01.10.2018

Immer wieder wüten Sturmtiefs über Deutschland. Abgedeckte Häuser, umgestürzte Bäume und Verkehrschaos sind dann die Folge. Da bleibt man am besten zu Hause. Was gilt für Schulkinder, wenn der Schulweg zur Gefahr wird?

Wenn der Schulweg zur Gefahr wird

Wenn der Schulbetrieb trotz Orkanböen weitergeht, stellt sich für viele besorgte Eltern die Frage, „Muss ich mein Kind in den Unterricht schicken?“ Für die meisten Schulstandorte gilt, dass die Entscheidung bei den Erziehungsberechtigten liegt. Eltern von minderjährigen Schülerinnen und Schülern können ihre Kinder für einen Tag zu Hause behalten oder vorzeitig vom Unterricht abholen, wenn sie eine unzumutbare Gefährdung auf dem Schulweg durch extreme Witterungsverhältnisse befürchten, so die ARAG Experten. Gleiches gilt für die Kinder der Schulkindergärten und vorschulischen Sprachförderung.

Grundsätzlich entscheiden die Eltern, ob der Weg zur Schule zumutbar ist oder ob er unter den gegebenen Bedingungen als zu gefährlich erscheint. Sollten sich die Eltern dazu entschließen, ihr Kind wegen der erwarteten Orkanböen nicht zur Schule gehen zu lassen, sollten sie jedoch unverzüglich die Schule darüber informieren. Dies ist besonders wichtig, um eventuell fehlende Kinder auszumachen und im Notfall nach ihnen zu suchen.

Schulen haben Entscheidungsfreiheit

Schulen und Schulträger vor Ort können neben den Kultusministerien auch in eigener Verantwortung den Schulbetrieb aussetzen. Die Betreuung von Schülern, die dennoch in die Schule kommen, muss dann allerdings gewährleistet sein.

Volljährige Schülerinnen und Schüler können selbst entscheiden, ob sie den Schulweg auf sich nehmen oder nicht. Auch wenn das Schulversäumnis bei einer herrschenden Unwetterwarnungen entschuldigt ist, muss in jedem Fall die Schule informiert werden.

Grundsätzlich entscheiden die Eltern, ob der Weg zur Schule zumutbar ist.

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