04.04.2012

Reisemängel dokumentieren

Wer wegen Reisemängel den Preis einer Reise mindern will, sollte die Mängel und auch diesbezüglich erfolgte Reklamationen genau dokumentieren. So buchte beispielsweise ein Ehepaar eine achttägige Reise nach Ägypten zu einem Preis von ca. 800 Euro – inklusive Flüge, Unterbringung und Verpflegung. Nach ihrer Rückkehr verlangten sie vom Reiseveranstalter 606 Euro zurück und darüber hinaus 700 Euro Entschädigung für entgangene Urlaubsfreude. Die Reisenden führten u.a. aus, dass das Hotel eine riesige Baustelle gewesen sei und auch die hygienischen Verhältnisse seien eine Katastrophe gewesen.

Nach Angaben des Reiseveranstalters hat die Familie jedoch gleich zu Beginn ein Zimmer mit Meerblick bekommen, sodass der geringe Baulärm gar nicht mehr hörbar gewesen sei. Ansonsten sei alles in Ordnung gewesen. Letztendlich verglichen sich die Parteien vor Gericht, welches jedoch deutlich machte, dass pauschale Angaben wie „riesige Baustelle“, „katastrophale hygienische Zustände“ oder ähnliches nicht genügen. Hier hätte es eines weitergehenden, genaueren Vortrages bedurft, so ARAG Experten (AG München, Az.: 271 C 13043/11).

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