Ihre Rechte bei Reisen und Reisestorno in Zeiten der Corona-Krise

Wohin darf ich jetzt reisen? Muss ich nach dem Urlaub in Quarantäne? Was ist beim Camping zu beachten? Langsam ist eine vorsichtige Planung für einen Urlaub wieder möglich, wenn man die Vorgaben der Länder beachtet. Andere fragen sich, ob sie ihr Geld für den gebuchten, dann aber ausgefallenen Urlaub zurückbekommen. Oder ob sie einen Gutschein akzeptieren müssen.

Durch die Ausbreitung des Coronavirus haben sich für Reisende viele Fragen ergeben. Verschaffen Sie sich einen Überblick über die aktuelle Situation.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich die Rechtslage schnell ändern kann. Ältere Beiträge können daher von der aktuellen Rechtslage abweichen.

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27.07.2020

Auslandsreisen: Wo herrscht wieder Maskenpflicht?

Aufgrund steigender Infektionszahlen und aus Sorge vor einer zweiten Welle führen viele Länder mitten in der Urlaubssaison die Maskenpflicht wieder ein. Die ARAG Experten informieren, wo sich Reisende wieder auf einen Mundschutz einstellen müssen.

Österreich
Als die Fallzahlen über 100 Neuinfektionen pro Tag stiegen, war sie ganz schnell wieder da, die Maskenpflicht. Zuletzt musste sie nur noch in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Apotheken getragen werden. Nun ist der Schutz auch wieder in Geschäften, Post- und Bankfilialen und überall dort, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, vorgeschrieben.

Frankreich
Auch Frankreich hebt die Lockerung der Maskenpflicht aufgrund steigender Corona-Infektionszahlen wieder auf: Statt nur in Bus und Bahn muss der Mund-Nasen-Schutz nun auch wieder in Geschäften und Banken getragen werden sowie in Restaurants und Kinos, sobald man nicht mehr am Platz sitzt.

Spanien
Laut auswärtigem Amt gilt in zahlreichen autonomen Gemeinschaften, darunter Katalonien, Andalusien und auf den Balearen eine verschärfte, generelle Maskenpflicht. Die Mund-Nasen-Bedeckung muss an allen öffentlichen Orten und auch im Freien getragen werden. Verstöße werden mit Geldstrafen von bis zu 100 Euro geahndet. Im Übrigen muss landesweit eine Mund- und Nasenbedeckung in öffentlichen Verkehrsmitteln und an allen öffentlichen Orten getragen werden, an denen ein Sicherheitsabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann.

Belgien
In unserem Nachbarland Belgien musste ohnehin in öffentlichen Verkehrsmitteln, beim Einkaufen, in Kirchen, Museen, Kinos und Theatern eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Wegen steigender Fallzahlen gilt seit dem 25. Juli nun auch eine Maskenpflicht auf Märkten, Jahrmärkten, in Einkaufsstraßen und öffentlichen Gebäuden sowie in Restaurants und Cafés.

Bulgarien
Auch im Balkanstaat gab es eine Rückkehr zur Maskenpflicht. Laut Auswärtigem Amt wurde die Corona-bedingte, epidemische Ausnahmesituation bis 31. Juli 2020 verlängert. Wegen schnell steigender Corona-Fallzahlen besteht u.a. eine erneute Maskenpflicht bei der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs, in Apotheken und anderen geschlossenen öffentlichen Räumen wie etwa in Supermärkten, Apotheken oder Kirchen.

Großbritannien
In England und Wales muss ab sofort auch in Geschäften wieder eine Maske getragen werden. Zwischenzeitlich war die Bedeckung auf den öffentlichen Nahverkehr beschränkt. In Schottland war hier ein Mund-Nasen-Schutz bereits seit dem 10. Juli zwingend vorgeschrieben. Wer darauf verzichten möchte, muss mit Bußgeldern von rund 100 Euro rechnen.

Kroatien
Zusätzlich zu Bussen und Bahnen muss eine Maske seit Mitte Juli auch wieder in Geschäften und Krankenhäusern getragen werden. In Restaurant hingegen muss nur das Servicepersonal einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Tschechien
In Regionen, in denen es zuletzt mehr Neuinfektionen gegeben hatte, wurde die Maskenpflicht wieder eingeführt. Davon betroffen sind Mährisch-Schlesien und Reichenberg, eine an Sachsen angrenzende Region. Darüber hinaus muss nun wieder in Apotheken und unverändert in der Prager U-Bahn eine Maske getragen werden.

27.07.2020

Vom Urlaub in die Quarantäne?

