Haben Sie heute schon genug Flüssigkeit zu sich genommen? Hier erfahren Sie, weshalb regelmäßiges Trinken so wichtig für unseren Körper ist und erhalten Tipps, wie Sie Ihr Trinkverhalten verbessern können.
Richtig trinken
Aktiv werden
Das gehört dazu
Gut zu wissen
Trinken ist lebensnotwendig
Warum trinken so wichtig ist

Ohne Wasser läuft gar nichts: Unser Organismus ist auf ausreichende Flüssigkeitsversorgung angewiesen, um richtig zu funktionieren.
Schön flüssig bleiben: Unser Organismus benötigt Wasser
Man kann zwar längere Zeit ohne feste Nahrung, aber nur maximal drei Tage ohne Flüssigkeit überleben. Der Körper eines Erwachsenen besteht zu 60 bis 70 Prozent aus Wasser. Bereits wenn 0,5 Prozent des Körpergewichts an Wasser verloren gehen, meldet der Körper Alarm: Sie werden durstig. Ein Teil der benötigten Flüssigkeit wird über die Nahrung aufgenommen, zusätzlich sollten Sie aber jeden Tag mindestens 1,5 bis zwei Liter trinken.
Der Körper benötigt Wasser
Als Transportmittel von Nährstoffen im Blutkreislauf
Als Reinigungsmittel, denn über die Nieren werden Nährstoffe gefiltert und nicht benötigte Stoffe bzw. Abbauprodukte ausgeschieden
Als Quellmittel zur Erleichterung der Verdauung
Als Wärmeregulator der Körpertemperatur
Zum Aufbau von Zellen
Anzeichen dafür, dass Sie akut oder chronisch zu wenig trinken
Konzentrationsmangel, Denkfähigkeit lässt nach
Reaktionsschwäche
Kopfschmerzen oder Migräne
Trockene Haut
Übelkeit
Sodbrennen
Verstopfung
Schwäche und Müdigkeit
Dunkel verfärbter Urin
Harnwegsinfektionen
Nierenerkrankungen
Falls Sie sich also zwischendurch schlapp fühlen, leichte Kopfschmerzen haben oder das Denken schwer fällt: Trinken Sie ein großes Glas Wasser!
Wann Sie besonders auf eine ausreichende Wasseraufnahme achten sollten
Bei starker Hitze oder trockener Heizungsluft
Bei körperlicher Aktivität
Bei Fieber
Bei Erbrechen oder Durchfall
Ein paar Fakten zum Thema Flüssigkeitshaushalt
In 24 Stunden durchströmen 1.400 Liter Wasser das Gehirn.
Im selben Zeitraum umspülen 2.000 Liter Wasser die Nieren.
In 24 Stunden produziert der Körper 1,5 Liter Speichel, 2,5 Liter Magensaft, drei Liter Darmflüssigkeit und insgesamt über acht Liter Verdauungssäfte.
Über Nieren, Darm, Haut und Lungen werden pro Tag zwei bis 2,5 Liter Wasser ausgeschieden.
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Das gehört dazu
Weitere Tipps, Informationen und Wissenswertes rund um das Thema „Richtig Trinken“ finden Sie unter Das gehört dazu
Durststiller mit Mehrwert
Hier erfahren Sie, was Gemüsesäfte leisten, wie Sie beim Sport richtig trinken und welche gesundheitsfördernde Wirkung verschiedenen Teesorten zugeschrieben wird.
Tee: Beliebtes Vital- und Heilgetränk

Kräutertees enthalten viele Vitalstoffe und können die Gesundheit fördern. Gönnen Sie sich eine Tasse und tun sich etwas Gutes!
Teetrinker leben gesund
Das aromatische Getränk ist äußerst beliebt, enthält ungesüßt keine Kalorien und hat positive Effekte auf die Gesundheit. Also: Nicht abwarten, sondern Tee trinken!
Grüner Tee
Die kurze Dämpfung der Blätter verhindert die Fermentierung und damit die typische braune Farbe des schwarzen Tees. Der Gehalt an Vitaminen ist gering, dafür enthält grüner Tee Fluorid. Der Mineralstoff kommt in anderen Nahrungsmitteln nur selten vor, ist aber wichtig für den Zahnschmelz und schützt vor Karies. Grüner Tee ist außerdem reich an sekundären Pflanzenstoffen. Diese Polyphenole wirken entzündungshemmend, unterstützen Entgiftungsprozesse und schützen vor krebserregenden freien Radikalen.
