Wer gut schläft, ist fit und ausgeruht für den nächsten Tag. Hier erfahren Sie, was Sie für einen gesunden und erholsamen Schlaf tun können.
Besser schlafen
Aktiv werden
Das gehört dazu
Gut zu wissen
Erholsam durch die Nacht
So klappt's mit dem Einschlafen

Wenn Sie diese einfachen Tipps beherzigen, können Sie den Alltagsstress hinter sich lassen und kommen gut durch die Nacht.
Schlafen Sie gut!
Goldene Regeln, damit Sie gut einschlafen
Gehen Sie möglichst immer zur gleichen Zeit schlafen. Abendliche Rituale wie ein warmes Bad – z. B. Melissen-, Baldrian- oder Hopfenbad (34 bis 36 Grad) – oder leichte Lektüre helfen, sich auf die Nacht einzustimmen.
Auch bei Kindern Einschlafrituale nach gleichem Muster zelebrieren.
Das Schlafzimmer gut abdunkeln, nicht überheizen (14 bis 18 Grad).
Gehen Sie erst dann ins Bett, wenn Sie wirklich müde sind.
Keine späten, reichhaltigen Mahlzeiten konsumieren.
Lieber ein einschläferndes Buch – z. B. ein Kochbuch – lesen, statt sich hin- und herzuwälzen.
Nutzen Sie das Bett nur zum Schlafen, nicht um fernzusehen oder zu essen.
Verzichten Sie auf einen ausgedehnten Mittagsschlaf.
Vermeiden Sie nach 16 Uhr koffeinhaltige Getränke und schwere Mahlzeiten.
Vermeiden Sie Grübeleien beim Einschlafen. Gedankenblitze notieren Sie am besten auf einem Zettel, um den Sie sich dann am nächsten Tag kümmern.
Entspannungstechniken wie Yoga, Autogenes Training praktizieren.
Sport regt den Kreislauf an. Zu spätes Training kann das Einschlafen deshalb erschweren.
Setzen Sie sich nicht unter Druck: Wer nachts oft auf den Wecker schaut, gewöhnt sich mitunter daran, immer zu bestimmten Uhrzeiten aufzuwachen.
Bett mit Kopfende an geschlossene, warme Innenwand stellen.
ARAG Aktiv-Services
Das gehört dazu
Weitere Tipps, Informationen und Wissenswertes rund um das Thema „Besser schlafen“ finden Sie unter Das gehört dazu
Weitere Tipps rund um das Thema „Gesunder Schlaf“
Vom passenden Bettzeug über eine rückengerechte Matratze bis hin zum optimal gestalteten Schlafzimmer: Das sind die besten Voraussetzungen für süße Träume.
Machen Sie Ihr Schlafzimmer zum Wohlfühlort

Ins Bett legen und abschalten: Mit diesen einfachen Tipps schaffen Sie eine angenehme und schlaffördernde Atmosphäre.
So gestalten Sie Ihr Schlafzimmer optimal
Im Schlafzimmer sollten Sie abschalten und Ruhe finden können. Wählen Sie ruhige Farben (z.B. grün, beige) für Wände, Teppiche und Vorhänge.
Verbannen Sie Fernseher und PC nach Möglichkeit aus dem Schlafraum. Elektromagnetische Strahlen beeinträchtigen die Nachtruhe.
Investieren Sie in ein Qualitäts-Bett und hochwertiges Bettzeug.
Lüften Sie regelmäßig: Die optimale Schlaftemperatur liegt bei 14-18 Grad.
Nutzen Sie Vorhänge oder Rollos: In abgedunkelten Räumen schlafen Sie besser.
Schonen Sie Ihren Rücken bereits im Schlaf

Auf die Unterlage kommt es an: Mit der richtigen Matratze schonen Sie Ihre Wirbelsäule und kommen entspannt durch die Nacht.
Härtegrade beim Matratzenkauf: Am besten Probe liegen
Matratzen werden in verschiedenen Härtegraden angeboten. Diese richten sich nach Ihrem Gewicht, Ihrer Größe und Ihren Schlafgewohnheiten.
