20.04.2011

Schäden am Mietfahrzeug

In unserem Fall ging es um die Reparaturkosten für das beschädigte Heck eines gemieteten Iveco-Lkws in Höhe von 1.327,12 Euro, für die der Autovermieter die im Kfz-Mietvertrag vereinbarte Selbstbeteiligung in Höhe von 750 Euro zurückverlangte. Der Heckschaden sei bei der Übergabe des italienischen Transporters an den betroffenen Kunden noch nicht vorhanden gewesen. Was der allerdings bestritt. Überhaupt habe das Fahrzeug schon eine ganze Reihe von Vorschäden gehabt, wobei ihm als Kunden weder eine Kopie des Mietvertrags noch eine entsprechende Dokumentation übergeben worden sei.

Die Autovermietung hätte bei der Übergabe des Fahrzeugs an den Kunden vorsorglich Digitalfotos von allen vier Seiten machen sollen, erläutern ARAG Experten. Nur so wäre der Beweis des Vorschadens möglich gewesen. Da dies nicht möglich war, blieb das Autounternehmen auf den Reparaturkosten voll sitzen und musste selbst auf die mit dem Fahrer vereinbarte Selbstbeteiligung verzichten (AG Hamburg, Az. 531 C 113/10).

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