Wer Urlaub in einem Risikogebiet oder gar in einem Land mit Reisewarnung gemacht hat, muss sich bislang nach seiner Rückkehr in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Weil befürchtet wird, dass viele Urlauber sich nicht daran halten, haben sich die Gesundheitsminister am Freitag darauf geeinigt, dass es freiwillige Corona-Tests unter anderem an Flughäfen geben soll. Wie diese Teststellen finanziert werden und wer die Schnelltests durchführt, ist noch offen. Bis diese Fragen geklärt sind, müssen Rückkehrer 14 Tage zu Hause bleiben. Es kommt also aufs Timing an, um pünktlich wieder den Alltag zu beginnen. Ansonsten müssen Rückkehrer mit unangenehmen Konsequenzen rechnen. Welche das sind und welche Möglichkeiten Rückkehrer aus Risikogebieten haben, eine Quarantäne zu umgehen, wissen die ARAG Experten.

Reisewarnungen und Risikogebiete
Für die meisten EU-Länder wurde die Reisewarnung im Juni aufgehoben. Auch für die Schengen-Staaten Island, Norwegen, Schweiz und Liechtenstein gilt laut Auswärtigem Amt keine Reisewarnung mehr. Vor Reisen in das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland, nach Luxemburg, Andorra, Monaco, San Marino und in den Vatikanstaat wird derzeit gewarnt. Dies gilt vorerst bis einschließlich 31. August 2020. In diesen Ländern gibt es mehr als 50 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen.

Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Risikogebieten, für die ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus besteht; darunter z. B. auch die begehrten Ferienziele Türkei und Ägypten. Für Urlauber aus diesen Ländern bedeutet das bei Rückkehr nach Deutschland ebenfalls eine Quarantäne von 14 Tagen. Die Liste der Länder und Gebiete, wird vom Robert Koch-Institut fortlaufend aktualisiert und an die örtlichen Infektionszahlen angepasst.

Arbeitnehmer in Quarantäne
Müssen Arbeitnehmer nach ihrem Urlaub in 14-tägige Isolation, weil sie ihre Ferien wissentlich in einem Risikogebiet verbracht haben, können sie nach Auskunft der ARAG Experten ihre Lohnansprüche für die Fehlzeit verlieren. Wird die Destination plötzlich und unerwartet während des Aufenthaltes zum Risikogebiet erklärt, stehen die Chancen auf Lohnfortzahlung hingegen gut, obwohl es nach Auskunft der ARAG Experten keine geltende Rechtsprechung dazu gibt.
Ein Tipp der ARAG Experten: Wer bereits vor der Reise weiß und in Kauf nimmt, dass er nach dem Urlaub in eine zweiwöchige Quarantäne muss, sollte mit einem Arbeitgeber vorher eine Absprache treffen, ob er aus dem Home-Office arbeiten kann oder aber weitere Urlaubstage für die Zeit der Corona-bedingten Zwangspause nehmen kann, um Lohneinbußen zu verhindern.

Schüler und Lehrer in Quarantäne
Die ARAG Experten raten Eltern, die eine Quarantäne nach der Rückkehr aus den Ferien billigend in Kauf nehmen, die 14 Tage so zu legen, dass die erzwungene Auszeit am ersten Schultag vorbei ist. Ansonsten könnte der Quarantäne-Fehltag beim schulpflichtigen Nachwuchs als unentschuldigt gewertet werden. Zudem kann ein Bußgeld verhängt werden.

Übrigens: Auch Lehrer, die aufgrund einer Reise in ein Risikogebiet zu spät ihren Schuldienst antreten, müssen wegen unerlaubten Fernbleibens mit Lohnkürzungen rechnen.

Quarantäne nach dem Urlaub umgehen
„Einreisende aus Risikogebieten können gemäß den jeweiligen Quarantäneverordnungen der zuständigen Bundesländer von der Absonderungsverpflichtung ausgenommen sein, sofern sie durch ein ärztliches Zeugnis nachweisen können, dass sie nicht mit SARS-CoV-2 infiziert sind“, lautet die Vorgabe der Bundesregierung. Wer also vor seiner Rückkehr aus den Ferien einen höchstens 48 Stunden alten Molekularbiologischen Test (PCR-Test) sowie ein entsprechendes ärztliches Zeugnis vorweisen kann, muss nicht in Quarantäne.

Eine Liste, aus welchen Ländern ein solcher Test akzeptiert wird, veröffentlicht das Robert Koch-Institut hier. Gemeinsam mit Auswärtigem Amt und dem Bundesministerium des Innern, Bau und Heimat wird diese Liste vom Bundesgesundheitsministerium regelmäßig aktualisiert. Urlauber, die keine Möglichkeit haben, sich vor ihrer Heimkehr am Ferienort testen zu lassen, können auch in Deutschland einen Test durchführen lassen, müssen aber bis zu 48 Stunden auf das Ergebnis warten und so lange in Quarantäne, bis ein Testergebnis vorliegt. Wer die etwa bereits am Flughafen Frankfurt angebotenen Testmöglichkeiten nutzt, sollte sich das Ergebnis laut ARAG Experten zudem unbedingt ärztlich attestieren lassen, da das bloße Testergebnis nicht ausreicht, um eine Quarantäne zu vermeiden.