Matratzen werden grundsätzlich in unterschiedlichen Härtegraden angeboten. Sie sind jedoch nicht genormt.
Ein wichtiger Punkt bei der Wahl ist Ihr Körpergewicht. So wird für Personen mit einem Gewicht von bis zu 60 Kilogramm eine weiche Matratze empfohlen. Für Kunden mit einem Körpergewicht bis zu 80 Kilogramm ist eine Matratze des Härtegrads 2 zu empfehlen. Der Härtegrad 4 sollte bei einem höheren Gewicht in Betracht gezogen werden. Dies sollte jedoch nur als Faustregel angesehen werden.
Neben dem Körpergewicht kann die Wahl des Härtegrads auch durch die persönliche Körperform, Körpergröße, das Alter und den Gesundheitszustand beeinflusst werden. Wichtig ist vor allem, dass Sie sich auf der Matratze wohlfühlen. Deshalb sollte man vor dem Kauf unbedingt Probe liegen. Fragen Sie die Fachleute im Bettengeschäft noch nach Ratschlägen zur Wahl des richtigen Härtegrads.
Matratzen werden grundsätzlich in unterschiedlichen Härtegraden angeboten. Sie sind jedoch nicht genormt.
Ein wichtiger Punkt bei der Wahl ist Ihr Körpergewicht. So wird für Personen mit einem Gewicht von bis zu 60 Kilogramm eine weiche Matratze empfohlen. Für Kunden mit einem Körpergewicht bis zu 80 Kilogramm ist eine Matratze des Härtegrads 2 zu empfehlen. Der Härtegrad 4 sollte bei einem höheren Gewicht in Betracht gezogen werden. Dies sollte jedoch nur als Faustregel angesehen werden.
Neben dem Körpergewicht kann die Wahl des Härtegrads auch durch die persönliche Körperform, Körpergröße, das Alter und den Gesundheitszustand beeinflusst werden. Wichtig ist vor allem, dass Sie sich auf der Matratze wohlfühlen. Deshalb sollte man vor dem Kauf unbedingt Probe liegen. Fragen Sie die Fachleute im Bettengeschäft noch nach Ratschlägen zur Wahl des richtigen Härtegrads.
Die richtige Bettdecke für ein wohliges Schlafklima

Gut zugedeckt: Bei der Wahl der Bettdecke kommt es auf Ihre individuellen Bedürfnisse an. Achten Sie auf Größe, Material und Dicke.
Augen auf beim Deckenkauf
Größe: Die Standardgröße bei Bettdecken beträgt 135x200 cm. Die Decke sollte immer mindestens 20 cm länger sein als die Körpergröße.
Material: Beachten Sie Allergien und Materialunverträglichkeiten.
Schlafklima: Nachts werden bis zu 0,3 Liter Schweiß abgesondert. Daunen, Kamelhaar, Schurwolle, Cashmere und Kapok nehmen Feuchtigkeit sehr gut auf. Bei Synthetik-Füllungen auf die Herstellereigenschaften achten (z.B. klimaregulierend).
Hygiene: Bettdecken sollten bei 60 Grad waschbar sein. Viele Naturhaardecken sind nur chemisch zu reinigen.
Wärmehaltung: Wenn Sie schnell schwitzen, nehmen Sie eine leichte Decke.
Warum guter Schlaf so wichtig ist
Rund ein Drittel unseres Lebens „verschlafen“ wir. Das ist keine verlorene Zeit, im Gegenteil: Die nächtlichen Erholungsphasen sind enorm wichtig. Schlaflose Nächte führen zu Konzentrationsstörungen am Tag und chronische Schlafprobleme können zu schwerwiegenden körperlichen und psychischen Erkrankungen führen.
Schlafmangel kann krank machen
Wie reagiert der Körper auf Schlafmangel? Das Stresshormon Cortisol wird ausgeschüttet, was dazu führt, dass die Schilddrüsenaktivität sich verändert. Die Leistungsfähigkeit sinkt, das Reaktionsvermögen leidet, die Konzentration lässt nach. Auch die Psyche wird beeinflusst: Müdigkeit führt zu gereizter Stimmung. Schlimmstenfalls können sich auf Dauer sogar ernsthafte Krankheiten wie Depressionen entwickeln.
