12.02.2014

Wohnungsleerstand zu Lasten der übrigen Mieter?

Ein längerer Wohnungsleerstand kostet den Vermieter Geld, denn die Betriebskosten laufen grundsätzlich weiter. Wenn die Betriebskosten vereinbarungsgemäß nach dem Verhältnis der Fläche der Mietwohnung zur Gesamtwohnfläche umzulegen sind, hat der Vermieter die auf leerstehende Wohnungen entfallenden Betriebskosten grundsätzlich selbst zu tragen. Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofes gilt dies auch für verbrauchsabhängige Betriebskosten, die wegen fehlender Erfassung des Verbrauchs der einzelnen Mieter nach der Wohnfläche abgerechnet werden. Das Gericht hat jedoch entschieden, dass ein Anspruch des Vermieters auf eine Abänderung des vertraglich vereinbarten Flächenschlüssels wegen des Leerstands von Wohnungen unter den Vorraussetzungen einer sogenannten Störung der Geschäftsgrundlage bestehen könne (BGH, AZ: VIII ZR 159/05).

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