Den Körper verwöhnen

Aktiv werden
Das gehört dazu
Gut zu wissen
Frau beim Rückenschwimmen
Lassen Sie es sich gut gehen
Wellness ist eines der Schlagworte der letzten Jahre. Kein Wunder: Nur wer sich rundum wohlfühlt, kann den täglichen Herausforderungen gelassen entgegentreten. Hier finden Sie praktische Verwöhn-Tipps.
Entspannt mit Körperübungen
Falls es mal wieder stressig ist: Diese einfachen Entspannungsübungen lassen sich problemlos zwischendurch einbauen.
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Wohlfühlen mit Körperübungen
Diese Übungen machen Sie gelassener. Wichtig ist, dass Sie sich voll darauf konzentrieren und den Wechsel zwischen Anspannung, Halten, Loslassen und Nachspüren ganz bewusst wahrnehmen. Danach: Recken und Strecken.
Ziehen Sie die Schultern weit nach oben. Kurz halten, dann entspannen Sie wieder.
Ballen sie eine Hand zur Faust und spannen Sie die Muskeln des Unterarms fest an. Halten Sie die Spannung, dann lockerlassen. Seiten wechseln.
Runzeln Sie die Stirn so stark wie möglich und ziehen Sie die Augenbrauen nach oben. Dann wieder entspannen.
Drücken Sie den Kopf möglichst weit nach hinten, danach die Nackenmuskulatur wieder lockern.
Drücken Sie den Kopf in Richtung Kinn. Halten, dann wieder entspannen.
Ziehen Sie den Fuß Richtung Schienbein. Seiten wechseln.
Ziehen Sie die Schulterblätter fest zusammen und schieben Sie das Brustbein vor.
 
Das gehört dazu
Weitere Tipps, Informationen und Wissenswertes rund um das Thema „ Den Körper verwöhnen“ finden Sie unter Das gehört dazu
Abschalten und auftanken
Wellness ist ein breit gefächerter Begriff. Finden Sie heraus, was Ihr persönliches Wohlbefinden steigert. Das kann zum Beispiel der regelmäßige Gang in die Sauna oder die Aromatherapie sein.
Wellness-Einrichtungen: Darauf kommt es an
Sie möchten ein Wohlfühl-Wochenende einlegen und suchen ein Wellness-Hotel? Die Checkliste zeigt, worauf Sie bei der Auswahl achten sollten.
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So erkennen Sie gute Wellness-Einrichtungen
Darauf sollten Sie bei der Auswahl von Hotels, Thermen oder Sauna-Anlagen achten.
Badebereich: Ein Hauptbecken mit verschiedenen Massagedüsen. Mindestens ein Zweitbecken mit einer anderen Wassertemperatur, Mineral-, Thermalwasser oder Sole.
Saunabereich: Mindestens drei verschiedene Saunaformen und ausreichende Abkühleinrichtungen wie Duschen und Fußbecken, eventuell Freiluftbereich.
Anwendungen: Auswahl an verschiedenen Behandlungsformen wie zum Beispiel Massagen, Wannen- und Aromabädern, Packungen, Shiatsu.
Fitness: Gut ausgestatteter Work-Out-Bereich mit Cardio- und Krafttrainingsgeräten.
Ruhebereich: Bequeme Liegen und Decken, eventuell Erlebnis- und Sinnesräume.
Verpflegung: Hochwertige Produkte, frisch zubereitete Speisen, eventuell spezielle Diätmenüs im Programm.
Service: Freundliches Personal, angenehme Atmosphäre, eventuell Bereitstellen von Handtüchern und Bademänteln. Sauberkeit der Anlagen ist selbstverständlich.

Schwitzen Sie den Stress einfach weg
Saunieren zählt mittlerweile auch hierzulande zu den Wellness-Standards. Wissenswertes rund ums gesunde Schwitzen.
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So schwitzen Sie richtig
Regelmäßige Saunagänge stärken Ihr Immunsystem.
Ihre Körpertemperatur erhöht sich bei einem Schwitzgang um 0,5 bis 1 Grad, das stärkt das Immunsystem. Die Folge: Sie leiden seltener an Erkältungen und grippalen Infekten.

