Auf den Punkt

 
  • Nicht jeder 63-Jährige kann in Deutschland einfach abschlagsfrei in Rente gehen.
  • Das Renteneintrittsalter hängt von Ihrem Geburtsjahr ab. Es wird seit 2012 stufenweise angepasst.
  • Für die Altersrente für langjährig Versicherte benötigen Sie 35 Versicherungsjahre, für die Altersrente für besonders langjährig Versicherte 45 Versicherungsjahre.
  • Auch Bezugszeiten von Arbeitslosengeld I und Kindererziehungsjahre können in die Berechnung der Beitragsjahre mit einfließen.
  • Schwerbehinderte können mithilfe des „Altersruhegelds für Menschen mit Behinderung“ deutlich früher in Altersrente gehen.
Renteneintritt & Abschläge

Wann kann ich mit 63 abschlagsfrei in Rente gehen?

Die Rente mit 63 wurde vom Gesetzgeber als Teil des sogenannten Rentenpakets beschlossen und ist seit dem 1. Juli 2014 gültig. Das bedeutet allerdings nicht, dass jeder 63-Jährige in Deutschland abschlagsfrei in den Ruhestand gehen kann. Tatsächlich ist die Rente mit 63 ohne Abschläge nämlich eine Altersrente für besonders langjährig Versicherte.

Als „besonders langjährig versichert“ gilt, wer insgesamt 45 Jahre an anrechenbaren Zeiten in der Rentenversicherung gesammelt hat. Mit genau 63 Jahren konnte nach Inkrafttreten der Regelung allerdings nur in Rente gehen, wer 1952 oder früher geboren wurde. Für jüngere besonders langjährig Versicherte steigt die Eintrittsgrenze schrittweise. Versicherte des Jahrgangs 1958 können beispielsweise erst mit 64 Jahren abschlagsfrei ihre Rente antreten. Für alle, die 1964 oder später geboren sind, liegt das Renteneintrittsalter jedoch auch nach 45 Beitragsjahren bei 65 Jahren.

Jahrgang
Renteneintrittsalter für besonders langjährig Versicherte
1957 63 Jahre und 10 Monate
1958 64 Jahre
1959 64 Jahre und 2 Monate
1960 64 Jahre und 4 Monate
1961 64 Jahre und 6 Monate
1962 64 Jahre und 8 Monate
1963 64 Jahre und 10 Monate
Ab 1964 65 Jahre
 

Rente mit 63: Abschläge bei weniger als 45 Beitragsjahren

Wer nur auf 35 Beitragsjahre kommt, kann als sogenannter langjährig Versicherter ebenfalls die Rente mit 63 in Anspruch nehmen – allerdings mit Abschlägen. Für jeden Monat, den sie vorzeitig in Rente gehen, werden ihnen in diesem Fall 0,3 Prozent von ihrer Rente abgezogen.

Wollen Sie also trotz einer für Sie geltenden Regelaltersgrenze von 67 Jahren zum Beispiel bereits mit 65 in Rente gehen, dann erwarten Sie Abschläge von 7,2 Prozent. Bei regulären monatlichen Altersbezügen von 1.000 Euro wären das immerhin 72 Euro weniger pro Monat und 864 Euro weniger pro Jahr. Wollen Sie gar den frühesten Rentenbeginn von 63 Jahren nutzen, müssen Sie Abschläge von 14,4 Prozent in Kauf nehmen. Eine individuelle Beratung, etwa bei der Deutschen Rentenversicherung, und Kalkulation ist daher das A und O bei einem früheren Renteneintrittsalter.

Geburtsjahr
Abschlag bei Renteneintritt mit 63 Jahren
1954 9,6 %
1955 9,9 %
1956 10,2 %
1957 10,5 %
1958 10,8 %
1959 11,4 %
1960 12,0 %
1961 12,6 %
1962 13,2 %
1963 13,8 %
Ab 1964 14,4 %
 

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Beitragsjahre

Was zählt als Beitragsjahr für die Rente mit 63?

