16.08.2016

Wer nicht auf die dreimonatige Kündigungsfrist seiner Mietwohnung warten mag, kann seinen Vermieter darum bitten, den Vertrag vorzeitig aufzulösen. Doch ist dieser nicht dazu bereit, ist es keine gute Idee dieses 'Nein' zu ignorieren und die Mietzahlungen vorzeitig einzustellen.

In einem konkreten Fall wollte ein Mieter möglichst schnell aus seinem Mietvertrag aussteigen, um doppelte Mietzahlungen zu vermeiden. Doch die Vermieterin bestand auf die Einhaltung der Dreimonatsfrist. Die Mietzahlungen stellte ihr Ex-Mieter trotzdem ein und blieb ihr zwei Mieten schuldig.

Daraufhin verrechnete die Vermieterin seine Kaution mit den ausstehenden Mieten. Seine Klage vor Gericht blieb allerdings erfolglos (Landgericht Berlin, Az.: 67 S 39/16).

Kein Vermieter ist grundsätzlich verpflichtet, Mieter vorzeitig aus dem Vertrag zu entlassen.

Vermieterpfandrecht – Ihre Sicherheit bei Mietausfällen

Ihr Recht als Vermieter: Was zu beachten ist, wenn Sie bei offenen Mietforderungen Gegenstände aus dem Privatbesitz des säumigen Mieters pfänden.

Mietnomaden: Was Sie als Vermieter tun können

Kein Vermieter möchte einen Mietnomaden oder Mietbetrüger in seiner Immobilie haben. Wir sagen Ihnen, was Sie als Vermieter tun können, um auf der sicheren Seite zu sein.

UNSERE EMPFEHLUNG

Vermieterrechtsschutz

Rechtsschutz für Vermieter

Bessere Zeiten für Sie als Vermieter: Wir unterstützen Sie mit maßgeschneiderten Leistungen!