Die kurze Dämpfung der Blätter verhindert die Fermentierung und damit die typische braune Farbe des schwarzen Tees. Der Gehalt an Vitaminen ist gering, dafür enthält grüner Tee Fluorid. Der Mineralstoff kommt in anderen Nahrungsmitteln nur selten vor, ist aber wichtig für den Zahnschmelz und schützt vor Karies. Grüner Tee ist außerdem reich an sekundären Pflanzenstoffen. Diese Polyphenole wirken entzündungshemmend, unterstützen Entgiftungsprozesse und schützen vor krebserregenden freien Radikalen.
Pfefferminztee
Dieser Klassiker wirkt mit seinen ätherischen Ölen gut gegen Blähungen, Krämpfe, Übelkeit und Bauchschmerzen. Er hilft auch bei Zahnschmerzen. Ein Dampfbad mit Pfefferminze ist wohltuend bei Erkältungen.
Dieser Klassiker wirkt mit seinen ätherischen Ölen gut gegen Blähungen, Krämpfe, Übelkeit und Bauchschmerzen. Er hilft auch bei Zahnschmerzen. Ein Dampfbad mit Pfefferminze ist wohltuend bei Erkältungen.
Kamillentee
Die Kamille ist ein uraltes Heilmittel mit vielfältigen Wirkungen. Der Tee beruhigt den Magen, wirkt entkrampfend und antibakteriell. Ein Gesichtsdampfbad mit Kamille oder Kompressen ist wohltuend für gestresste Haut.
Die Kamille ist ein uraltes Heilmittel mit vielfältigen Wirkungen. Der Tee beruhigt den Magen, wirkt entkrampfend und antibakteriell. Ein Gesichtsdampfbad mit Kamille oder Kompressen ist wohltuend für gestresste Haut.
Fencheltee
Wer Bauch- und Magenschmerzen hat, sollte auf Fencheltee setzen Krämpfe und Übelkeit lassen schnell nach.
Wer Bauch- und Magenschmerzen hat, sollte auf Fencheltee setzen Krämpfe und Übelkeit lassen schnell nach.
Hagebuttentee
Hagebutten zählen zu den Vitamin-C-reichsten Früchten. Falls Sie Ihr Immunsystem stärken bzw. eine aufkommende Erkältung eindämmen wollen, trinken Sie ruhig ausreichend von dem roten Tee.
Hagebutten zählen zu den Vitamin-C-reichsten Früchten. Falls Sie Ihr Immunsystem stärken bzw. eine aufkommende Erkältung eindämmen wollen, trinken Sie ruhig ausreichend von dem roten Tee.
Brennnesseltee
Dieser Kräutertee ist ein beliebtes diätunterstützendes Getränk, denn er versorgt den Körper nicht nur mit wichtigen Mineralstoffen, sondern wirkt auch harntreibend, entwässernd und belebend. Achtung: Bei Nierenerkrankungen sollten Sie auf Brennnesseltee verzichten!
Dieser Kräutertee ist ein beliebtes diätunterstützendes Getränk, denn er versorgt den Körper nicht nur mit wichtigen Mineralstoffen, sondern wirkt auch harntreibend, entwässernd und belebend. Achtung: Bei Nierenerkrankungen sollten Sie auf Brennnesseltee verzichten!
Matetee
Das würzig schmeckende Getränk wirkt anregend und ist bekömmlicher als Kaffee. Außerdem hat der Tee verdauungsfördernde, harntreibende und appetithemmende Eigenschaften.
Das würzig schmeckende Getränk wirkt anregend und ist bekömmlicher als Kaffee. Außerdem hat der Tee verdauungsfördernde, harntreibende und appetithemmende Eigenschaften.
Roibos-Tee (Rotbuschtee)
Diese sehr sanft schmeckende und oftmals in aromatisierter Form angebotene Sorte wirkt entspannend, krampflösend und hilft bei Übelkeit und Magenschmerzen.
Diese sehr sanft schmeckende und oftmals in aromatisierter Form angebotene Sorte wirkt entspannend, krampflösend und hilft bei Übelkeit und Magenschmerzen.