Sauna: Wie oft und zu welchen Tageszeiten?
Ideal sind zwei bis drei Saunagänge von jeweils acht bis zwölf Minuten. Ein bis zwei Saunabesuche pro Woche sind am besten. Saunieren am späten Abend ist nicht zu empfehlen: Die Temperaturunterschiede regen den Kreislauf an, dadurch fällt das Einschlafen schwer.

Welche Sauna passt zu Ihnen?
Finnische Sauna
Die finnische Sauna erreicht Temperaturen von bis zu 100 Grad und hat mit zwei bis zehn Prozent eine geringe Luftfeuchte. Wenn Sie sich abhärten, entschlacken oder Ihr Herz-Kreislauf-System stärken möchten ist diese Saunaart für Sie geeignet.
Hamam
Das türkische Hamam hat mit 60 Grad eine geringere Temperatur, dafür aber eine Luftfeuchtigkeit von bis zu 50 Prozent. Das Hamam eignet sich für Einsteiger und Menschen mit Bluthochdruck.
Dampfsauna
Im Dampfbad herrschen Temperaturen von 45 bis 60 Grad, die Luftfeuchtigkeit beträgt 100 Prozent. Der heiße Dampf ist gut für Bronchien, Atemwege, Bindegewebe und Gelenke.
 
Was Sie sonst noch wissen sollten
Saunieren nach dem Sport kann Muskelkater vermeiden. Gönnen Sie sich vorher eine kleine Pause und füllen Sie Ihren Wasserhaushalt auf.
Bei einem Saunagang verlieren Sie bis zu einem halben Kilo Körpergewicht, allerdings nur Wasser.
Duftende Aufgüsse haben verschiedene Wirkungen: Eukalyptus befreit die Atemwege, Rosmarin macht munter und Mandarine wirkt stimmungsaufhellend.
Verzichten Sie auf Saunabesuche, wenn Sie an Fieber leiden. Sonst kommt Ihre körpereigene Temperaturregelung durcheinander.
Bei Erkrankungen wie Herzleiden, Epilepsie oder akuten Entzündungen sollten Sie vorher mit Ihrem Arzt sprechen.
 
Entspannen mit Düften
Lesen Sie hier, welche positiven Eigenschaften verschiedenen Düften nachgesagt werden und was die Aromatherapie leisten kann.
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Wohlfühlen mit Düften
Sie fühlen sich unkonzentriert, leicht niedergeschlagen oder leiden an psychosomatischen Beschwerden? Dann könnte die Aromatherapie etwas für Sie sein. Dass die Verwendung von Lavendel, Melisse und Co nicht einfach nur angenehm ist, sondern wirkliche Gesundheits-Reaktionen hervorruft, zeigt eine Analyse der Universität Rostock. Demnach kann Aromatherapie dazu beitragen, die Lebensqualität zu verbessern. Wichtig: Nur hochwertige, pflanzliche ätherische Öle anwenden. Diese gibt es in der Apotheke oder im spezialisierten Versandhandel. Und Achtung: Kinder können auf die starken Geruchsreize mit akuter Atemnot reagieren, was dann sogar lebensgefährlich ist. Deshalb ist die Anwendung bei Kindern, Schwangeren und geschwächten Personen immer abzuwägen. Bei Kleinkindern und Säuglingen sollte auf die Öle ganz verzichtet werden.
Diesen Ölen werden positive Eigenschaften zugeschrieben
Stimungsaufhellend: Rose, Rosenholz, Geranium, Bergamotte, Lemongras, Mandarine
Konzentrationsfördernd: Lemongras, Rosmarin, Pfefferminze, Eukalyptus, Orange, Ylang-Ylang
Hustenlindernd: Muskat, Zitrone, Pfefferminze, Latschenkiefer
Beruhigend: Lavendel, Melisse, Kamille, Ylang-Ylang, Basilikum
Aktivierend: Rosmarin, Fichtennadel, Muskatnuss, Thymian
Desinfizierend: Teebaum, Lavendel, Salbei, Eukalyptus, Nelke (nicht direkt und unverdünnt auf die Haut auftragen)
 
