09.01.2019

Ab in den Wintersport – rauf auf die Pisten! Mittlerweile tragen die weitaus meisten Wintersportler auf der Skipiste Helme, doch mangelnde Ausrüstung ist nicht die einzige Gefahr. ARAG Experten sagen, worauf Pistengänger achten sollten, um gesund aus dem Skiurlaub wieder nach Hause zu kommen.

Gehört immer dazu: Helm & Co.

Auch wenn in Deutschland (in anderen Urlaubsländern aber schon!) keine Helmpflicht besteht, sollte jeder Ski- oder Snowboardfahrer über eine solche Kopfbedeckung verfügen. Der Helm ist die einfachste Möglichkeit, die Zahl schwerer Hirnverletzungen wie Schädelbrüche oder Hirnblutungen zu verhindern.

Beim Erwerb eines Helmes raten die ARAG Experten, auf die europäische Sicherheitsnorm EN 1077 zu achten. So garantiert der Kopfschutz auch ausreichende Sicherheit. Da Skier – insbesondere die sehr beliebten Carving-Skier – immer höhere Geschwindigkeiten erreichen, ist auch die Anschaffung von Rückenprotektoren empfehlenswert. Snowboardfahrer sollten zudem Handgelenksprotektoren tragen, da dieser Körperteil bei ihnen besonders gefährdet ist.

Vorbereitung auf den Skiurlaub

Die richtige Vorbereitung ist beim Wintersport das A & O. Auch wenn es lästig erscheint, sollten Skifahrer mindestens drei Monate vor Beginn des Winterurlaubs mit dem Training beginnen. Die ARAG Experten empfehlen eine spezielle Skigymnastik, am besten unter fachkundiger Anleitung. Insbesondere diejenigen, die im Restjahr keinen anderen Sport betreiben, sollten zusätzlich frühzeitig ihre Kondition stärken. Radfahren, Joggen und vor allem Inline-Skaten bereiten den Körper schon einmal auf die kommende Anstrengung vor. Schließlich betreibt der Skifahrer auf einmal mehrere Stunden Sport am Stück – und selbst, wenn er es nicht merkt, entkräftet dies extrem.

Vor diesem Hintergrund scheint es nicht verwunderlich, dass viele Skiunfälle am Nachmittag passieren, wenn die Fahrer ermüdet und nicht mehr so konzentrationsfähig sind. Daher sollten auch gerade zu Beginn der Wintersportaktivität häufige Erholungspausen eingelegt werden.

Sicher Skifahren mit Durchblick: die Skibrille

Der richtige Durchblick – also gutes Sehen – ist eine wesentliche Voraussetzung für eine sichere und erfolgreiche Abfahrt, denn laut Auswertungsstelle für Skiunfälle der ARAG Sportversicherung gehen ca. 80 Prozent aller Unfälle ohne Fremdverschulden auf das Konto von Seh- und Wahrnehmungsfehlern. Daher raten ARAG Experten fehlsichtigen Skifahrern, immer eine Sehhilfe einzusetzen. Kontaktlinsen kombiniert mit einer Skibrille sind beispielsweise ein optimaler Schutz vor möglichen Gefahren auf der Piste. Übrigens: Auch für Normalsichtige sollte die Skibrille zum obligatorischen Outfit gehören. Mit ihren bruchsicheren Scheiben schützt sie vor Fahrtwind, UV-Strahlen und gefährlichen Blendungen.

Unsere Empfehlung

 

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Skiversicherung

Wozu eine Skiversicherung? Ganz einfach: Wenn’s auf der Piste mal kracht, brauchen Sie jemanden, der Ihnen den Rücken freihält. Rechtlich, finanziell und in Gesundheitsfragen.

Hüttengaudi mit Folgen

Achten Sie beim Après-Ski auf hineingetragenen und schmelzenden Schnee in den Hütten. Die Böden sind meist sehr glatt und die Gefahr auszurutschen, sehr hoch. Wer stürzt, kann sich nicht auf die Verkehrs­sicherungspflicht des Wirtes berufen. Besucher einer Skihütte müssen sich darauf einstellen, dass der Boden nass und rutschig ist (OLG Hamm, Az.: 9 U 45/12).

Umsichtiges Verhalten auf der Piste

Umsichtiges Verhalten auf der Piste oder Loipe ist ein bedeutender Bestandteil des Gesamtsicherheitskonzeptes beim Ski- und Snowboardfahren, wissen die ARAG Experten. Allgemeine Verhaltensgrundsätze sind in den sogenannten FIS-Regeln des Internationalen Skiverbandes zusammengefasst.

Die wichtigste Regel dabei ist: Rücksichtnahme – in jeder Hinsicht. Darüber hinaus werden dort Regeln zur richtigen Nahrungsaufnahme, dem Konsum von Alkohol oder dem Verlassen der Pisten aufgestellt. Würde sich jeder Wintersportler daran orientieren, könnte das Verletzungsrisiko sicherlich nochmals reduziert werden.

Lawinenairbag – immer schön oben bleiben

Die Chancen eine Lawine zu überstehen steigen, wenn es gelingt, an der Oberfläche zu bleiben – und genau das ermöglicht ein Lawinenairbag.

Kennen Sie alle FIS-Regeln?

Bei Unfällen auf Skipisten sind die FIS-Regeln rechtlich bindend. Machen Sie sich daher mit den Verhaltensregeln des Internationalen Skiverbandes vertraut, bevor Sie auf der Piste starten.

10 Ski-Tipps für mehr Sicherheit auf der Piste

An alle Ski- und Snowboardfahrer: Wenn Sie unsere Tipps beherzigen, steht einem tollen Ski-Urlaub nichts mehr im Wege. 1,2,3, los geht‘s.

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