Tipp: Ob Sie losen Tee oder Teebeutel wählen, hat keinen Einfluss auf die Wirkung. Beachten Sie jedoch die empfohlenen maximalen Zieh-Zeiten. Manche Sorten entwickeln sonst einen bitteren Geschmack.
Vitamine tanken – das leisten Gemüsesäfte

Während Obstsäfte als Dickmacher und Zuckerbomben in Verruf gekommen sind, sind die Gemüsesäfte die echten Stars im Trinkregal.
Rot, gelb, orange – mehr Farbe für die Gesundheit
Gemüsesäfte sind geschmacklich vielleicht gewöhnungsbedürftig, aber eben richtig gesund. Und absolute Schlankmacher, denn sie enthalten im Gegensatz zu Obstsäften kaum Zucker, dafür aber Vitamine, Antioxidantien, Ballaststoffe und Folsäuren.
Karottensaft. Liefert natürliches Beta-Karotin, welches im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird. Das ist gut für die Augen, die Atemwege und die Haut. Tipp: Geben Sie wenige Tropfen Olivenöl in den Karottensaft, so kann der Körper das fettlösliche Vitamin besser aufnehmen.
Tomatensaft. Der rote Farbstoff der Tomate, das Lycopin, stärkt Herz und Kreislauf und kann sogar das Krebsrisiko senken. Klassisch: Tomatensaft mit wenig Salz und Pfeffer würzen.
Sauerkrautsaft. Ist definitiv nicht jedermanns Sache, aber gesund. Sauerkrautsaft bringt die Verdauung in Schwung und ist voller Vitamin C und Kalium. Er ist außerdem die einzige pflanzliche Vitamin B12-Quelle, die wir nutzen können.
Rote-Bete-Saft. Das Trinken von zwei Gläsern Rote-Bete-Saft am Tag soll helfen, Bluthochdruck zu reduzieren. Grund ist der hohe Anteil an Stickstoff in der Roten Bete. Wem Rote-Bete-Saft pur nicht schmeckt, kann ihn mit ein wenig Orangensaft mischen.
Ausreichend trinken – So viel Flüssigkeit benötigen Sie täglich

Drei Liter am Tag oder sogar mehr, wie viel Flüssigkeit braucht ein Mensch? Neueste Forschungsergebnisse beruhigen Wenig-Trinker.
Hören Sie immer auf Ihr Durstgefühl
Wie viel Trinken ist gesund? Diese Frage wurde in den letzten Jahren heiß diskutiert: Vieltrinker meinten, mindestens drei Liter am Tag seien notwendig. Heute vertreten Mediziner die Ansicht, dass es völlig ausreicht, wenn der Mensch auf sein Durstgefühl hört. Ein Erwachsener, der einer normalen Tätigkeit nachgeht, also keinen Sport treibt oder körperlich schwer arbeitet, kommt mit einem bis eineinhalb Liter Flüssigkeit am Tag aus. Auch der Rat, auf Vorrat zu trinken, wird nicht mehr gegeben: Menschen sind keine Kamele, die Wasser speichern können, so die Begründung.
Wer allerdings dennoch aus Genuss viel trinkt, kann beruhigt weitermachen. Denn zu viel trinken schadet dem Körper nicht, es sei denn, es liegen Erkrankungen (zum Beispiel Fehlfunktionen der Niere) vor. Für gesunde Menschen gilt die Faustregel: Das Gewicht in Kilogramm geteilt durch 30. Ein 60 Kilogramm schwerer Mensch hat demnach einen durchschnittlichen Flüssigkeitsbedarf von rund zwei Litern.
Wer allerdings dennoch aus Genuss viel trinkt, kann beruhigt weitermachen. Denn zu viel trinken schadet dem Körper nicht, es sei denn, es liegen Erkrankungen (zum Beispiel Fehlfunktionen der Niere) vor. Für gesunde Menschen gilt die Faustregel: Das Gewicht in Kilogramm geteilt durch 30. Ein 60 Kilogramm schwerer Mensch hat demnach einen durchschnittlichen Flüssigkeitsbedarf von rund zwei Litern.
Richtig trinken beim Sport

Welche Flüssigkeitsmenge und vor allem was soll man nach sportlicher Aktivität eigentlich trinken? Unsere Tipps für Sportler.
