20.05.2009

Kürzeres Bein kein Behandlungsfehler

Der Mann staunte nicht schlecht, als nach der Hüftgelenksoperation sein rechtes Bein um 1,5 cm kürzer war. Als dann die Rechnung über 3.000,00 € im Briefkasten lag, weigerte er sich diese zu zahlen, da nach seiner Meinung die Operation nicht kunstgerecht ausgeführt wurde. Das angerufene Gericht schaltete einen Sachverständigen ein – dieser stellte fest, dass die Operation ordnungsgemäß durchgeführt wurde. Eine Beindifferenz von 1 – 1,5 cm sei bei einer derartigen Operation bei den meisten typisch und aufgrund der Tatsache, dass der Arzt während der Operation eine Beinlängenkontrolle durchgeführt habe, sei ein Pflichtverletzung des Arztes nicht gegeben, erläutern ARAG Experten. Der Patient wurde daher zur Zahlung der Arztrechnung verurteilt (AG München 154 C 24159/040).

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