Wollen Sie die Altersrente für besonders langjährig Versicherte beantragen, dann müssen sie insgesamt 45 Beitragsjahre vorweisen. Beitragsjahre sind dabei die Zeiten, in denen Sie Beiträge zur Rentenversicherung gezahlt haben. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie zwingend 45 Jahre in einem Arbeitsverhältnis verbracht haben müssen, um die Rente mit 63 in Anspruch zu nehmen. Denn für die notwendigen Beitragsjahre rechnet der Gesetzgeber auch andere Zeiten an. Die Erziehung eines Kindes bis zum zehnten Lebensjahr zum Beispiel. Und ebenso ein freiwilliges soziale Jahr, Zeiten mit einem Minijob, in dem Beiträge gezahlt wurden, und Zeiten, in denen Sie Angehörige nicht erwerbsmäßig gepflegt haben.

Auch Lebensabschnitte, in denen Kurzarbeiter-, Schlechtwetter- oder Insolvenzgeld floss, zählen dazu. Besonders wichtig ist hier, dass zudem Zeiten dazuzählen, in denen Sie Arbeitslosengeld I bezogen haben. Wer sich freiwillig in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert hat, kann ebenfalls von der Rente mit 63 profitieren, wenn er mindestens 18 Jahre Pflichtbeiträge gezahlt hat.

Ein Beispiel:
Hannelore S. ist am 3.6.1958 geboren, für sie gilt also ein regulärer Rentenbeginn von 66 Jahren. Sie arbeitete 35 Jahre im selben Betrieb. Zudem kümmerte sie sich vier Jahre lang um die Erziehung ihres Sohnes. Sie bezog als junge Frau ein Jahr lang Arbeitslosengeld I und pflegte fünf Jahre lang ihre kranken Eltern. Diese Zeiten rechnet der Gesetzgeber an. Somit kommt Hannelore S. trotz 35 Jahren Beschäftigung auf die notwendigen 45 Beitragsjahre und kann im Juni 2022 mit 64 Jahren die Rente für besonders langjährig Versicherte (Rente mit 63) beanspruchen.

 

Kann ich für eine Frührente mit 63 freiwillige Beiträge nachzahlen?

Ja, Beitragslücken können Sie prinzipiell durch freiwillige Nachzahlungen schließen und so letztlich eine höhere Rente erzielen. Für die Nachzahlung von freiwilligen Beiträgen gilt jedoch eine Frist: Sie kann für das abgelaufene Kalenderjahr immer nur bis zum 31. März des Folgejahres geleistet werden. Wer die Rente mit 63 für „besonders langjährig Versicherte“ in Anspruch nehmen möchte, muss außerdem mindestens 18 Jahre an Pflichtbeiträgen vorweisen können, um mit freiwilligen Beiträge die Wartezeit von 45 Jahren erfüllen zu können. Sonderfall ergibt sich hier für diejenigen, die die Rente mit 63 als besonders langjährige Versicherte – also mit 45 Beitragsjahren – abschlagsfrei in Anspruch nehmen und Beitragslücken durch Nachzahlungen schließen wollen.

 

Zählen freiwillige Beiträge zur Rentenversicherung als Beitragsjahre?

Freiwillige Beiträge steigern in der Regel nicht nur den Rentenanspruch, sondern können auch zur Erfüllung von Wartezeiten und zur Aufrechterhaltung von Rentenanwartschaften führen. Haben Sie beispielsweise trotz Kindererziehung keine fünf Jahre mit Beiträgen belegt, dann können Sie durch die Zahlung freiwilliger Beiträge einen Anspruch auf die Regelaltersrente erwerben. Zudem kann die Zahlung von freiwilligen Beiträgen im Fall einer Erwerbsminderung auch Ihren Versicherungsschutz sichern.

In jedem Fall steigern freiwillige Beiträge Ihren Rentenanspruch. Laut der Deutschen Rentenversicherung ergibt sich für 2021 aus der „Zahlung des freiwilligen Mindestbeitrags von 83,70 Euro für die Dauer eines Jahres […] zurzeit eine monatliche Rentensteigerung von rund 4,44 Euro; beim Höchstbeitrag von 1.320,60 Euro sind es rund 70,12 Euro.“

 

Zählen Kindererziehungszeiten als Beitragsjahre?

