07.02.2017

Abends allein auf der Straße ist es für viele Frauen immer ein bisschen unheimlich – besonders in der dunklen Jahreszeit. Ein echter Albtraum wird der Heimweg, wenn man auch noch das Gefühl hat, verfolgt zu werden. Eine neue Initiative soll den Heimweg des Nachts ein bisschen weniger beängstigend und sicherer machen. ARAG Experten über den neuen Telefon-Service.

Wie funktioniert das Heimwegtelefon?

Eigentlich ist es ganz einfach: Wenn Sie nachts unterwegs sind, und sich nicht sicher fühlen, nehmen Sie das Handy, rufen einen Freund, eine Freundin oder eine vertraute Person an. Die Person weiß durch das Gespräch, wo Sie sich gerade befinden, und unterhält sich mit Ihnen auf dem Nachhauseweg. So fühlen Sie sich nicht so alleine und haben eine vertraute Stimme am Telefon. Im Notfall kann die Person am anderen Ende der Leitung Hilfe rufen und den letzten bekannten Standort der Polizei mitteilen. Wenn nachts allerdings keine vertraute Person greifbar ist, gibt es das Heimwegtelefon, eine ehrenamtliche Initiative, die Sie telefonisch auf dem Nachhauseweg begleitet. Die Gespräche mit versierten Mitarbeitern sollen Sicherheit vermitteln und enden erst, wenn man die Haustür sicher erreicht hat. Neben einigen regionalen Initiativen in ganz Deutschland arbeitet das Berliner Heimwegtelefon deutschlandweit mit folgenden Zielen:

  • Beim Anruf wird man mit einem der ehrenamtlichen Mitarbeiter des Heimwegtelefons verbunden, der weiterhelfen und zumindest ein Gefühl der Sicherheit geben kann.
  • Die Gespräche sollen Sicherheit vermitteln und mögliche Angreifer abschrecken. Außerdem will man präsent sein, um besser reagieren zu können, wenn der Ernstfall eintritt.
  • Sowohl Frauen als auch Männer können die Nummer des Heimwegtelefons immer dann anrufen, wenn sie nachts alleine unterwegs sind und ängstlich sind oder sich bedroht fühlen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Heimwegtelefons

 

Das bundesweite Heimwegtelefon ist über +49 (0)30-120 74 182 erreichbar.

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