10.06.2009

Hindernisse müssen erkennbar sein

Auf dem Weg zur U-Bahn stolperte ein Mann im Dunkeln über einen nicht gekennzeichneten Betonklotz, welcher Fahrzeuge an der Durchfahrt hindern sollte und verletzte sich schwer. Anschließend verklagte er die Stadt auf Schadensersatz und bekam zum Teil Recht. Der 30 cm hohe Betonklotz hätte beleuchtet oder farblich gekennzeichnet sein müssen, entschieden die Richter. Darüber hinaus hätte die Stadt für eine ausreichende Beleuchtung des Weges zur U-Bahn sorgen müssen. Die Stadt hat aber nicht alleine Schuld – wer sich im Dunkeln bewegt, muss sich vorsichtig und umsichtig verhalten, erläutern ARAG Experten. Im konkreten Fall wurde dem Mann daher ein 50-prozentiges Mitverschulden angelastet (LG München, Az.: I 25 O 9420/08).

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