02.07.2020

Camping nach Corona: Abseits vom Touristentrubel

Endlich Sommerurlaub! Nach vielen Monaten voller Corona-Einschränkungen könnte Camping in der Wildnis jetzt nicht nur zu einem besonders ursprünglichen Erlebnis werden, sondern vor allem zu einem sicheren Urlaub – mit Abstand zum Trubel. Aber was sagt das Gesetz dazu? Schließlich legt es niemand beim Camping auf Ärger mit den Behörden an. Es geht vielmehr um das Vergnügen und das Gefühl von Abenteuer. ARAG Experten beleuchten die rechtliche Lage fürs Zelten in Deutschland und im europäischen Ausland.

Wild Campen oder Biwakieren?
Wildes Campen bezeichnet in engerem Sinne die Übernachtung in einem Zelt außerhalb eines gekennzeichneten Camping- oder Übernachtungsplatzes. Wird lediglich in einem Biwak- oder Schlafsack, unter einem Schutzdach oder einem selbstgebauten Schutz aus Ästen oder Schnee übernachtet, spricht man auch von Biwakieren.

In Deutschland regeln die jeweiligen Landeswaldgesetze, was im Einzelnen verboten oder erlaubt ist. Generell ist wildes Campen in den meisten Bundesländern nicht gestattet. Die Regelungen beziehen sich dabei ausdrücklich auf das Zelten, vom Biwakieren ist nicht die Rede. Daraus nun einen Freifahrschein fürs Übernachten ohne Zelt abzuleiten, ist jedoch ein Trugschluss, denn der Sinn des Verbotes bleibt im juristischen Sinne auch dann bestehen, wenn kein Zelt aufgestellt wird. Trotzdem gilt in der Praxis: Je häuslicher man sich einrichtet, mit desto mehr Unmut muss man rechnen, wenn man erwischt wird. Wer sich an einige Regeln hält, dem stehen aber auch Möglichkeiten offen, sein Zelt in der freien Natur aufzuschlagen.

Was ist erlaubt?
Ungeachtet des generellen gesetzlichen Verbotes können Wald- oder Grundstücksbesitzer in den meisten Bundesländern das Zelten auf ihrem Land erlauben. Wo das Zelten im Wald nicht kategorisch verboten ist, verlangt das Gesetz die Zustimmung der zuständigen Forstbehörde. Fragen kostet auch dort nichts! Zudem kennen Land- und Forstwirte ihre Gegend naturgemäß besonders gut und haben bisweilen echte Geheimtipps parat. Wer abseits von offiziellen Campingplätzen zelten will, wird zudem in einer kleinen ruhigen Gruppe eher geduldet als mit dem weinseligen Kegelklub!

Was ist verboten?
Absolut tabu ist rücksichtsloses Verhalten in der Natur. Entstandener Müll darf nicht in Wald und Flur hinterlassen werden. Die Spuren der Toilettengänge sollten unbedingt vergraben und Lärm und Krach so gut es geht vermieden werden. Offenes Feuer ist – vor allem in den Sommermonaten – im Abstand von weniger als 100 Metern zum Waldrand streng verboten. Dazu gehören neben Lagerfeuern, Kerzen und Fackeln auch Campingkocher! Bei Brandgefährdung versteht das Gesetz keinen Spaß, mahnen ARAG Experten. Neben empfindlichen Ordnungsgeldern sind in bestimmten Fällen sogar Haftstrafen möglich! Naturschutzgebiete, Nationalparks, landwirtschaftliche Nutzflächen, Industriegebiete und militärische Sperrzonen kommen für das Camping auf keinen Fall in Frage. Auch Jäger freuen sich meist nicht über Störenfriede in ihren Revieren.

Wildes Campen im europäischen Ausland
Vor allem im Norden Europas ist Zelten in der freien Natur relativ unproblematisch. So sind Norwegen und Schweden bekannt für das sogenannte „Jedermannsrecht“! Solange niemand gestört und nichts zerstört wird, ist das Zelten und Lagern gestattet. Doch auch beim „Jedermannsrecht“ gibt es Einschränkungen – man sollte sich also vorher genau informieren. So ist zum Beispiel in schwedischen Nationalparks das Campen in der Regel verboten. Weniger bekannte Paradiese für Wildcamper sind Schottland oder Irland und die baltischen Staaten. Dänemark wählt einen etwas anderen Weg; in 40 dafür ausgewiesenen Wäldern haben unsere nördlichen Nachbarn sogenannte Naturlagerplätze eingerichtet. Allerdings weisen die ARAG Experten darauf hin, dass Norwegen und Island ihre Grenzen Corona-bedingt erst am 15. Juli für Touristen aus den EU-Ländern wieder öffnen.