Die gesetzliche Rentenversicherung rechnet einem Elternteil (im Regelfall der Mutter, aber unter den richtigen Voraussetzungen auch dem Vater) derzeit für jedes neugeborene Kind drei Jahre als Pflichtbeitragszeiten an. Diese Regelung gilt für alle Kinder, die ab 1992 auf die Welt gekommen sind. Für Neugeborene vor 1992 werden derweil zwei Kindererziehungsjahre anerkannt.

Laut Sozialgesetzbuch (SGB) VI gilt diese Anrechnung der Kindererziehungszeit ebenfalls für Pflegeeltern und Stiefeltern und ist auch dann wirksam, wenn die Kinder in kurzem Abstand nacheinander zur Welt kommen oder es sich um eine Mehrlingsgeburt handelt.

 

Wird die Ausbildung oder das Studium angerechnet?

Über die letzten Jahrzehnte sind die Anrechnungszeiten für Schul-, Fachhochschul- und Hochschulausbildung in Deutschland schrittweise reduziert worden. So konnten Ausbildungszeiten ab dem 16. Geburtstag bis zum erfolgreichen Abschluss an einer Universität oder Fachhochschule bei einem Rentenbeginn bis 1991 noch bis zu insgesamt 13 Jahren angerechnet werden. Bei Rentenbeginn ab 2009 gelten Ausbildungszeiten mittlerweile in der Regel nicht mehr als rentensteigernde Anrechnungszeit.

Eine Ausnahme ergibt sich hier jedoch bei der Altersrente für langjährig Versicherte (35 Jahre Versicherungszeit) und der Altersrente für schwerbehinderte Menschen: In diesen Fällen werden Zeiten der Schul-, Fachhochschul- und Hochschulausbildung ab dem 17. Geburtstag als Anrechnungszeit zur Erfüllung der Wartezeit berücksichtigt.

 

Zählt Arbeitslosigkeit zu den Beitragsjahren?

Hat ein zukünftiger Rentner vorübergehend Arbeitslosengeld I erhalten, fließt diese Zeit in die Berechnung seiner Beitragsjahre mit ein. Der Gesetzgeber rechnet diese Zeiträume zeitlich unbegrenzt an. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein 63-Jähriger insgesamt zwei Jahre, fünf Jahre oder sieben Jahre Arbeitslosengeld I bezogen hat. Eine Ausnahme ergibt sich nur dann, wenn der Bezug dieser Leistungen in den letzten zwei Jahren vor Rentenbeginn lag. In diesem Fall zählt die Bezugszeit nicht zu den notwendigen Pflichtjahren; es sei denn, die Arbeitslosigkeit ist Folge einer Insolvenz oder der vollständigen Geschäftsaufgabe des Arbeitgebers.

Wichtig zu wissen: Für die Rente mit 63 nach 45 Beitragsjahren zählen ausschließlich Zeiten von Arbeitslosengeld I zu den Pflichtzeiten. Zeiten von Arbeitslosenhilfe oder Arbeitslosengeld II finden derweil keine Berücksichtigung.

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Versorgungsausgleich

Wie wirkt sich ein Versorgungsausgleich auf die Wartezeit aus?

Mit dem sogenannten Versorgungsausgleich soll im Fall einer Scheidung für mehr finanzielle Gerechtigkeit bei der Rente gesorgt werden. Denn: Oftmals sind die Verantwortungen unter Ehepartnern nicht gleichmäßig verteilt – und wer mehr Zeit in die Kindererziehung investiert, sammelt automatisch weniger Rentenansprüche. Aus diesem Grund werden die von den beiden ehemaligen Partnern während der Ehe erworbenen Ansprüche bei einem Versorgungsausgleich, der beim Einreichen der Scheidung im Regelfall direkt vom Familiengericht eingeleitet wird, addiert und durch zwei geteilt. So haben beide Parteien zum Ende der Ehe – oder auch zum Ende einer eingetragenen Lebenspartnerschaft – gleich hohe Versorgungsansprüche und jeweils ein eigenes Rentenkonto. Monate aus dem Versorgungsausgleich sind insofern für die Rente mit 63 relevant, da sie auf die Mindestversicherungszeit (die Wartezeit) angerechnet werden.

