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Eine Runde Skypen, Google Hangout oder Apple‘s Facetime. Als Nutzer dieser Anwendungen lassen wir uns mit einem breiten Lächeln von unserer Webcam filmen. Doch Hand aufs Herz: Wer wünscht sich im Blickpunkt der Linse zu stehen, wenn er die Video-Chat-Programme nicht nutzt? Eben. Bei Nichtbenutzung greifen viele zum klassischen Klebestreifen. Doch wenn es um den Webcam-Schutz geht, gibt es elegantere Alternativen, unerwünschte Blicke durch Hacker zu verhindern.

Vorsicht: Webcam-Hack

Laut jüngsten statistischen Erhebungen macht sich knapp die Hälfte der Deutschen Befragten darüber Gedanken, ob Fremde nicht unerlaubt auf ihre Kamera zugreifen. Das gestaltet sich simpel. Es genügt eine E-Mail mit einem Trojaner zu verschicken, die der Empfänger unbewusst auf seinem Computer startet.

Zum Beispiel, wenn er einen angeblich lustigen Clip öffnet, der im Anhang der Mail steckt. Der Hacker bekommt die Möglichkeit, auf die Kamera zuzugreifen. So ist er in der Lage, Videos aufzunehmen oder die Webcam zu programmieren. Zum Beispiel so, dass sie ein Foto schießt, sobald der ahnungslose Nutzer ein bestimmtes Wort auf seiner Tastatur eintippt.

Icon Schutz Blau

Basis-Schutz: Anti-Virus Programm

Klar: Der fundamentale Webcam-Schutz sind ein zuverlässiges Anti-Virus Programm sowie die Firewall. Bei der Firewall handelt es sich um eine schützende Software oder Hardware, die auf jedem Rechner vorinstalliert ist. Wie eine Mauer zwischen Computer und Internet-Netzwerk verwehrt sie schädlichen Daten den Zugang. Entscheidend ist jedoch, dass sie aktiv ist. Ob die Firewall arbeitet, können sie in den Einstellungen Ihres Computers überprüfen. Neben Anti-Viren Programmen und der Firewall gibt es noch kleine Kniffe, an die nicht jeder denkt. Zum Beispiel empfiehlt es sich, nicht nur das Betriebssystem regelmäßig zu aktualisieren, sondern auch die Treiber der Webcam.

Schließlich finden Computer-Eindringlinge immer wieder neue Wege, sich Zugang auf die Kamera zu verschaffen. Die Hersteller der Webcams bieten ihren Kunden daher in regelmäßigen Zeitabständen Upgrades an. Diese dienen dazu, auf die neu aufgetanen Sicherheitslücken zu reagieren und sie zu schließen.

Eine weitere gern getroffene Maßnahme in Sachen Webcam-Schutz: Post-its. Einfach draufkleben. Fertig. Der Nachteil: Irgendwann gehen die Klebestreifen aus und man hat bei Bedarf keine parat. Zudem können sie Kleberückstände hinterlassen, die die Linse verschmieren. Aus diesem Grund, gibt es eine Fülle an Webcam-Schutz Alternativen, die sich besser an die Kamera anbringen lassen.

 

Webcam-Schutz von soomz

Der Webcam-Schutz von soomz funktioniert wie ein kleines Schiebefenster. Er besteht aus einer Führungsschiene und einem Schiebeelement, das sich nach Bedarf unkompliziert schließen oder öffnen lässt. Der Nutzer befestigt den selbstklebenden Rahmen an der Fläche um die Kamera. Die Linse bleibt unberührt, sodass der Webcam-Schutz keine Verschmutzungen auf der Linse hinterlässt. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich die Abdeckung für das Smartphone oder Tablet eignet.

Das Schöne an soomz: Die Abdeckung ist in verschiedenen Farben erhältlich. Das Unternehmen aus der Schweiz bietet den Webcam-Schutz aus stabilem Kunststoff sowie aus robustem Stahl an. Käufer erhalten die Abdeckung im praktischen Set mit fünf Exemplaren. Bunt, schwarz, weiß oder in metallic.

Webcam-Schutz von soomz
Soomz in verschiedenen Farben
soomz Anleitung
Soomz
Webcam-Schutz von soomz
Webcam-Schutz von soomz am Monitor
 

Webcam-Sticker von Camblock

Die Webcam Cover aus dem Hause Camblock sind mit Stickern vergleichbar. Der Unterschied zu Aufklebern: Die Abdeckung funktioniert ohne Klebstoff. Das Unternehmen aus Köln stellt den Webcam-Schutz aus einem pvc-freien synthetischen Papier her. In der Materialoberfläche befinden sich Mikroporen, die sich an der Geräteoberfläche festsaugen. Schmierende Rückstände sind damit nicht zu erwarten.

Webcam-Schutz von Camblock

Für raue Oberflächen ist der Webcam-Schutz weniger zu empfehlen. Gleiches gilt für stark gekrümmte Bereiche. Sonst kennt Webcam Cover kaum Einschränkungen. Ganz gleich ob Smartphone, Tablet oder Laptop – alles was die selbstklebende Abdeckung benötigt, ist eine glatte Fläche mit zehn bis 13 Millimetern Platz. Und wenn die Haftung schwächelt? Dann lässt dich der Webcam-Schutz bequem mit einem feuchten Lappen reinigen. Oder Sie greifen zu einem der anderen vier Sticker, die Camblock mitliefert.

Webcam-Schutz von Camblock – Schützt Ihre Privatsphäre und haftet ohne Kleber
 

Webcam-Abdeckung von Webcam-Pirate

Ein weiterer Schiebemechanismus für die Linse am Laptop bietet das kleine Unternehmen Webcam-Pirate aus der Schweiz. Der Tüftler von Webcam-Pirate suchte nach einer alternativen Lösung zu klebenden Abdeckungen. So kam er auf die Idee, magnetische Folie zu verwenden. Klebeflächen? Fehlanzeige. Der Nutzer heftet den Webcam-Schutz mit einem Handgriff an die obere Leiste des Laptops.

Dann schiebt er sie je nach Kamera-Bedarf nach links oder nach rechts. Mittlerweile gibt es die Abdeckung in verschiedenen Farben und Designs. Einziges Manko: Der Webcam-Schutz von Webcam-Pirate ist in erster Linie für das Apple MacBook Air gedacht.

Webcam-Schutz von Webcam-Pirate mit verschiedenen Mustern
Webcam-Schutz von Webcam-Pirate in verschiedenen Farben
Webcam-Schutz von Webcam-Pirate am Laptop

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