So tanken Sie neue Energie
Lesen Sie hier, wie Sie nach der Arbeit besser abschalten können und welche Form der Massage für Sie geeignet ist.
Schönen Feierabend!
Sich rundum zu verwöhnen heißt auch, die Freizeit bewusst zur Ablenkung und Entspannung zu nutzen. So schaffen Sie einen guten Ausgleich zum Berufsalltag.
Falls Sie einen sehr fordernden Job haben: Belasten Sie sich nicht auch noch in Ihrer Freizeit mit Termindruck. Spaziergänge, leichter Ausdauersport, ein warmes Aromabad, Gartenarbeit, gemütliche Runden mit Freunden oder auch das bewusste „Nichtstun“ sind ein idealer Ausgleich.
Falls Sie im Beruf einseitig beansprucht sind: Suchen Sie sich einen Gegensatz in Ihrer Freizeit. „Denkarbeitern“ tun sportliche Aktivitäten und handwerkliche Hobbys gut. Wer körperlich arbeitet schaltet eher beim Lesen, bei einer Massage oder einem Saunagang ab.
Falls Sie sich beruflich unterfordert fühlen: Stecken Sie sich Ziele in Ihrer Freizeit. Das Erlernen einer Fremdsprache, einer interessanten Sportart oder zum Beispiel eines Instruments gibt neue Impulse.
 
Massage-Arten im Überblick
Die Zeiten, in denen Massagen rein im medizinischen Bereich populär waren, sind vorbei. Mittlerweile werden ganz unterschiedliche Massage-Arten angeboten. Doch was steckt hinter den zum Teil exotisch klingenden Namen?
Ayurveda-Massage
Bei dieser aus Indien stammenden Tradition werden große Mengen warmen Öls verwendet. Die zugefügten ayurvedischen Kräuter sollen Schlacken abtransportieren und den Körper reinigen. Gut für Beruhigung, Entspannung und Durchblutung.
Bürstenmassage
Wird traditionell im türkischen Hamam durchgeführt. Die kräftigen Bürstenstriche oder das intensive Abreiben mit einem Luffa-Handschuh wirken wie ein Peeling und fördern die Durchblutung.
Entspannungsmassage
Die Verwendung von ätherischen Ölen wie Lavendel oder Melisse unterstützen den Entspannungseffekt über den Geruchssinn. Knetende und kreisende Griffe lockern verhärtete Muskeln.
Fußreflexzonenmassage
Die Fußsohlen sind hochempfindlich. Durch gezielte Bewegungen sollen innere Organe angeregt und in Einklang gebracht werden. Es stellt sich ein ganzheitliches Wohlbefinden ein. Hilfreich bei Stress oder Schmerzen.
Gesichtsmassage
Die streichenden und kreisenden Bewegungen wirken nicht nur entspannend, sondern haben auch kosmetische Effekte: Die Durchblutung wird gefördert, der Teint wird rosig und Tränensäcke oder Schwellungen gehen zurück.
Hot-Stone-Massage
Hierbei werden abwechselnd glatte, warme Basaltsteine und kühle Marmorsteine verwendet. Die unterschiedlichen Reize wirken anregend, entspannen die Muskulatur und stärken das vegetative Nervensystem.
Lomi Lomi Nui
Der hawaiianische Name bedeutet „starkes Kneten“. Die kräftigen Griffe werden mit viel Öl durchgeführt. Gut für den Abbau von körperlichen und mentalen Spannungen, auch der Lymphfluss wird angeregt.
Medizinische Massage
Klassisches Einsatzgebiet: Verspannungen und Schmerzen im Nacken-, Schultern oder Rückenbereich. Kann auch vom Arzt verschrieben werden.
Traditionelle Thai-Massage
Die Thai-Massage besteht aus Streckpositionen und Dehnbewegungen, Gelenkmobilisationen und Druckpunktmassagen. Als Basis dient die ganzheitliche Betrachtungsweise des Menschen. Die sogenannten Meridiane werden mit sanfter Dehnung und mit rhythmischem Druck von Handballen, Daumen, Knien, Ellenbogen und Füßen bearbeitet.
Tuina
Diese Massage-Technik stammt aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Meridiane und Akupunkturpunkte spielen dabei eine zentrale Rolle. Die Patienten werden entlang der Linien und Punkte mit den Händen bearbeitet: Streichen, Vibrieren oder rhythmisches, sanftes Kneten. Ziel ist es, die Mikrozirkulation im Gewebe zu aktivieren.
Zen-Shiatsu
Orientiert sich an den sogenannten Energiebahnen der traditionellen chinesischen Medizin. Durch Ausübung von Druck, Drehungen und Streckungen sollen Blockaden abgebaut werden.