Das sind die Regeln der Straßenverkehrsordnung für Fahrradfahrer in der Einbahnstraße

Einbahnstraßen dürfen auch von Radfahrern grundsätzlich nur in der vorgegebenen Richtung befahren werden. Halten Sie sich nicht an das Gebot, droht Ihnen ein Bußgeld von bis zu 35 Euro.

Zum Glück der Radler in der Stadt geben viele Kommunen aber mittlerweile Einbahnstraßen für den Fahrradverkehr frei. An ihrem Anfang wird das blaue Einbahnstraßenschild durch ein kleines Fahrradsymbol mit zwei Pfeilen ergänzt. Am Ende hängt unter dem roten Verbotsschild für Autos das Symbol „Radfahrer frei“.

Einbahnstraße Für Fahrradfahrer

Damit eine Einbahnstraße für entgegenkommende Radler freigegeben werden kann, sollte sie einige Bedingungen erfüllen:

  • zulässige Höchstgeschwindigkeit 30 km/h
  • ausreichende Fahrbahnbreite, besonders, wenn dort Linienbusse und Lkws unterwegs sind
  • übersichtliche Verkehrsführung im Streckenverlauf und an Kreuzungen

Wichtig für Radfahrer, die eine freigegebene Einbahnstraße entgegen der Fahrtrichtung für Autos benutzen: Fahren Sie rechts und beachten die Vorfahrt. Es gilt die Vorfahrtregel „rechts vor links“ – ganz nach dem Grundsatz aus Paragraf 8, Absatz 1 der Straßenverkehrsordnung (StVO).

Mehr Infos für Radfahrer
 

Ihr Recht auf zwei Rädern

Damit Ihr Radel-Genuss immer sicher bleibt, unterstützen wir Sie mit den wichtigsten Fakten und Regeln rund um Ihr Fahrrad, Pedelec und E-Bike.

Das zahlen Geisterfahrer in einer Einbahnstraße

 

Beispiele aus dem Bußgeldkatalog

 
Eine Einbahnstraße in nicht vorgeschriebener Fahrtrichtung befahren 20 Euro
Mit Behinderung anderer 25 Euro
Mit Gefährdung anderer 30 Euro
Mit Unfallfolge oder Sachbeschädigung 35 Euro

Das passende Gerichtsurteil

 

Wer als Radfahrer entgegen der Einbahnstraße auf dem Gehweg fährt und an der Ausfahrt einer Tiefgarage nicht auf eine Warnleuchte achtet, haftet zu zwei Dritteln für einen Zusammenstoß (AG München, Az.: 344 C 26559/05).

Wir bieten auch Fahrradfahrern rechtliche Unterstützung

Mit unserem Verkehrsrechtsschutz fahren Sie besser – ob im Streit mit Unfallgegner, Werkstatt oder Ordnungsamt. Natürlich auch als Nutzer von Fahrrad, E-Bike und Segway. Sie haben die Wahl und können entscheiden, welchen Schutz Sie möchten.

Zukünftiger Schutz:

Klassischer Verkehrsrechtsschutz

Für alle, die keinen aktuellen Rechtskonflikt haben und sich präventiv absichern möchten

Rückwirkender Schutz:

Verkehrsrechtsschutz Sofort

Für alle, die jetzt einen aktuellen Rechtskonflikt haben und unsere Leistungen sofort benötigen

Könnte Sie auch interessieren

StVO und Fahrrad: Die Regeln & Bußgelder

Radfahren macht Freude, verbessert die eigene Fitness, das Wohlbefinden und ist auch für die Umwelt eine Wohltat. Hier finden Sie die wichtigsten Regeln für Radfahrer.

Dienstrad – das Fahrrad auf Firmenkosten

Firmenauto? Nein, danke! Immer mehr Mitarbeiter lehnen den Dienstwagen ab und satteln auf das Dienstrad um.

Unsere Empfehlung

ARAG Fahrradversicherung

Mit unserer Fahrradversicherung ist Ihr Fahrrad zu jeder Tages- und Nachtzeit versichert. Ihr Vorteil: Wird Ihr Rad gestohlen, sind außerdem versichert: Fahrradschloss, Fahrradanhänger und sonstiges Zubehör.

Cookies auf ARAG.DE

Wir verwenden verschiedene Arten von Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Details und Widerspruchsmöglichkeiten finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

Hier finden Sie das Impressum.

Vielen Dank für Ihr Vertrauen.

Den Link zu unseren Datenschutzhinweisen finden Sie
jeweils am Ende jeder Seite (im Footer-Bereich).