Ein Beispiel:
Thomas P. hat während der Ehezeit durch seine Arbeit im öffentlichen Dienst eine Pension von insgesamt 1.000 Euro angesammelt. Seine Partnerin Petra P. kümmerte sich derweil vor allem um die beiden Kinder und setzte nach deren Geburt jeweils längerfristig mit der Erwerbsarbeit aus. So erwirtschaftete sie im Laufe der Ehe eine Rente von 400 Euro. Bei einem Versorgungsausgleich geben nun beide ehemaligen Ehepartner die Hälfte ihrer Rentenansprüche an ihr Gegenüber ab. Petra P. werden also Entgeltpunkte im Wert von 500 Euro Pension in der Beamtenversorgung gutgeschrieben und Thomas P. 200 Euro in der Rentenversicherung. So kommen beide für den Zeitraum ihrer Ehe auf einen Rentenanspruch von 700 Euro.

 
Schwerbehinderung

Was gilt für die Rente mit 63 für Schwerbehinderte?

Der Gesetzgeber sieht vor, dass Schwerbehinderte – mit der entsprechenden anerkannten Einstufung – deutlich früher in die Altersrente gehen können. Die Altersrente für Schwerbehinderte wird bereits nach 35 Versicherungsjahren gewährt – und bezieht ebenfalls Zeiten der Schulausbildung und Arbeitslosigkeit mit ein. Zudem kann pro Kind eine Berücksichtigungszeit von maximal zehn Jahren anerkannt werden.

Auch bei der Altersrente für Schwerbehinderte sind die Altersgrenzen zuletzt schrittweise nach hinten verschoben worden. Während 1954 Geborene die Rente noch mit 63 Jahren und acht Monaten ohne Abschläge in Anspruch nehmen konnten, liegt diese Grenze für 1964 Geborene mittlerweile bereits bei 65 Jahren.

 

Sozialrechtsschutz inklusive

 

Die ARAG Privatrechtsschutzversicherung hilft Ihnen gelassen zu bleiben.
Wir setzten uns u. a. für Sie ein, wenn Ihre Rente falsch berechnet wurde.

 
 
Steuer

Wieviel Steuern sind bei Rente mit 63 fällig?

Wie viele Steuern Sie auf Ihre Rente zahlen müssen, hängt stark davon ab, wann Sie in den Ruhestand gehen. Denn mit dem sogenannten Alterseinkünftegesetz steigt die Besteuerung der Renteneinkünfte seit 2005 kontinuierlich. Das Finanzamt setzt dabei einen bestimmten Prozentsatz Ihrer Bruttorente als steuerpflichtiges Einkommen an – und dieser zu besteuernde Teil erhöht sich für Neurentner von Jahr zu Jahr schrittweise.

Beanspruchen Sie etwa als besonders langjährig Beschäftigter die Rente mit 63 erstmals im Jahr 2021, dann versteuert das Finanzamt (dauerhaft) 81 Prozent Ihrer Altersbezüge. Entschließen Sie sich jedoch dazu, noch zu warten und erst 2023 in den Ruhestand zu gehen, sind es bereits 83 Prozent, die es zu versteuern gilt. Im Jahr 2040 liegt der zu versteuernde Anteil dann bei 100 Prozent.

 
Hinzuverdienst & Altersteilzeit

Wie viel darf man bei Rente mit 63 dazuverdienen?

Die Regelungen zum Hinzuverdienst zur Rente sind 2017 stark vereinfacht worden. Seitdem gilt ein jährlicher anrechnungsfreier Hinzuverdienst von 6.300 Euro. Bei Minijobs gilt wiederum eine Jahresverdienstgrenze von 5.400 Euro.