Erholsamer Schlaf macht fit für den Tag
Guter Schlaf ist lebensnotwendig, denn Ihr Körper braucht ihn zur Erholung. Das individuelle Schlafbedürfnis variiert allerdings stark – und verändert sich auch je nach Lebensalter. Während Säuglinge sehr viel schlafen, kommen Erwachsene mit deutlich weniger Stunden aus. Der Durchschnittsdeutsche schläft pro Nacht sieben Stunden. Doch auch eine Schlafdauer zwischen fünf bis zehn Stunden gilt als normal. Entscheidend ist, wie wohl Sie sich am nächsten Tag fühlen.
Schlafmangel kann krank machen
Wie reagiert der Körper auf Schlafmangel? Das Stresshormon Cortisol wird ausgeschüttet, was dazu führt, dass die Schilddrüsenaktivität sich verändert. Die Leistungsfähigkeit sinkt, das Reaktionsvermögen leidet, die Konzentration lässt nach. Auch die Psyche wird beeinflusst: Müdigkeit führt zu gereizter Stimmung. Schlimmstenfalls können sich auf Dauer sogar ernsthafte Krankheiten wie Depressionen entwickeln.
Erholsamer Schlaf macht fit für den Tag
Guter Schlaf ist lebensnotwendig, denn Ihr Körper braucht ihn zur Erholung. Das individuelle Schlafbedürfnis variiert allerdings stark – und verändert sich auch je nach Lebensalter. Während Säuglinge sehr viel schlafen, kommen Erwachsene mit deutlich weniger Stunden aus. Der Durchschnittsdeutsche schläft pro Nacht sieben Stunden. Doch auch eine Schlafdauer zwischen fünf bis zehn Stunden gilt als normal. Entscheidend ist, wie wohl Sie sich am nächsten Tag fühlen.
Klüger werden im Schlaf
Wer sich motorische Fähigkeiten – wie etwa eine Sportart oder das Spielen eines Instrumentes – aneignen möchten, sollte ausreichend schlafen. Wissenschaftler der Uni Lübeck wiesen nach, dass Körperbewegungen über Nacht erlernt und verfestigt werden. Vor allem in der Schlafphase in den Morgenstunden prägen wir uns Abläufe ein. Also: Vor dem Schlafengehen üben, ausschlafen und dann wiederholen.
Guter Schlaf und Düfte unterstützen die Merkfähigkeit
Dasselbe gilt für die Gedächtnisleistung: Das abends Gelernte wird am nächsten Tag gut erinnert. Gerüche können diesen Effekt verstärken. Die Lübecker Forscher ließen ihre Versuchsteilnehmer in einem nach Rosen duftenden Raum „Memory“ spielen. Ein Teil der Gruppe schlief danach in einem ebenfalls parfümierten Raum und konnte sich am nächsten Tag an 97 Prozent der verwendeten Karten erinnern. Steht bei Ihnen also eine wichtige Prüfung an, kann eine Aromalampe mit ein paar Tropfen Duftöl durchaus das Ergebnis verbessern.
Guter Schlaf und Düfte unterstützen die Merkfähigkeit
Dasselbe gilt für die Gedächtnisleistung: Das abends Gelernte wird am nächsten Tag gut erinnert. Gerüche können diesen Effekt verstärken. Die Lübecker Forscher ließen ihre Versuchsteilnehmer in einem nach Rosen duftenden Raum „Memory“ spielen. Ein Teil der Gruppe schlief danach in einem ebenfalls parfümierten Raum und konnte sich am nächsten Tag an 97 Prozent der verwendeten Karten erinnern. Steht bei Ihnen also eine wichtige Prüfung an, kann eine Aromalampe mit ein paar Tropfen Duftöl durchaus das Ergebnis verbessern.