10.06.2020

Reisewarnung für Nicht-EU-Länder verlängert

Bis zum 31. August müssen sich Touristen noch gedulden, die außerhalb der Europäischen Union ihren Urlaub planen. Die Bundesregierung will heute aufgrund der Corona-Lage eine Verlängerung der Reisewarnung für 160 Länder außerhalb der Europäischen Union beschließen. Reisen in beliebte Destinationen wie etwa Türkei, Ägypten oder Tunesien bleiben also voraussichtlich erst einmal tabu. Je nach Ausmaß des Infektionsgeschehens und Leistungsfähigkeit des jeweiligen Gesundheitssystems sollen aber Ausnahmen möglich sein.

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03.06.2020

Wo die Reisewarnung aufgehoben worden ist

Nach fast 90 Tagen wird sie zumindest teilweise wieder aufgehoben: Pünktlich zum Beginn der Sommerferien in Deutschland wird die weltweite Reisewarnung des Auswärtigen Amtes durch länderspezifische Sicherheitshinweise ersetzt. Dies erklärte Außenminister Heiko Maas soeben in Berlin. Was das für Urlauber bedeutet und welche Auswirkungen das auf Stornobedingungen haben könnte, wissen die ARAG Experten.

Reisehinweis statt Reisewarnung
Die Reisewarnung wird für die 26 EU-Länder aufgehoben. Auch für Großbritannien und die vier Schengen-Staaten Island, Norwegen, Schweiz und Liechtenstein gilt keine Reisewarnung mehr. Trotzdem wird davon abgeraten, beispielsweise nach Großbritannien zu reisen, solange es für Einreisende eine 14-tägige Quarantäne-Verpflichtung gibt. Maas betonte in seiner Rede, dass es keine erneute Rückholaktion geben werde.

Statt der Reisewarnung wird es individuelle Reisehinweise geben. Allerdings betont Maas: „Reisehinweise sind keine Reiseeinladungen“ und warnt davor, sich in einer falschen Sicherheit zu wiegen. Im Rahmen der Sicherheitshinweise stimmt die Bundesregierung mit den einzelnen Urlaubsländern ab, wie vor Ort z. B. Infektionsschutz, Abstandsregeln oder Belüftung gehandhabt werden, ob es genügend Behandlungsplätze und Test-Kapazitäten gibt und ob eine sichere Heimkehr der Touristen ins Heimatland gewährleistet werden kann. Diese Hinweise werden tagesaktuell angepasst.

Die ARAG Experten weisen darauf hin, dass es jederzeit zu neuen Maßnahmen kommen kann: Gibt es mehr als 50 Neuinfizierte auf 100.000 Einwohner über sieben Tage, werden laut Außenminister Maas aus den Sicherheitshinweisen wieder Reisewarnungen, die an entsprechende Maßnahmen geknüpft sind.

Hier bleiben Einreiseverbote bestehen
Norwegen wird vermutlich einen Sonderweg gehen und das Einreiseverbot bis zum 20. August aufrechterhalten. Nur Dänen dürfen ab 15. Juni einreisen, geprüft wird dies auch für Deutschland. Für alle anderen EU- und Schengen-Staaten soll es dann eine stufenweise Einreiseerlaubnis geben. Auch mit der Reise nach Spanien müssen sich Urlauber noch etwas gedulden. Hier werden die Grenzen voraussichtlich erst ab 1. Juli öffnen und die Zwangsquarantäne aufgehoben.

Konsequenzen für Pauschalreisen
Pauschalurlauber, die ihre Reise vor dem 17. März gebucht haben, als die weltweite Reisewarnung ausgesprochen wurde, können nach Auskunft der ARAG Experten bei einem Reisebeginn bis zum 14. Juni von der Reise zurücktreten, ohne Stornogebühren zahlen zu müssen.

Gibt es allerdings eine individuelle Reisewarnung für die Region, in die die Reise gehen soll, können Pauschalurlauber auch für eine Reise nach dem 14. Juni noch vom Vertrag zurücktreten, ohne dass Kosten entstehen. Ein kostenloser Rücktritt ist zudem auch nach dem 14. Juni noch möglich, wenn es trotz aufgehobener Reisewarnung eine Einreisesperre ins Urlaubsland gibt oder es am Reiseziel zu erheblichen Beeinträchtigungen kommt, wie beispielsweise einer Ausgangssperre oder Zwangsquarantäne nach Einreise. Eine Reisepreisminderung ist nach Auskunft der ARAG Experten möglich, wenn vertragliche Bestandteile der Reise, wie etwa ein Ausflug oder eine Besichtigung, aufgrund von Corona-Beschränkungen nicht durchgeführt werden können.

