Weitere Chancen nutzen!
Weltreise
Es liegt in Ihrer Hand!

Raus aus dem gewohnten Trott, eine Auszeit vom Job nehmen, Tapetenwechsel – haben Sie sich das nicht auch schon mal gewünscht? Dann packen Sie’s doch einfach an! Wer sich Träume erfüllt, ist nicht nur ausgeglichener, sondern sammelt neue Kraft und Motivation für die Herausforderungen des Lebens. Und kann noch seinen Urenkeln davon erzählen!
Eine gute Planung ist die halbe Miete
Warum nur ein einziges Land bereisen, wenn es 193 Staaten weltweit gibt? Recht haben Sie! So viele fremde Kulturen, spannende Begegnungen und aufregende Erlebnisse, die da draußen auf Sie warten. Mit Ihrer Entscheidung für eine Weltreise haben Sie also den ersten wichtigen Schritt getan. Nun geht es an die Umsetzung.
Urlaubssemester, unbezahlter Urlaub oder Übergangsphase?
Zunächst einmal sollte man sich natürlich überlegen, wie lange man unterwegs sein kann und will. Das hängt vor allem von den finanziellen Möglichkeiten, aber auch Ihrer derzeitigen Ausbildungs- oder Jobsituation ab. Im Studium können Sie beispielsweise ein Urlaubssemester nehmen. Fragen Ihren Arbeitgeber, ob Ihr Unternehmen flexible Arbeitszeitmodelle anbietet oder es die Möglichkeit gibt, unbezahlten Urlaub zu nehmen. Zeitlich flexibler kann man jedoch Übergangsphasen nutzen, also etwa die Zeit nach dem Studium oder zwischen zwei Jobs.
Been there, done that?
Ist die Zeitfrage geklärt, kann man sich schon konkreter mit der Route befassen. Wie viele Länder und Kontinente wollen Sie bereisen? Wollen Sie westwärts oder ostwärts reisen? Da heißt es: Landkarten und Reiseführer wälzen. Auch wenn die Welt so viel zu bieten hat – auf einer Weltreise kann man nicht alles sehen und weniger ist manchmal mehr. Planen Sie so, dass Ihre Erdumrundung ein Genuss wird und Sie nicht sprichwörtlich durch die Welt hetzen müssen.
Reisepass, Visa und Zahlungsmittel
Ist Ihr Reisepass lange genug gültig? Gut, damit erübrigt sich allerdings nicht die Visa-Frage. In manchen Ländern wie Neuseeland oder Chile erhält man ein dreimonatiges Touristenvisum völlig unbürokratisch bei der Einreise. Für Länder wie China oder Russland aber müssen Sie vorher ein Visum bei der Botschaft beantragen. Das kann dauern – planen Sie diese Wartezeit dementsprechend ein. In den meisten Ländern kann man übrigens völlig problemlos Bargeld in der Landeswährung mit der EC- oder Kreditkarte abheben. Traveller Cheques als „Notgroschen“, am besten in US-Dollar, sollten trotzdem mitreisen.
Was passiert mit dem trauten Heim?
Auch wenn Ihre Gedanken zusehends in die Ferne schweifen – für einige wichtige Entscheidungen brauchen Sie einen kühlen Kopf. Beispielsweise für die Frage, was während Ihrer Abwesenheit mit dem trauten Heim passiert. Untervermieten ist eine Möglichkeit – so wird Ihr Reisekonto nicht durch weiterlaufende Mietzahlungen geschröpft. Doch die Untermieterwahl will gut überlegt sein – schließlich überlassen Sie einem Fremden Ihr Wohnrevier. Per Untermietvertrag können Sie die Mietmodalitäten vertraglich fixieren, bei einer Mietwohnung muss der Vermieter über Ihre Untermietabsichten informiert werden.
Mit Sicherheit abwesend
Doch was, wenn Sie sich gegen eine Untervermietung entscheiden und Ihre Wohnung während Ihrer Abwesenheit sprichwörtlich verwaist ist? Bitten Sie Ihre Nachbarn, Familie oder Freunde, regelmäßig nach dem Rechten zu sehen, Blumen zu gießen, den Briefkasten zu leeren und Licht zu machen, damit Ihr Heim bewohnt aussieht. Alternativ können Sie einen privaten „Housesitter“ engagieren, der Verband Deutscher Haushüter Agenturen e. V. (VDHA) vermittelt seriöse „Housesitter“. In jedem Fall lohnt sich vorab ein Sicherheitscheck – dieser deckt Schwachstellen auf, die Sie noch vor Ihrer Abreise beheben können. So haben Langfinger während Ihrer Abwesenheit keine Chance.
Die großen G’s: Gesundheit und Gepäck
Ihre Gesundheit ist auch auf Reisen Ihr wichtigstes Gut! Denken Sie also daran, Ihre Schutzimpfungen entweder aufzufrischen oder zusätzliche Impfungen vornehmen zu lassen. Sollten Sie in tropische Länder wie Thailand reisen, ist die Malaria-Prophylaxe unumgänglich. Das Tropeninstitut Hamburg bietet unter einer gebührenpflichtigen Hotline eine individuelle Impfberatung an. Ihr Hausarzt weiß ebenfalls Rat!
Nicht vergessen: Krankenschutz
Auch im Ausland müssen Sie natürlich für den Krankenfall versichert sein, sonst kann es teuer werden. Verschiedene Versicherungsanbieter bieten private Krankenversicherungen für längerfristige Auslandsaufenthalte an – informieren Sie sich gut und vergleichen Sie die Angebote. In Deutschland sollten Sie bei längerer Abwesenheit eine Anwartschaft bei Ihrer Krankenkasse beantragen, damit Sie bei Ihrer Rückkehr in die Heimat auch hier vollen Versicherungsschutz genießen. Lassen Sie sich von Ihrer Krankenkasse am besten individuell beraten!
Jetzt wird gepackt!
Eine wirklich schwere Entscheidung – denn alles, was Sie in Ihren Rucksack packen, muss im wahrsten Sinne des Wortes getragen werden. Nicht fehlen darf eine gut sortierte Reiseapotheke, gerade, wenn Sie weniger entwickelte Länder bereisen wollen. Ansonsten gilt auch hier: weniger ist mehr. Sich mühsam abzuschleppen zu müssen, das kann einem schon mal die Reisefreude verderben. Platz für das ein oder andere Souvenir sollte allemal in Ihrem Rucksack sein. So bewahren Sie auch nach Ihrer Rückkehr noch lange die Erinnerung an dieses unvergessliche Abenteuer. In diesem Sinne: eine gute Reise!
