Weitere Chancen nutzen!
 

Selbstständigkeit

Erfolgreich auf eigenen Beinen stehen


Selbstständig zu arbeiten kann so schön sein: man verwirklicht seine Ideen, ist frei und unabhängig und erntet auch noch den Gewinn für die eigene Leistung. Doch es gibt auch Stolpersteine. Damit Sie mit Ihrer Geschäftsidee langfristig erfolgreich sind, sollten Sie Ihre Existenzgründung gut vorbereiten.
Beruflich unabhängig – aber sicher!
A und O einer erfolgreichen Existenzgründung ist Ihr eigener Ideenreichtum und ein tragfähiges Geschäftskonzept. Für Ihren Businessplan sollten Sie sich frühzeitig mit den spezifischen Bedingungen Ihrer Branche vertraut machen, potenzielle Auftraggeber und Kunden identifizieren und die Finanzierung durchdenken. Hierbei stehen Ihnen unter anderem die jeweiligen Berufs- oder Branchenverbände sowie Industrie- und Handelskammern (IHK) beratend zur Seite. Auch die Bundesagentur für Arbeit hilft Ihnen weiter, etwa mit Kontakten zu regionalen Existenzgründungsinitiativen.
Gewerbe, Franchise, Freiberuflich?
Die Formen der Selbstständigkeit sind vielfältig: So können Sie als Start-Up-Unternehmer, Gewerbetreibender oder Freiberufler durchstarten. In welcher Form Sie Ihren Unternehmergeist ausleben, hängt vor allem von der Tätigkeit ab. Abhängig davon sind natürlich auch Ihre steuerlichen Pflichten. Setzen Sie sich deshalb zeitnah mit Ihrem Finanzamt in Verbindung. Dieses entscheidet dann auch, ob Sie beispielsweise ein Gewerbe beim Gewerbeamt anmelden oder als Freiberufler eine Steuernummer beim Finanzamt beantragen müssen.
 
Zuschüsse und Förderungen
Damit der Start in die Unabhängigkeit gelingen kann, gibt es verschiedene Förderungsangebote. Wer sich aus der Arbeitslosigkeit heraus selbstständig machen will, der kann bei der Bundesagentur für Arbeit einen Gründungszuschuss beantragen. Voraussetzung hierfür ist ein erfolgsversprechender Businessplan, der von einer der IHK oder ähnlichen fachkundigen Stellen auf seine Tragfähigkeit überprüft werden muss. Viele Bundesländer bieten zudem Zuschüsse zu den Beratungskosten im Vorfeld Ihrer Gründung an.
 
Job erledigt, Bezahlung lässt auf sich warten?
Das ist mehr als ärgerlich: Sie haben gut und pünktlich gearbeitet, aber Ihr Kunde zahlt nicht. Kein Problem – Lassen Sie das ARAG Forderungsmanagement für sich arbeiten. Per Mausklick werden Sie das lästige Mahnen einfach los und haben den Kopf frei für Ihren Job.
 
Gut versichert ist gut beraten
Berufliche Selbstständigkeit ist immer auch mit einem gewissen finanziellen Risiko verbunden. Dieses Risiko können Sie nicht versichern. Was Sie aber tun können, ist für ihre persönliche Absicherung vorzusorgen. Selbstständige müssen grundsätzlich ihre Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung selbst bestreiten. Informieren Sie Ihre Krankenkasse frühzeitig über Ihre neuen beruflichen Pläne. Wägen Sie gut ab, ob sich der Schritt für Sie in die private Krankenversicherung nachhaltig lohnt.
Eigenverantwortliche Altersvorsorge
Auch die Vorsorge für den wohlverdienten Ruhestand liegt nun eigenverantwortlich in Ihren Händen. Einige Berufsgruppen, wie etwa Hebammen oder Lehrer sind schon jetzt verpflichtet, in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen. Andere Freiberufler und Gewerbetreibende werden künftig ebenfalls verpflichtet, eine Altersvorsorge nachzuweisen. So will die Politik der Altersarmut vorbeugen. Ob Pflicht oder nicht - Sie sind gut beraten, frühzeitig privat Rücklagen für das Alter zu bilden. Der Staat fördert übrigens die private Altervorsorge von Selbstständigen mit der Rürup-Rente.
 
Doppeltes Netz für den Krankheitsfall
Auch über den Abschluss einer privaten Krankentagegeld- oder Berufsunfähigkeitsversicherung sollten Gründer nachdenken. Denn mit dem kurz- oder längerfristigen Krankheitsausfall sind für Selbstständige häufig auch unmittelbare, finanzielle Einbußen verbunden.