03.06.2020

Camping in Corona-Zeiten

Die Dauercamper durften kürzlich als erstes wieder auf ihren Campingplatz. Touristische Camper müssen sich je nach Bundesland noch etwas gedulden. Für sie geht die Saison in vielen Bundesländern frühestens Ende Mai wieder los. Lediglich die Pflege von Stellplatz und Garten oder Reparaturarbeiten auf der eigenen Parzelle waren in der Zwischenzeit erlaubt. So unterschiedlich der Saisonstart auch ausfällt – an zahlreiche neue Regeln, Mindestabstand und Hygienevorschriften müssen sich alle Campingplatzbetreiber und -gäste halten. Welche Änderungen das sind und wie diese Corona-bedingten Einschränkungen den Alltag auf dem Campingplatz beeinflussen, wissen die ARAG Experten.

Wohin soll die Reise gehen?
Wer seinen Urlaub in Deutschland verbringen möchte, hat die Qual der Wahl, denn alle Campingplätze sind seit Mai wieder geöffnet. Ab 15. Juni dürfen Wohnmobilisten mit wenigen Ausnahmen auch europaweit wieder durchstarten. Nur in Norwegen und Spanien müssen sie sich noch gedulden: Norwegen will bis zum 20. Juli über eine Öffnung der Grenze unter anderem für Deutsche entscheiden, . Spanien hat angekündigt, seine Grenzen ab dem 1. Juli wieder zu öffnen.

Diese Bestimmungen gelten für alle
Bundesweit gilt: Die erweiterten Kontaktbeschränkungen bleiben zunächst bis zum 5. Juni bestehen, ebenso die Hygiene- und Abstandsregeln. Das gilt auch für alle Campingplätze, unabhängig von Bundesland und Größe des jeweiligen Platzes.

Weniger Parzellen
Auf vielen Campingplätzen müssen Gäste damit rechnen, dass nur die Hälfte aller Parzellen vermietet werden darf, um Mindestabstand und Hygieneregeln umsetzen zu können. Zudem ist auf kleineren Plätzen oder dort, wo die Sanitäranlagen geschlossen bleiben, Zelten untersagt. Hier darf nur in Wohnmobil oder Wohnwagen gecampt werden. Erst frühestens Anfang Juni soll dann Camping für alle möglich sein. Die ARAG Experten raten daher unbedingt, sich einen Platz zu reservieren.

Sanitäranlagen
In puncto sanitäre Einrichtungen gibt es noch nicht einmal eine einheitliche Regelung auf Länderebene. Jeder Landkreis entscheidet für sich, ob Toiletten und/oder Duschräume geschlossen bleiben. Wo sie geöffnet sind, raten die ARAG Experten zu etwas Geduld, weil es zu Wartezeiten vor den Sanitäreinrichtungen kommen kann. Einerseits werden weniger Waschbecken, Toiletten und Duschkabinen zur Verfügung stehen, die Personenzahl wird zudem begrenzt und die Anlagen müssen häufiger gereinigt und desinfiziert werden.

Gemeinschaftseinrichtungen
Schwimmbäder bleiben in vielen Bundesländern bis auf Weiteres zu. Bei anderen Gemeinschaftsanlagen wie z. B. Spielplätzen, Indooreinrichtungen, Jugendräumen oder Diskotheken hängt die Öffnung von den Vorgaben der jeweiligen Landesregierung ab. Auch Live-Musik und andere Unterhaltungsprogramme sind in der Regel noch bis mindestens Anfang Juni untersagt. Für die Gastronomie auf dem Campingplatz gelten die gleichen Bestimmungen wie außerhalb des Platzes.

Maskenpflicht und sonstige Regelungen
Auch hier gelten die gleichen Bestimmungen wie außerhalb des Campingplatzes: Betreten Camper ein Gebäude, wie etwa den angeschlossenen Laden, muss eine Maske getragen werden. Auf den meisten Plätzen müssen Urlauber nach Auskunft der ARAG Experten mit einem Drive-Check-In im Auto rechnen, was etwas Zeit kosten kann. Der Bundesverband der Campingwirtschaft (BVCD) hat zudem angekündigt, dass es aufgrund der Kosten für Schutzmaßnahmen in der Corona-Krise zu Preiserhöhungen kommen kann.