Chronobiologie: So tickt Ihre innere Uhr
Während die einen abends kein Ende finden, ja gerade zu später Stunde konzentriert arbeiten können, fühlen sich andere Menschen vor allem morgens fit und leistungsfähig. Das liegt nicht unbedingt am Tages- bzw. Schlafrhythmus, sondern an der „inneren Uhr“.
Hormone bestimmen den persönlichen Rhythmus
Ihre innere Uhr bestimmt den gesamten Stoffwechsel: Morgens beispielsweise produziert dieser aktivierende Hormone und regelt den Anstieg der Körpertemperatur. Bei den sogenannten „Lerchen“ – Frühaufstehern – geht diese innere Uhr etwas vor. „Eulen“ – Morgenmuffel und Langschläfer – dagegen starten später in den Tag und erreichen erst am Nachmittag ihr Hoch.
Mit Licht die innere Uhr überlisten
Äußere Faktoren beeinflussen den inneren Taktgeber. Morgenlicht etwa stellt die innere Uhr vor, Abendlicht fördert das Zur-Ruhe-Kommen. Diesen Effekt können Sie nutzen: Bei Müdigkeit hilft ein Spaziergang im Freien, bestenfalls im Sonnenschein. Wer dagegen länger wach bleiben will, sollte erst möglichst spät am Tag Licht tanken.
Biorhythmus des „Normaltypus“
Die meisten Menschen haben allerdings einen ganz normalen Biorhythmus: Die Körpertemperatur steigt im Tagesverlauf an und erreicht am späten Nachmittag ihren höchsten Wert, um dann zur Nacht hin wieder abzusinken. Zwischen 10-11 Uhr vormittags ergibt sich ein erstes Leistungshoch, das zwischen 13-14 Uhr einem Tief weicht. Am Nachmittag stellt sich in der Regel nochmals ein Hoch ein, das mit einer guten Stimmungslage und geringerer Schmerzempfindlichkeit einhergeht.
Hormone bestimmen den persönlichen Rhythmus
Ihre innere Uhr bestimmt den gesamten Stoffwechsel: Morgens beispielsweise produziert dieser aktivierende Hormone und regelt den Anstieg der Körpertemperatur. Bei den sogenannten „Lerchen“ – Frühaufstehern – geht diese innere Uhr etwas vor. „Eulen“ – Morgenmuffel und Langschläfer – dagegen starten später in den Tag und erreichen erst am Nachmittag ihr Hoch.
Mit Licht die innere Uhr überlisten
Äußere Faktoren beeinflussen den inneren Taktgeber. Morgenlicht etwa stellt die innere Uhr vor, Abendlicht fördert das Zur-Ruhe-Kommen. Diesen Effekt können Sie nutzen: Bei Müdigkeit hilft ein Spaziergang im Freien, bestenfalls im Sonnenschein. Wer dagegen länger wach bleiben will, sollte erst möglichst spät am Tag Licht tanken.
Biorhythmus des „Normaltypus“
Die meisten Menschen haben allerdings einen ganz normalen Biorhythmus: Die Körpertemperatur steigt im Tagesverlauf an und erreicht am späten Nachmittag ihren höchsten Wert, um dann zur Nacht hin wieder abzusinken. Zwischen 10-11 Uhr vormittags ergibt sich ein erstes Leistungshoch, das zwischen 13-14 Uhr einem Tief weicht. Am Nachmittag stellt sich in der Regel nochmals ein Hoch ein, das mit einer guten Stimmungslage und geringerer Schmerzempfindlichkeit einhergeht.
Das passiert bei Schlafmangel
Untersuchungen haben gezeigt, dass Schlafmangel sowohl das Denk- und Merkvermögen schwächt als auch zu einer vermehrten Kalorienaufnahme führt. Auch das Unfallrisiko ist bei Schlafgestörten doppelt so hoch, wie bei Gut-Schläfern. Und wenn Frauen zu viel wach liegen, so ist ihre Gesundheit gefährdeter als die bei Männern, da ihr Körper das Defizit schlechter kompensiert.