Sport macht durstig
Bei großer Anstrengung verdunstet der Körper Wasser über die Haut. Die dadurch entstehende Verdunstungskälte entzieht Wärme und die Körpertemperatur sinkt. Mit diesem natürlichen Kühlsystem schützt sich der Körper vor Überhitzung.
Flüssigkeitsverlust ausgleichen
Gehen Sie nie dehydriert zum Sport! Trinken Sie etwa eine halbe Stunde vor dem Training 0,3 bis 0,5 Liter Flüssigkeit. Wenn Sie über längere Zeit Sport treiben, sollten Sie etwa jede halbe Stunde eine kurze Trinkpause einlegen. Das gilt auch für Sportarten wie Schwimmen oder Skifahren: Selbst wenn Sie nicht unbedingt das Gefühl haben zu schwitzen – Ihre körpereigene Temperaturregelung arbeitet auch im Wasser oder bei Kälte.
Was ist ein optimales Sportgetränk?
Das Getränk sollte neben Flüssigkeit auch noch ausgeschwitzte Mineralien ersetzen. Ideal und kostengünstig ist Mineralwasser mit hohen Natrium-, Magnesium- und Kaliumgehalt. Ebenfalls für Sportler zu empfehlen: Mischen Sie Ihr Wasser doch mal mit etwas Apfel- oder Orangensaft – so bekommt der Körper gleichzeitig Kohlenhydrate und kann seine Energiespeicher wieder auffüllen. Saftschorlen sind außerdem sehr erfrischend. Spezielle Sport- und Energy-Drinks sind für Hobby- und Breitensportler nicht erforderlich. Als Faustregel nach dem Sport gilt: Erst trinken, dann essen!
Flüssigkeitsverlust ausgleichen
Gehen Sie nie dehydriert zum Sport! Trinken Sie etwa eine halbe Stunde vor dem Training 0,3 bis 0,5 Liter Flüssigkeit. Wenn Sie über längere Zeit Sport treiben, sollten Sie etwa jede halbe Stunde eine kurze Trinkpause einlegen. Das gilt auch für Sportarten wie Schwimmen oder Skifahren: Selbst wenn Sie nicht unbedingt das Gefühl haben zu schwitzen – Ihre körpereigene Temperaturregelung arbeitet auch im Wasser oder bei Kälte.
Was ist ein optimales Sportgetränk?
Das Getränk sollte neben Flüssigkeit auch noch ausgeschwitzte Mineralien ersetzen. Ideal und kostengünstig ist Mineralwasser mit hohen Natrium-, Magnesium- und Kaliumgehalt. Ebenfalls für Sportler zu empfehlen: Mischen Sie Ihr Wasser doch mal mit etwas Apfel- oder Orangensaft – so bekommt der Körper gleichzeitig Kohlenhydrate und kann seine Energiespeicher wieder auffüllen. Saftschorlen sind außerdem sehr erfrischend. Spezielle Sport- und Energy-Drinks sind für Hobby- und Breitensportler nicht erforderlich. Als Faustregel nach dem Sport gilt: Erst trinken, dann essen!
Wasser ist nicht gleich Wasser
Wassertrinken ist in: Spitzenrestaurants verteilen neben der obligatorischen Wein- immer häufiger auch eine ausgewählte Mineralwasserkarte. Manager greifen bei Konferenzen zu Wellnesswässern und bei Models zählt die 1,5-Liter-Flasche stilles Wasser zur Grundausrüstung. Doch was steckt hinter den verschiedenen Bezeichnungen und Handelsnamen? Eine kleine Warenkunde.
Mineralwasser
Mineralwasser ist laut Gesetz durch „seinen Gehalt an Mineralien“ gekennzeichnet und wird aus unterirdischen Wasservorräten direkt am Quellort in Flaschen abgefüllt. Diese Quellen müssen amtlich anerkannt sein. Die natürlichen Bestandteile wie Natrium, Kalium oder Calcium dürfen nicht verändert werden. Lediglich Schwefel, Eisen und Kohlensäure dürfen zugesetzt oder entzogen werden. Der Vermerk „enteisent“ auf vielen Flaschen bedeutet übrigens, dass ein Übermaß an Eisen entzogen wurde: Dieses würde in Verbindung mit Sauerstoff ausflocken und das Wasser braun färben. Mineralwasser muss in Restaurants immer in der Originalflasche serviert werden. Den Hinweis „Geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung“ dürfen Anbieter nur dann auf das Etikett drucken, wenn die Grenzwerte für Schadstoffe wie Nitrit oder Schwermetalle eingehalten werden.