Platzverweis
Der BVCD hat seinen Mitgliedern empfohlen, sämtliche Hygiene- und Verhaltensregeln in die Platzordnung und Allgemeinen Geschäftsbedingungen verbindlich aufzunehmen. Bei entsprechenden Verstößen müssen Camper also damit rechnen, im schlimmsten Fall einen Rauswurf zu kassieren und vom Platz zu fliegen. Dann ist der Urlaub vorbei!

27.05.2020

Wohin wir wieder reisen dürfen

Am 15. Juni will die Bundesregierung die weltweite Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für Touristen für 31 europäische Staaten aufheben. Wann welche Lieblingsdestinationen der Deutschen ihre Grenzen ohne Quarantänepflicht wieder öffnen wollen und welche Bestimmungen in den einzelnen Ländern gelten sollen, haben die ARAG Experten izusammengetragen (Stand 27.05. 2020).


Dänemark
Bis einschließlich 31. Mai sind die Grenzen zu Dänemark dicht. Am 29. Mai verkündet die dänische Regierung, wie es im Anschluss weitergeht. Deutsche, die in Dänemark eine Immobilie besitzen, dürfen seit dem 25. Mai wieder einreisen. Seit 18. Mai sind hier Cafés und Restaurants unter Einschränkungen auf. Ab wann Hotels für Touristen öffnen und Ferienhäuser buchbar sind, steht noch nicht fest.

Frankreich
Frankreich ist in zwei Corona-Zonen eingeteilt. Grüne Zonen weisen geringe Infektionszahlen auf, rote hingegen mehr. Ab 15. Juni sollen die Grenzen für Touristen geöffnet werden. Cafés und Restaurants dürfen wahrscheinlich ab 1. Juni in grünen Zonen öffnen. Die Nutzung der Strände soll ab 3. Juni in Regionen mit niedrigen Infektionszahlen möglich sein.

Griechenland
Ab 15. Juni macht Griechenland auf. Per Flugzeug können Urlauber aber zunächst nur über Athen anreisen. Erst ab 1. Juli werden auch andere Flughäfen für Flüge aus dem Ausland geöffnet. Auf dem Seeweg ist eine Einreise für Touristen bis auf Weiteres noch nicht gestattet. Gaststätten sind bereits wieder am Start, Hotels und Pensionen sollen bis zum 15. Juni ebenfalls öffnen dürfen.

Italien
Hier soll die Einreise für Bürger aus EU- und Schengen-Staaten vom 3. Juni an ohne Einschränkungen möglich sein. Hotels sind bereits seit 18. Mai wieder geöffnet, Restaurants folgen am 1. Juni. Hier weisen ARAG Experten allerdings darauf hin, dass Urlauber, die mit dem Auto anreisen, unter Umständen Probleme im Transitland Schweiz haben könnten. Österreich hat bereits signalisiert, eine Durchreise ermöglichen zu wollen.

Kroatien
Seit dem 11. Mai ist laut Auswärtigem Amt (AA) eine Einreise erlaubt, wenn es einen geeigneten Nachweis über Immobilien- oder Bootseigentum gibt oder die Einreise im wirtschaftlichen Interesse Kroatiens liegt. Wie die Grenzpolizei dieses Interesse definiert, ist nicht bekannt. Seit 18. Mai haben Restaurants, Cafés, Hotels und Pensionen wieder geöffnet.

Niederlande
Zu unseren Nachbarn gab es während der gesamten Corona-Krise keine Grenzkontrollen. Auch Hotels waren nie geschlossen. Ab 1. Juni dürfen Gaststätten und Bars wieder öffnen, allerdings zunächst nur für maximal 30 Gäste, ab 1. Juli dann voraussichtlich für bis zu 100 Personen. Ab 1. Juli sollen Urlauber auch Campingplätze und Ferienparks uneingeschränkt nutzen können. Bis dahin ist Camping nur möglich, wenn Urlauber mit einem Wohnmobil anreisen, das mit eigener Sanitäranlage ausgestattet ist.
Österreich: Auch hier darf Urlaub ab 15. Juni geplant werden. Seit 15. Mai 2020 können Gastronomiebetriebe unter strengen Auflagen Gäste empfangen, ab 29. Mai 2020 sollen auch Hotels wieder öffnen.

Portugal
Deutsche dürfen bereits per Flugzeug auf dem Festland einreisen. Madeira und die Azoren sind allerdings für Urlauber noch tabu. Mit dem Auto ist die Einreise nicht erlaubt. Die offizielle Nutzung der Strände beginnt nach Angaben des AA erst mit dem 6. Juni 2020 und unterliegt ebenfalls erheblichen Beschränkungen, die jedoch abhängig von den regionalen Zuständigkeiten stark abweichen können. Hotels sollen erst ab Mitte Juli für Urlauber öffnen.