Untersuchungen haben gezeigt, dass Schlafmangel sowohl das Denk- und Merkvermögen schwächt als auch zu einer vermehrten Kalorienaufnahme führt. Auch das Unfallrisiko ist bei Schlafgestörten doppelt so hoch, wie bei Gut-Schläfern. Und wenn Frauen zu viel wach liegen, so ist ihre Gesundheit gefährdeter als die bei Männern, da ihr Körper das Defizit schlechter kompensiert.
Wach und trotzdem schlafend
Interview mit der Schlafforscherin Dr. Beate Paterok aus Münster.
Aktivleben: Was war für Sie bei Schlafstörungen eine wichtige Erkenntnis?
Dr. Beate Paterok: Besonders interessant finde ich die Tatsache, dass Menschen manchmal das Gefühl haben, überhaupt nicht geschlafen zu haben. Unsere Forschungen haben ergeben, dass diese Wahrnehmung nicht stimmt. Auch wenn wir glauben, die ganze Nacht wach gelegen zu haben – wir haben dann trotzdem geschlafen.
Aktivleben: Wie ist das möglich?
Dr. Beate Paterok: Die wichtigsten Schlafstrukturen liegen in den tiefen Regionen des Gehirns. Die Welt der Gedanken und der Vorstellungskraft ist demgegenüber in der Großhirnrinde verankert. So ist es möglich, dass der Körper auf der einen Seite schlafen kann und andererseits immer noch Gedanken produziert werden. Zum Beispiel so etwas wie: Schon wieder schlafe ich nicht … oder … Immer dieses Uhrticken… Das führt dazu, dass die Schlafdauer und die Schlafrealität sehr falsch eingeschätzt werden.
Aktivleben: Wie haben Sie das herausgefunden?
Dr. Beate Paterok: Wir haben dazu im Schlaflabor der Universität Münster zahlreiche Patienten mit Schlafstörungen getestet. Dabei kam heraus, dass viele Patienten ihre Nächte als komplett schlaflos beschrieben haben. In Wirklichkeit aber hatten sie ein ganz normales Schlafprofil, sprich: sie hatten genügend Stunden geschlafen, um den nächsten Tag problemlos meistern zu können.
Aktivleben: Was war für Sie bei Schlafstörungen eine wichtige Erkenntnis?
Dr. Beate Paterok: Besonders interessant finde ich die Tatsache, dass Menschen manchmal das Gefühl haben, überhaupt nicht geschlafen zu haben. Unsere Forschungen haben ergeben, dass diese Wahrnehmung nicht stimmt. Auch wenn wir glauben, die ganze Nacht wach gelegen zu haben – wir haben dann trotzdem geschlafen.
Aktivleben: Wie ist das möglich?
Dr. Beate Paterok: Die wichtigsten Schlafstrukturen liegen in den tiefen Regionen des Gehirns. Die Welt der Gedanken und der Vorstellungskraft ist demgegenüber in der Großhirnrinde verankert. So ist es möglich, dass der Körper auf der einen Seite schlafen kann und andererseits immer noch Gedanken produziert werden. Zum Beispiel so etwas wie: Schon wieder schlafe ich nicht … oder … Immer dieses Uhrticken… Das führt dazu, dass die Schlafdauer und die Schlafrealität sehr falsch eingeschätzt werden.
Aktivleben: Wie haben Sie das herausgefunden?
Dr. Beate Paterok: Wir haben dazu im Schlaflabor der Universität Münster zahlreiche Patienten mit Schlafstörungen getestet. Dabei kam heraus, dass viele Patienten ihre Nächte als komplett schlaflos beschrieben haben. In Wirklichkeit aber hatten sie ein ganz normales Schlafprofil, sprich: sie hatten genügend Stunden geschlafen, um den nächsten Tag problemlos meistern zu können.
ARAG Buchtipp
So schlafen Sie gut!
Jürgen Zulley, Zabert Sandmann Verlag, 7,95 Euro.
Der bekannteste Schlafforscher Deutschlands informiert über Gründe für Schlaflosigkeit und zeigt Strategien für eine erholsame Nacht.
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