Übrigens: Mineralwasser macht schlau
Mineralwasser ist ein ideales Getränk für die grauen Zellen. Gerade für Kopfarbeiter ist das gesunde Nass mit einem Gehalt von 50 bis100 Milligramm Magnesium sehr gut geeignet. Das Gehirn wird dann besser durchblutet, was auch dazu führt, dass die geistige Leistung zunimmt. Das bedeutet: Ein stündliches Glas Wasser hält gesund und fit – und macht dann auch noch etwas schlauer.
Tafelwasser
Dieser Begriff kennzeichnet Mineralwässer oder Trinkwasser, dem Zutaten wie Meerwasser, Sole, Mineralstoffe und Kohlensäure zugesetzt wurden. Tafelwasser braucht keine amtliche Anerkennung und kann überall hergestellt und abgefüllt werden.
Heilwasser
Dieses spezielle Wasser zählt rechtlich nicht zu den Lebens-, sondern zu den Arzneimitteln. Ein Wasser darf nur dann als Heilwasser bezeichnet werden, wenn eine heilende oder vorbeugende Wirkung auch wissenschaftlich belegt ist. Anwendungsgebiete und Zusammensetzung müssen deutlich auf dem Etikett erkennbar sein. Heilwasser kann den Mangel an bestimmten Mineralstoffen ausgleichen – etwa, wenn aufgrund einer Unverträglichkeit keine Milchprodukte gegessen werden dürfen – und eignet sich sehr gut für Trinkkuren.
Lifestyle- und Wellnesswasser
Solche Begriffe sind nicht geschützt, werden von Herstellern aber gerne verwendet, um eine bestimmte, wohltuende Wirkung des Produkts herauszustellen. Wellnesswasser ist oftmals mit Fruchtessenzen versetzt und kann eine geschmackliche Abwechslung zum „normalen“ Wasser sein. Die gesundheitsfördernde Wirkung zum Beispiel von speziellem „Sauerstoff-Wasser“ ist dagegen nicht nachgewiesen.
Leitungswasser
Das Trinkwasser in Deutschland ist eines der am strengsten kontrollierten Lebensmittel überhaupt. Die Wasserqualität wird laufend von den örtlichen Gesundheitsämtern überwacht. Auch im Leitungswasser sind bestimmte Mineralstoffe gelöst, in „hartem“ Wasser ist besonders viel Calcium und Magnesium enthalten. Der Natriumgehalt ist vergleichsweise geringer als in herkömmlichen Mineralwässern. Trinkwasser eignet sich daher auch im Rahmen einer kochsalzarmen Ernährung. Wer also keine Lust auf Kistenschleppen hat und seinen Durst gesundheitlich unbedenklich und preisgünstig löschen möchte, sollte ruhig auf das erfrischende Nass aus dem Wasserhahn zurückgreifen. Spezielle Sprudelmaschinen für den Heimgebrauch peppen das Wasser mit Kohlensäure auf.
Was tun, wenn Ihnen Mineralwasser nicht schmeckt?
Werner Mlodzianowsky, Geschmacksexperte und Lebensmittelforscher aus Bremerhaven, weiß Rat: „Viele Menschen glauben, dass Ihnen das einfache Wasser nicht schmeckt. Doch das hat alles mit Gewohnheit zu tun. Vielleicht ist der Körper eher auf Süßgetränke gepolt, weil die Sensorik darauf ausgerichtet ist. Man kann den Geschmack aber trainieren bzw. ihn neu überzeugen. Wichtig dabei ist es, die Wassermenge im Alltag immer weiter zu steigern – z. B. in der Apfelsaftschorle. Irgendwann haben die Geschmacksnerven eine andere Ausrichtung und merken dann, dass Wasser richtig lecker schmeckt.“
Mineralwasser
Mineralwasser ist laut Gesetz durch „seinen Gehalt an Mineralien“ gekennzeichnet und wird aus unterirdischen Wasservorräten direkt am Quellort in Flaschen abgefüllt. Diese Quellen müssen amtlich anerkannt sein. Die natürlichen Bestandteile wie Natrium, Kalium oder Calcium dürfen nicht verändert werden. Lediglich Schwefel, Eisen und Kohlensäure dürfen zugesetzt oder entzogen werden. Der Vermerk „enteisent“ auf vielen Flaschen bedeutet übrigens, dass ein Übermaß an Eisen entzogen wurde: Dieses würde in Verbindung mit Sauerstoff ausflocken und das Wasser braun färben. Mineralwasser muss in Restaurants immer in der Originalflasche serviert werden. Den Hinweis „Geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung“ dürfen Anbieter nur dann auf das Etikett drucken, wenn die Grenzwerte für Schadstoffe wie Nitrit oder Schwermetalle eingehalten werden.