Schweden
Im Land der Elche und Nordlichter war während der Corona-Pandemie fast alles zu jeder Zeit und nur mit wenigen Einschränkungen erlaubt. Restaurants, Cafés und Bars sowie Hotels blieben geöffnet, das Leben ging fast normal weiter. Urlaub in Schweden wurde nur durch die Reisewarnungen des AA unterbunden. Urlauber mit Auto müssen bis zur dänischen Grenzöffnung noch per Fähre ab Kiel, Rostock oder Travemünde anreisen. Eine Fahrt durch Dänemark ist frühestens ab 1. Juni denkbar, je nachdem, wie die dänische Anschlusslösung aussieht.

Spanien
Bis 7. Juni befindet sich Spanien weiterhin im Alarmzustand, einschließlich umfangreicher Einschränkungen der Bewegungsfreiheit im gesamten Land. Zwar dürfen Restaurants und Hotels bereits ab 1. Juni ihre Türen öffnen, aber bis zum 15. Juni bleiben die Grenzen für Urlauber zu. In einem Pilotprojekt sollen in der zweiten Junihälfte erste Touristengruppen auf den Balearen Sommerurlaub verbringen, gelingt dies ohne Covid-19-Infektionen, könnte ab 1. Juli Urlaub in ganz Spanien möglich sein.

Zypern
Hotels dürfen bereits ab 1. Juni wieder öffnen. Ab dem 20. Juni 2020 gibt es für deutsche Urlauber bei der Einreise nach Zypern keine Restriktionen mehr. Bislang war ein negativer Covid-19-Test erforderlich, der nicht älter als 72 Stunden sein durfte. Seit 21. Mai sind Restaurants und Cafés wieder geöffnet, Gäste dürfen allerdings nur im Freien bewirtet werden. Erst ab 9. Juni macht auch der Innenbereich von Gaststätten wieder auf.

20.05.2020

Freiwillige Gutscheine statt Geld zurück

Heute hat das Kabinett Eckpunkte für eine freiwillige Gutscheinlösung im Pauschalreiserecht beschlossen. Die Lösung sieht nach Auskunft der ARAG Experten vor, dass Reiseveranstalter ihren Kunden statt der sofortigen Erstattung der Vorauszahlung einen Gutschein für eine spätere Pauschalreise anbieten dürfen. Voraussetzung ist, dass die Reise vor dem 8. März gebucht wurde und wegen der Corona-Pandemie nicht durchgeführt werden konnte. Werden die Gutscheine nicht bis spätestens Ende 2021 eingelöst, erhalten Pauschalreisende das Geld zurück. Sollte die Versicherung des Gutscheins nicht ausreichen, sind sie im Falle einer Insolvenz des Reiseveranstalters durch eine staatliche Garantie in vollem Umfang abgesichert. Auf Grundlage dieser Eckpunkte wird das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz einen Gesetzesentwurf für eine freiwillige Gutscheinlösung im Pauschalreiserecht erarbeiten.

23.04.2020

Corona: Warum ein Sommerurlaub im Ausland schwierig werden kann

"Eine normale Urlaubssaison wird es diesen Sommer nicht geben können", so die klare Ansage von Bundesaußenminister Heiko Maas nach einer Videokonferenz der deutschsprachigen Außenminister zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Und auch die ARAG Experten können zurzeit nicht viel Hoffnung auf grenzenloses Reisen machen. Ob man trotzdem den Flug nach Mallorca bucht oder aber eine bereits gebuchte Reise storniert, muss letztlich jeder selbst entscheiden. Eine Glaskugel, in der man sehen könnte, wie sich das Coronavirus entwickelt, haben die ARAG Experten leider nicht. Aber ein paar Tipps zum Sommerurlaub können sie trotzdem geben.

Die Reisewarnungen gelten noch
Es gibt nach wie vor drastische Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr, weltweite Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen und Einschränkungen des öffentlichen Lebens in vielen Ländern. Das Risiko, aufgrund dieser Einschränkungen nicht mehr die Rückreise in die Heimat antreten zu können, ist groß. Daher warnt das Auswärtige Amt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland. Solange diese Warnung besteht, ist es nicht realistisch, einen Sommerurlaub im Ausland antreten zu können.

Nach dem Urlaub in die Quarantäne?
Wer autark verreist, beispielsweise mit einem Wohnmobil – und es tatsächlich schafft, über Ländergrenzen zu gelangen –, muss nach seiner Rückkehr allerdings in eine zweiwöchige Quarantäne. Dieser Beschluss des Corona-Kabinetts gilt seit 9. April.