Sie wollen genau wissen, wie es um die Regelungen zum Zuverdienst als Rentner bestellt ist? Hier haben wir alle wichtigen Informationen für Sie zusammengefasst: „Was darf ich als Rentner hinzuverdienen?“

 

Was ist besser: Altersteilzeit oder Rente mit 63?

Eine sogenannte Altersteilzeit kann ab der Vollendung des 55. Lebensjahres mit dem Arbeitgeber vereinbart werden. Mit diesem Arbeitsmodell halbiert sich die verbleibende Arbeitszeit des Arbeitnehmers bis zur Rente. Durch eine Aufstockung des Arbeitsgebers erhält der Mitarbeiter jedoch weiterhin mindestens 60 Prozent seines ursprünglichen Gehalts. Voraussetzung dafür ist immer, dass der Arbeitnehmer von den vergangenen fünf Jahren mindestens drei Jahre versicherungspflichtig beschäftigt war.

Bei der Altersteilzeit unterscheidet man zwischen zwei unterschiedlichen Modellen: Dem Gleichverteilungs- und dem Blockmodell. Bei dem Gleichverteilungsmodell verringert der Arbeitnehmer seine Arbeitszeit für den gesamten Zeitraum der Altersteilzeit um die Hälfte, arbeitet also zu verringerten Bezügen nur noch halbtags. Beim Blockmodell wird die Altersteilzeit wiederum in zwei gleich lange Phasen unterteilt: In der „Arbeitsphase“ arbeiten Angestellte ihr normales Pensum, erhalten dafür aber nur ein reduziertes Gehalt. In der Freistellungsphase werden sie dafür vom Arbeitgeber freigestellt und weiterbezahlt.
In Hinblick auf die Rente zählt die Altersteilzeit als normale beitragspflichtige Beschäftigungszeit, kann also dazu genutzt werden, sich unliebsamen Abschlägen bei der frühzeitigen Rente zu entledigen. Gleichzeitig führt das verringerte Einkommen bei der Altersteilzeit natürlich zu Einbußen beim Rentenanspruch – die sich dank des Altersteilzeitgesetzes jedoch in Grenzen halten. Dieses besagt nämlich, dass die Rentenbeiträge von Arbeitnehmern in Altersteilzeit auf Basis der Bezüge der bisherigen Arbeitszeit zu 90 Prozent weitergezahlt werden.

Um die Vor- und Nachteile einer Alterstteilzeit abzuwägen, empfiehlt es sich, eine genaue Rentenberechnung durchzuführen und/oder eine entsprechende Beratung einzuholen.

 

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Antrag

Wann muss ich einen Rentenantrag stellen bei Rente mit 63?

Die Rente mit 63 Jahren muss bei der Deutschen Rentenversicherung beantragt werden. Sie können den entsprechenden Antrag stellen, sobald Sie die notwendige Wartezeit und das notwendige Lebensalter erreicht haben (direkt am Monatsanfang oder im Folgemonat). Wollen Sie Ihre vorgezogene Altersrente rechtzeitig erhalten, dann sollten Sie den Antrag spätestens drei Monate vor dem Beginn der ersten anvisierten Rentenzahlung einreichen. Mittlerweile können Sie die Anträge auch direkt online stellen – und sich bei Fragen zu Fristen und Dokumenten an die DRV-Service-Hotline (0800 1000 4800) wenden.

 

Ist eine Kündigung vor Rente mit 63 nötig?

Wenn Sie planen, frühzeitig in Rente zu gehen, müssen Sie in jedem Fall selbst aktiv werden und am besten auch Ihren Arbeitgeber auf dem Laufenden halten. Da die Rente mit 63 keine Regelaltersrente ist, endet auch Ihr Arbeitsverhältnis nicht automatisch. Vielmehr müssen Sie in diesem Fall einen Aufhebungsvertrag mit Ihrem Arbeitgeber abschließen oder kündigen. Hierfür gelten die im Arbeitsvertrag festgehaltenen Kündigungsfristen.

 

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