Kurz das Wichtigste bei Angst vorm Zahnarzt

  • Angst beim Zahnarzt kann überwunden werden
  • Es gibt Spezialpraxen für Angstpatienten
  • Der ARAG Zahnschutz bezahlt spezielle schmerz- und angstlindernde Maßnahmen

Die so genannte "Zahnarztangst" ist in erster Linie ein Platzhalter. Denn in den seltensten Fällen haben Sie tatsächlich Angst vor der Person des Zahnarztes. Besser ist es, von einer Behandlungsphobie zu sprechen. Das bedeutet, dass Sie Angst vor der Behandlung haben.

Dafür können viele Symptome ausschlaggebend sein: etwaige Schmerzen durch die Behandlung, Angst vor einer Zahnarztschelte wegen vernachlässigter häuslicher Mundhygiene, körpereigene Begleiterscheinungen während des Eingriffs (z. B. starkes Schwitzen, Zittern, Herzrasen) oder generell ein Gefühl des Ausgeliefertseins auf dem Patientenstuhl.

Mit Spezialpraxen die Angst vorm Zahnarzt überwinden

Wenn Sie vor lauter Angst vor notwendige Behandlungen immer wieder verschieben, ist es Zeit zu handeln. Nur Mut: Beginnen Sie mit einem klärenden Gespräch mit Ihrem Zahnarzt. Sagen Sie ihm, wovor Sie Angst haben, so dass sich der Arzt und sein Team darauf einstellen können. Ihr Zahnarzt kann Ihnen Möglichkeiten vorschlagen, wie Sie den Ängsten in der individuellen Situation am besten begegnen können. Mittlerweile gibt es sogar Zahnarztpraxen, die sich auf die Beratung und Behandlung ängstlicher Patienten spezialisiert haben.

Eine Praxis für Angstpatienten finden

Als ARAG Kunde rufen Sie unsere Kunden-Hotline an. Unsere Kollegen von der Zahnarztsuche helfen Ihnen sehr gerne, eine entsprechende spezialisierte Zahnarztpraxis in Ihrer Nähe zu finden.

Fünf Hilfen für Angstpatienten

In der Zahnarztpraxis gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Schmerzen aus dem Weg zu gehen: So können umfangreiche Zahnbehandlungen beispielsweise in mehrere kleine Sitzungen aufgeteilt werden. Vielen Patienten kann es helfen, wenn sie einen Beistand mit in das Behandlungszimmer bringen können, der ihnen gut zuredet oder einfach nur die Hand hält. Andere werden ruhiger mit eigener Musik auf dem Kopfhörer. Auch Autogenes Training führt zur Beruhigung. Gut funktioniert auch, mit dem behandelnden Arzt ein Zeichen zu vereinbaren, damit er sofort aufhört, wenn Sie eine Pause brauchen.

Angst vorm Zahnarzt behandeln: Hypnose und co.

Für viele Eingriffe reicht eine lokale Betäubung. Wenn nicht, wird es Sie beruhigen zu wissen, dass es mehrere verschiedene Betäubungsverfahren gibt, damit Sie von der Behandlung so wenig wie möglich merken.

  • Beruhigt auf den Zahnarztstuhl mit Akupunktur

    Akupunktur kommt aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Wenn man genau festgelegte Punkte im Körper reizt, kann man Störungen wie Schmerzen positiv beeinflussen. Die feinen Nadeln werden im Ohr oder Gesicht gesetzt.
  • Mit Hypnose entspannt beim Zahnarzt

    Durch eine Hypnose werden Sie eine Art Trancezustand versetzt und können sich für die Behandlung besser entspannen. Sie atmen ruhiger, Ihr Blutdruck sinkt. Zusätzlich erhalten Sie aber auch eine lokale Betäubung. Zahnärzte, die mit Hypnose arbeiten, finden Sie über Hypnosegesellschaften oder die Zahnärztekammer. Hypnose-Sitzungen werden in der Regel nicht von den Krankenkassen übernommen. Nicht so bei der ARAG: Die neuen Tarife ARAG Dent90+ und ARAG Dent100 schließen diese Entspannungsmöglichkeit ein.
  • Zahnarztbehandlung dank Vollnarkose einfach verschlafen

    Bei aufwändigen Zahnarbeiten und Operationen können Sie Ihre Behandlung unter Vollnarkose durchführen lassen und sozusagen verschlafen. Die Vollnarkose wird von einem Anästhesisten durchgeführt und überwacht. Sie erhalten ein Narkosemittel über einen Zugang in Ihre Blutbahn gespritzt und werden über die Nase künstlich beatmet. Nach der Behandlung bleiben Sie noch einige Zeit in der Praxis und brauchen eine Begleitung für Ihren Heimweg.
  • Ganz leicht zum Zahnarzt: Sedierung mit Lachgas

    Bei einer Behandlung unter Lachgas empfinden Sie weniger Angst und fühlen sich „leicht“. Sie bleiben die ganze Zeit bei vollem Bewusstsein. Praktisch ist auch, dass Sie keine Begleitperson brauchen, weil die Wirkung des Lachgases sehr schnell nachlässt. Eine Lachgassedierung ist bereits für Kinder geeignet.

Wie gut, dass es in unseren Zahnzusatzversicherungen die Tarife ARAG Dent90+ und ARAG Dent100 gibt, die Extra-Geld für besondere schmerz- und angstlindernde Maßnahmen wie Vollnarkose, Hypnose, Akupunktur und Lachgassedierung bereitstellen – und das jedes Jahr aufs Neue.

Quelle: SBK

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