Touristische Infrastrukturen müssen erst wiederhergestellt werden
Unabhängig von den Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes, Ausgangssperren im Ausland und Quarantänebestimmungen nach einer Heimkehr müssen unsere Lieblingsurlaubsländer wie etwa Spanien, Frankreich oder Italien es zunächst einmal schaffen, touristische Infrastrukturen wieder herzustellen, die durch Covid-19 zum Erliegen gekommen sind. Unterkünfte, Restaurants, Strände, kulturelle Einrichtungen – der Mindestabstand und Hygienevorschriften definieren die Maßstäbe der Öffnung. Darüber hinaus müssen auch Fluggesellschaften und Kreuzfahrtunternehmen entsprechende Sicherheits- und Hygiene-Standards vorweisen, bevor Passagiere mit ihnen reisen dürfen.

Eine gebuchte Reise stornieren?
Wer eine bereits gebuchte Reise, die vor dem 3. Mai stattfindet, stornieren möchte, hat gute Chancen, keine Stornogebühren zahlen zu müssen. Denn bis dahin gilt die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes. Bei Reisen, die zu einem späteren Datum stattfinden, gilt es abzuwägen: Bei einer frühzeitigen Stornierung sind unter Umständen die Stornogebühren geringer. Wer abwartet, muss entweder höhere Stornierungskosten zahlen, wenn die Reise doch möglich wäre, oder hat das Recht auf eine kostenfreie Stornierung, sollte die allgemeine Reisewarnung weiter Bestand haben oder zumindest eine Reise in das jeweilige Urlaubsland nicht möglich sein.

Ist es klug, jetzt schon eine Reise zu buchen?
Wer optimistisch genug ist, in diesen Tagen eine Reise für den Sommer zu buchen, kann bei diversen Reiseveranstaltern fündig werden, da zurzeit nur eine Reisewarnung bis Anfang Mai besteht. Ob diese verlängert wird und dann bis wann, ist völlig ungewiss. Bei der Buchung müssen zunächst einmal die Regelungen im gewünschten Urlaubsland berücksichtigt werden. Dann kommt es darauf an, welche Umbuchungs- und Stornierungsbedingungen der Anbieter hat. Zurzeit machen viele Reiseveranstalter relativ kulante Kündigungs- und Erstattungsangebote, um Reisewilligen die nötige Sicherheit zu geben. Auch eine Gutscheinvariante für den Ausfall der Reise ist denkbar. Dabei bekommen Reisende ihr Geld zurück, wenn sie ihn bis Ende 2021 nicht eingelöst haben. Hier weisen die ARAG Experten allerdings darauf hin, dass nicht eingelöste Voucher im Falle einer Insolvenz des Veranstalters verloren sind.

Reisen innerhalb Deutschlands voll im Trend
Nordsee statt Mittelmeer, Ostseestrand statt Dünen von Maspalomas, Stand-Up-Paddling auf dem Chiemsee statt Wellenreiten an der französischen Atlantikküste – 2019 verbrachte mehr als jeder dritte Deutsche laut Statista seinen Haupturlaub in Deutschland. Und wer sich mit der Idee vom Urlaub im eigenen Land anfreunden kann, hat die größten Chancen auf einen realistischen Sommerurlaub. Denn dass es innerhalb Deutschlands eine Grenzöffnung und damit Sommerurlaub daheim geben kann, haben uns die Minister Schwesig, Söder, Günther & Co. bereits vorsichtig in Aussicht gestellt.

18.03.2020

Corona-Infektion im Urlaub

Wen es im Urlaub erwischt, muss damit rechnen, von den Behörden vor Ort unter Quarantäne gestellt zu werden. Welche Maßnahmen ergriffen werden, entscheiden die Landesbehörden individuell. Nach Auskunft der ARAG Experten haben infizierte Urlauber keine Chance auf eine Rückholung durch ihren Reiseveranstalter oder die Bundesregierung.

Die Zusatzkosten, die durch eine amtlich angeordnete Quarantäne für Kost, Logis und medizinische Maßnahmen entstehen, trägt bei Pauschalreisenden in der Regel der Veranstalter. Er kann versuchen, sich das Geld von den jeweiligen Behörden erstatten zu lassen, die die Quarantäne angeordnet haben. Darüber hinaus sind Reiseveranstalter verpflichtet, ihre Pauschalkunden mit alternativen Flügen nach Hause zu bringen. Wer seine Unterkunft allerdings individuell gebucht hat, bleibt meist auf entstehenden Zusatzkosten sitzen. Individualbucher müssen auf die Kulanz des Hoteliers oder Vermieters setzen und können zudem versuchen, sich das Geld von den örtlichen Behörden zurückzuholen, die die Maßnahmen angeordnet haben.