxe sinnvoll ist

Viele sprechen irrtümlicherweise von einer Malariaimpfung, obwohl Malariaprophylaxe die zutreffendere Bezeichnung ist. Medikamente verhindern, dass sich die Erreger vermehren, wobei ein konsequenter Mückenschutz die wichtigste Maßnahme darstellt. Die für Malaria verantwortliche Stechmücke Anopheles kommt überwiegend in tropischen und subtropischen Regionen vor, insbesondere in vielen afrikanischen Ländern südlich des Äquators sowie im Norden Südamerikas und in Teilen Indonesiens, der Philippinen und Thailand.

Schluck- oder Injektionsimpfung gegen Typhus

Typhus wird durch Salmonellen ausgelöst und kommt weltweit in Ländern mit schlechten hygienischen Verhältnissen vor, insbesondere in Nordafrika und Asien. Möglich ist eine Typhusimpfung als Spritze oder als Schluckimpfung. Der Spritzimpfstoff steht als Einmaldosis zur Verfügung, während der Schluckimpfstoff zur Grundimmunisierung in Form von Kapseln am ersten, dritten und fünften Tag einzunehmen ist. Abgeschlossen sein sollte die Grundimmunisierung mindestens zehn bis vierzehn Tagen vor Reiseantritt. Die Schutzdauer einer Schluckimpfung beträgt etwa ein Jahr, die einer Spritzenimpfung etwa drei Jahre.

So lange hält die Cholera Impfung

Besonders häufig kommt Cholera in Zentral-, Nordafrika, Südostasien und Südamerika vor. Übertragen durch bakteriell verseuchte Lebensmittel und Trinkwasser, handelt es sich hierbei um eine Durchfallerkrankung. Weil das Ansteckungsrisiko gering ist und die Krankheit gut behandelbar ist, wird die Choleraimpfung von der WHO nicht mehr empfohlen. Möglich ist die Choleraimpfung als Schluckimpfung für Personen ab zwei Jahren. Die Schutzwirkung beginnt etwa eine Woche nach der Grundimmunisierung, bietet aber erst durch eine konsequente Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene vollkommene Sicherheit. Erwachsene und Kinder ab sechs Jahren können die Choleraimpfung nach zwei Jahren, kleinere Kinder hingegen nach sechs Monaten auffrischen.

Und wenn ich im Ausland trotzdem krank werde?

Dann ist es umso wichtiger, eine Auslandsreisekrankenversicherung abgeschlossen zu haben! Diese übernimmt in den ersten 42 Tagen Ihrer Reise 100 Prozent der Behandlungskosten. Und wenn es medizinisch sinnvoll ist, auch den Rücktransport in die Heimat. Also eine absolut sinnvolle Investition – vor allem, wenn man bedenkt, dass dieser Schutz zum Beispiel bei der ARAG schon ab 8 Euro im Jahr erhältlich ist.

 
Übernimmt Ihre Krankenkasse die Kosten?

Jede von der Ständigen Impfkommission (STIKA) empfohlene Impfung ist eine Pflichtleistung der Krankenkasse.

Kosten für Impfungen

Hierunter fallen alle genannten Impfungen, bis auf die Reiseimpfungen und die Tuberkuloseimpfung. Reiseimpfungen sind keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung, da ihre Notwendigkeit auf eine persönliche Entscheidung basiert.

Wenn Sie demnach in gefährdete Regionen reisen und sich gegen Gelbfieber, Malaria, Typhus oder Cholera impfen möchten, müssen Sie die Kosten hierfür in vielen Fällen selbst übernehmen.

Kunden unserer Vorsorge-Zusatzversicherung, sind da im Vorteil.

Neben unterschiedlichen zusätzlichen Vorsorgeuntersuchungen übernehmen wir bei dieser Versicherung 100 % der Restkosten für Impfungen gemäß der STIKO-Empfehlung gegen Tollwut, Hepatitis A und B, Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und aufgrund von Auslandsreisen. Für Schutzimpfungen einschließlich Impfstoff werden insgesamt bis zu 200 Euro innerhalb von zwei aufeinander folgenden Kalenderjahren erstattet.

Vorsorgeversicherung

Sie wollen mehr für sich oder Ihre Kinder tun als das gesetzlich Mögliche, um Risiken frühzeitig zu erkennen oder auszuschließen? Dann ist unsere Vorsorge-Zusatzversicherung die richtige Wahl. Bei Impfungen übernehmen wir 100 Prozent der Restkosten gemäß der STIKO-Empfehlung.

 
Impfmythen auf der Spur

Gegen das Impfen gibt es nach wie vor viele Vorurteile. Was steckt dahinter?

Impfen hat viele Nebenwirkungen

Eine Impfung kann in seltenen Fällen zu vorübergehenden Reaktionen wie Fieber, Kopfschmerzen oder Übelkeit führen. Debattiert wird, ob zum Beispiel der Mumps-Masern-Röteln-Impfstoff Darmbeschwerden und Autismus auslösen kann. Dies ist nicht erwiesen. Fakt ist: Das Risiko für einen Impfschaden ist deutlich geringer, als ungeimpft krank zu werden und Komplikationen zu erleiden.

Die Wirksamkeit von Impfungen ist nicht belegt

Grundsätzlich werden Impfstoffe nur dann zugelassen, wenn das Verhältnis von Nutzen und Risiko stimmt. Ein Beispiel, das die Wirksamkeit zeigt: Das Vorkommen von Kinderlähmung sank nach Einführung der Schluckimpfung von 4.700 Fällen im Jahr 1961 auf weniger als 50 Fälle im Jahr 1965. Ähnlich eindrucksvolle Zahlen gibt es für andere gefährliche Infektionskrankheiten.

Das Überstehen von Kinderkrankheiten schützt besser als Impfen

Dafür gibt es keine Belege. Impfen trainiert das Immunsystem, außerdem können Kinder durch schwere Infektionskrankheiten in ihrer Entwicklung zurückgeworfen werden. Eine durch Masern hervorgerufene Hirnentzündung trifft zum Beispiel eines von 1.000 ungeimpften Kindern. Unter Geimpften liegt die Wahrscheinlichkeit bei eins zu einer Million.

Trotz Impfung besteht ein Krankheitsrisiko

Kein Medikament hilft allen Menschen gleich gut, dasselbe trifft auf Impfstoffe zu. Die Wahrscheinlichkeit, sich mit einer Infektionskrankheit anzustecken, lässt sich durch Impfen aber deutlich reduzieren. Beispiel: Statistisch beträgt das Risiko, an Masern zu erkranken bei Ungeimpften 97 bis 98 Prozent, bei Geimpften nur zwei bis drei Prozent.

Viele Krankheiten sind ausgerottet, dagegen muss man nicht impfen

Beispiel Kinderlähmung: Die Infektion kommt in Deutschland aufgrund langjähriger Impfprogramme nur noch sehr selten vor. Das ist aber nicht in allen Ländern so. Urlauber können die Krankheit wieder einschleppen.

 

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