Übrigens: Mineralwasser macht schlau
Mineralwasser ist ein ideales Getränk für die grauen Zellen. Gerade für Kopfarbeiter ist das gesunde Nass mit einem Gehalt von 50 bis100 Milligramm Magnesium sehr gut geeignet. Das Gehirn wird dann besser durchblutet, was auch dazu führt, dass die geistige Leistung zunimmt. Das bedeutet: Ein stündliches Glas Wasser hält gesund und fit – und macht dann auch noch etwas schlauer.
Tafelwasser
Dieser Begriff kennzeichnet Mineralwässer oder Trinkwasser, dem Zutaten wie Meerwasser, Sole, Mineralstoffe und Kohlensäure zugesetzt wurden. Tafelwasser braucht keine amtliche Anerkennung und kann überall hergestellt und abgefüllt werden.
Heilwasser
Dieses spezielle Wasser zählt rechtlich nicht zu den Lebens-, sondern zu den Arzneimitteln. Ein Wasser darf nur dann als Heilwasser bezeichnet werden, wenn eine heilende oder vorbeugende Wirkung auch wissenschaftlich belegt ist. Anwendungsgebiete und Zusammensetzung müssen deutlich auf dem Etikett erkennbar sein. Heilwasser kann den Mangel an bestimmten Mineralstoffen ausgleichen – etwa, wenn aufgrund einer Unverträglichkeit keine Milchprodukte gegessen werden dürfen – und eignet sich sehr gut für Trinkkuren.
Lifestyle- und Wellnesswasser
Solche Begriffe sind nicht geschützt, werden von Herstellern aber gerne verwendet, um eine bestimmte, wohltuende Wirkung des Produkts herauszustellen. Wellnesswasser ist oftmals mit Fruchtessenzen versetzt und kann eine geschmackliche Abwechslung zum „normalen“ Wasser sein. Die gesundheitsfördernde Wirkung zum Beispiel von speziellem „Sauerstoff-Wasser“ ist dagegen nicht nachgewiesen.
Leitungswasser
Das Trinkwasser in Deutschland ist eines der am strengsten kontrollierten Lebensmittel überhaupt. Die Wasserqualität wird laufend von den örtlichen Gesundheitsämtern überwacht. Auch im Leitungswasser sind bestimmte Mineralstoffe gelöst, in „hartem“ Wasser ist besonders viel Calcium und Magnesium enthalten. Der Natriumgehalt ist vergleichsweise geringer als in herkömmlichen Mineralwässern. Trinkwasser eignet sich daher auch im Rahmen einer kochsalzarmen Ernährung. Wer also keine Lust auf Kistenschleppen hat und seinen Durst gesundheitlich unbedenklich und preisgünstig löschen möchte, sollte ruhig auf das erfrischende Nass aus dem Wasserhahn zurückgreifen. Spezielle Sprudelmaschinen für den Heimgebrauch peppen das Wasser mit Kohlensäure auf.
Was tun, wenn Ihnen Mineralwasser nicht schmeckt?
Werner Mlodzianowsky, Geschmacksexperte und Lebensmittelforscher aus Bremerhaven, weiß Rat: „Viele Menschen glauben, dass Ihnen das einfache Wasser nicht schmeckt. Doch das hat alles mit Gewohnheit zu tun. Vielleicht ist der Körper eher auf Süßgetränke gepolt, weil die Sensorik darauf ausgerichtet ist. Man kann den Geschmack aber trainieren bzw. ihn neu überzeugen. Wichtig dabei ist es, die Wassermenge im Alltag immer weiter zu steigern – z. B. in der Apfelsaftschorle. Irgendwann haben die Geschmacksnerven eine andere Ausrichtung und merken dann, dass Wasser richtig lecker schmeckt.“
